Diskussionsrunde zu Fake News & Sublokaljournalismus

eingestellt am 02.11.2021 von Philine Schlick, Headerbild: Das Stadtteilmagazin ZEILE landete im Dezember 2020 in der Johannstadt Foto: Anja Hilgert

Der Jugend- und Kulturprojekt e.V. und die Stadtteilredaktion Johannstadt laden am 18. November 2021 ab 19 Uhr zum Themenabend „Bürger*innen machen Zeitung!“ in den Begegnungsraum des Johannstädter Kulturtreff e.V. ein.

Digitale Medien bieten uns täglich eine schier unüberschaubare Masse an Inhalten an. Doch wie umgehen mit dieser Vielzahl an Informationen, in die sich so viele einbringen können? Henry Miller schrieb Mitte des 20. Jahrhunderts noch zurecht: „In einer wirklich guten Zeitung spricht die Nation zu sich selbst.“ Doch heute ist es fast jedem möglich aus der eigenen Meinung einen Fakt zu formen. Falsche Nachrichten gab es zwar schon immer, aber gerade durch Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, YouTube und Messenger-Dienste wie WhatsApp und Telegram, hat deren Verbreitung ungeahnte Dimensionen erreicht. In der Fülle der Informationen wird zunehmend unklarer: Was ist Fakt, was Fälschung? Und wie können wir das eine vom anderen unterscheiden?

Gemeinsam mit Philine Schlick und Anja Hilgert, Redakteurinnen der Stadtteilredaktion Johannstadt, sprechen Jara Marder vom Jugend- und Kulturprojekt e.V. und die Philosophin Doreen Siegmund in einer Diskussionsrunde über die Möglichkeiten und Herausforderungen einer sublokalen Redaktion, das Bürgermedienprojekt ‚Wires-Crossed‘, den reflektierten Umgang mit Nachrichten und darüber, wie wir Fake News Informationen entgegensetzen können. Im Anschluss möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. 

Diskussionsrunde zu Fake News und Bürgermedien

Was lokale Partizipation bedeutet – oder : Den ganzen Stadtteil lesen auf johannstadt.de

eingestellt am 06.07.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Die richtigen Worte im rechten Moment zu finden, ist die Kunst der Verständigung. Darin übt sich die Stadtteilredaktion in ihrem Projekt eines Stadtteilmagazins für die Johannstadt Foto: Anja Hilgert

 

Die Johannstadt hat Einiges, was nicht jeder Stadtteil Dresdens hat.
In der jüngsten Vergangenheit wurden neuartige Verbindungen hergestellt, die den Stadtteil als gemeinsamen Bezug haben: Stadtteilplattform, Stadtteilverein, Stadtteilladen, Stadtteilbeirat, Stadtteilfonds und Stadtteilredaktion sind Neugründungen in der Johannstadt, bei denen der Stadtteil im Zentrum steht als gestaltbarer Identifikationsraum der Menschen, die hier leben und arbeiten.

Für viele Bewohner*innen der Johannstadt ist das lokal gestaltete Stadtteilmagazin eine feste Bezugsquelle für Nachrichten direkt aus dem unmittelbaren Lebensumfeld.
Ein nun neu installierter Spendenknopf auf der Stadtteilseite johannstadt.de gibt Anlass und Motivation, einmal den Werdegang und die Zusammenhänge vor, mit und hinter der in Johannstadt tätigen Stadtteilredaktion zu beleuchten.

Zwei Stränge für den Stadtteil

Wie zwei Stränge derselben Sache besteht das Stadtteilmagazin für die Johannstadt
einmal aus einem digitalen tagesaktuellen Onlinemagazin auf johannstadt.de,
einem Projekt des Stadtteilvereins Johannstadt e.V. und darüber hinaus in Form der ZEILE aus einer zweimal jährlich erscheinenden Druckausgabe – einer Kooperation der Online-Redaktion mit dem Projekt UTOPOLIS des Johannstädter Kulturtreffs e.V.

Großformatig kündigten die Dresdner Neusten Nachrichten (DNN) am 16. Juni 2021 die zweite Ausgabe der ZEILE an und verhalfen dem gesamten Stadtteilmagazin dadurch zu weiterer Bekanntheit in der Johannstadt und über ihre Grenzen hinaus. Doch, um dem innovativen Anspruch des Teams hinter den Kulissen von johannstadt.de und ZEILE gerecht zu werden, verlangt die positiv motivierte Darstellung auf den Lokalseiten der Zeitung auch nach einer Klarstellung.

Geburtsstunde einer Stadtteilredaktion in Johannstadt

Zunächst geht es um die Stadtteilredaktion. Sie ist ins Leben gerufen worden durch Philine Schlick, die Ende 2019 ihre Sinne an der rechten Stelle offen hatte, um zu hören, dass aus dem Umkreis des Stadtteilvereins Johannstadt und des Quartiersmanagements Nördliche Johannstadt immer wieder die Rede auf den Wunsch nach einem Magazin fürs Viertel gekommen war.

 

Stadtteilrelevante Nachrichten für die Johannstadt gebündelt auf johannstadt.de. Foto: Anja Hilgert



Als Journalistin und freie Autorin brachte sie genügend gesammelte Erfahrung und auch reichlich selbstmotivierte Neugier mit, um das Begehr in die Tat umzusetzen: Das Onlinemagazin johannstadt.de wurde geboren. Hier wird berichtet, referiert und informiert über stadtteileigene Ereignisse, Aktivitäten, Neuerungen und es bietet Raum für bewegende Geschichten von Menschen und Orten in der Johannstadt, die die Bewohner*innen untereinander und mit ihrem Stadtteil vernetzen.

 

Draufsicht,  ….
Details….

 

 

 

 

 

 

und der Blick hinter die Kulissen stehen im Blick der Stadtteilredaktion
Fotos: Anja Hilgert
Hintergründe…. © Feuerwehr Dresden

 

 

 

 

 

 

 

Das Magazin folgt der Idee, eine informative Plattform zu sein für Mitteilung, Austausch und Diskurs von und für Menschen in der Johannstadt.

Die Umsetzung wurde möglich durch einen Projektantrag bei dem im Rahmen der Zukunftsstadt Dresden eingerichteten Stadtteilfonds.
Dieser Fonds städtischer und gestifteter Gelder wird vom Stadtteilverein Johannstadt e.V. verwaltet, um motivierten Bürger*innen und Einrichtungen zur Verwirklichung eigener nachhaltiger Projekte für mehr Lebensqualität in der Johannstadt eine finanzielle Unterstützung an die Hand zu geben. Wer Geld für seine Idee bekommt, entscheidet der demokratisch organisierte Stadtteilbeirat, so auch im Fall der Förderanträge der Stadtteilredaktion im Herbst 2019 und für das Folgejahr 2020.

 

Der Stadtteil schreibt ZEILE

Als im Mai 2020 die Stadtteilplattform qm-johannstadt.de vom Quartiersmanagement Nördliche Johannstadt in die Trägerschaft des Stadtteilvereins Johannstadt überging und zu johannstadt.de wurde, war die Stadtteilredaktion bereits fest im Sattel. 

Seit Herbst des Vorjahres war Anja Hilgert als zweite feste Schreiberin zur Redaktion dazugestoßen. Ein damals von Anwohner*innen organisiertes und ebenfalls vom Stadtteilbeirat gefördertes Hofflohmarkt-Fest im Hinterhof der Tenza-Schmiede war für sie zur ersten Berichterstattung geworden, die das weitere Engagement für johannstadt.de ins Rollen brachte. 

Eine im Frühjahr 2020 folgende Begegnung im Rahmen der Infoveranstaltung zur Sozialen Stadt Nördliche Johannstadt mit Meike Weid als Projektleiterin von UTOPOLIS beim Johannstädter Kulturtreff e.V. begeisterte die Kunstwissenschaftlerin für das Vorhaben, Soziokultur im Stadtteil mithilfe künstlerischer Formate zu fördern. Sie erklärte sich bereit, an der Realisierung einer Printausgabe des Stadtteilmagazins mitzuarbeiten.

In dieser Schnittmenge kam es zum Handschlag für das gemeinsame Printmagazin, vorerst für die Nördliche Johannstadt: Als Förderprojekt im Rahmen von UTOPOLIS wurde die ZEILE selbst ein Beitrag zu Begegnung, Austausch und Partizipation im sozialen und kulturellen Stadtteilleben der Johannstadt, ein Mitmach-Format, in dem der Stadtteil selbst seine vielfältige(n) Geschicht(n) schreibt. 

 

 

Das Stadtteilmagazin ZEILE landete im Dezember 2020 in der Johannstadt Foto: Anja Hilgert
Das Cover der aktuellen Zeile im Dezember 2020. Foto: Anja Hilgert
Das Cover der Erstausgabe im Dezember 2020. Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

 

 

Das für drei Jahre gebahnte Förderprojekt macht den Johannstädter Kulturtreff e.V. zum Herausgeber des zweimal jährlich erscheinenden und rund 44 Seiten umfassenden Stadtteilmagazins ZEILE. Umgesetzt wird das Projekt aufbauend auf johannstadt.de.

Die Stadtteilredaktion übernimmt die Sichtung der Inhalte, die ihrerseits direkt aus der Beteiligung von Menschen im Stadtteil stammen und so Ausschnitte aus dem täglichen Stadtteilleben spannend und informativ wiedergeben.
Geschrieben, gezeichnet, bebildert, geteilt von Johannstädter*innen für Johannstädter*innen. Wer mitmachen will, ist jederzeit herzlich willkommen!

 

Die aktuelle zweite Ausgabe der ZEILE liegt im Stadtteil kostenfrei erhältlich aus Foto: Anja Hilgert

 

Ein Teil gegenwärtigen Lebens in diesem Teil der Stadt sein

Sowohl johannstadt.de als auch die ZEILE leben von vielfältigem überwiegend ehrenamtlichem, freiwilligem, beherztem Engagement, das sich über mehrere Hände und verschiedene Köpfe verteilt.

Es ist nicht Luxus, wie manche munkelnd mutmaßen, der zu diesem Engagement antreibt. Die, die hier beteiligt sind, sind quer über den Stadtteil verteilt und als Menschen sowohl altersmäßig als auch familiär, kulturell, sozial und letztlich finanziell sehr unterschiedlich aufgestellt: Freiberuflich, pensioniert, Minijob, prekär angestellt, Vollverdienst, Festanstellung, Familienleben, soloselbständig, alleinstehend, geschieden, verheiratet, älter, jünger, schon immer Johannstadt oder erst seit ein paar Jahren, alteingesessen oder zugezogen – es regiert hier kein allgemeines Maß.
Was uns in aller Verschiedenheit miteinander verbindet, ist das Verständnis, gegenwärtig ein Teil des Lebens in diesem Teil der Stadt zu sein. 

Die Begriffe Chef und Chefin kommen in diesem Modell miteinander bewerkstelligter Zusammenarbeit nicht vor. Das vernetzte Ganze entsteht in seiner Vitalität erst durch alle Teile. Deshalb wirbt die Stadtteilredaktion immer weiter für Mitschreibende, die das Ganze, ob online oder in gedruckter Version, mitgestalten möchten: Das macht die Vielfalt, den Variantenreichtum, die Beweglichkeit, die Andersartigkeit, die Überraschungen und spontanen Einfälle aus, die Zeile für Zeile aufs Neue entstehen.

 

Schönheit, …
Erlebnis, …
Besonderheit, …
Zusammenhalt … sind Aspekte im nachbarschaftlichen Entdecken des Stadtteils Fotos: Anja Hilgert

Netzwerk und die Teile eines Ganzen

Die Stadtteilredaktion ist ein offenes Projekt bürgerschaftlichen Engagements: Für ein aktives, inklusives und partizipatives Stadtteilleben, das möglichst allen Johannstädter*innen ein Forum sein will für Information und Austausch, des gegenseitigen Respekts und offener Begegnungen. 

Lebens- und Schaffensfreude sind ein Antrieb, sich den eigenen Stadtteil schreibend erfahrbar zu machen.  Dieser aus unterschiedlichen Perspektiven erschriebene und beschriebene Stadtteil stellt sich repräsentativ in den Stadtteilmedien johannstadt.de und ZEILE dar.

Insbesondere durch die vom Quartiersmanagement vorbereitete gute Vernetzung zu Akteuren, Initiativen, Zirkeln, Kreisen, Runden und Privatpersonen im Stadtteil konnten Online- und Printmagazin bereits im ersten Jahr ihres Bestehens gut Fuß fassen. 

Das Quartiersmanagement Nördliche Johannstadt, das die Internetseite für die Johannstadt ins Leben gebracht und strukturiert hat, bestückte die Stadtteilplattform von 2015 bis zum Zeitpunkt der Übertragung mit regelmäßigen Veröffentlichungen. Die zu einem eigenen Archiv angewachsenen Inhalte in den angelegten Rubriken für Veranstaltungen, Angebote, Menschen, Orte wurden vom Stadtteilverein übernommen und von der Stadtteilredaktion durch einen nahezu täglich aktualisierten Blog über das Stadtteilleben erweitert. 

Damit soll über die absehbar endende Soziale-Stadt-Förderperiode und über den Wirkungsbereich des Soziale Stadt-Fördergebietes Nördliche Johannstadt hinaus ein lokales Informationsmedium für den ganzen Stadtteil etabliert werden.

Die im Grunde noch junge, doch dank der Vielfalt der Mitwirkenden bereits erfahrene Stadtteilredaktion liefert auf professionellem journalistischen Niveau informative, sachliche wie lebensalltägliche Berichterstattungen und beleuchtet mit Charme und Stimmenvielfalt Themenstellungen aus sämtlichen Ebenen der Stadtteilarbeit und des Lebens, wie es sich lokal in der Johannstadt zeigt.

 

Den direkten Draht in die Johannstadt hat die Stadtteilredaktion Foto: Anja Hilgert

Reife und ein Spendenknopf

Wie die Erfahrung mit Kindern lehrt, vergeht die Zeit des Heranwachsens wie im Flug und Babys sind nur ganz kurz, Kleinkinder vielleicht etwas länger, im Schutz elterlicher Obhut. Zu schnell eigentlich und allzu bald kommt der Moment, wo es sich anzeigt, dass sie eigenständig ihren Weg weitergehen wollen und sollen. Das gleiche Schicksal trifft die Stadtteilredaktion. 

Die Projektförderung neigt sich einem Ende. Damit verlässt die Redaktion ihren finanziell gesicherten Hafen und treibt schon jetzt in Richtung offenes Meer. 

Was aufgebaut worden ist und gerade freudvoll seine Entfaltung erfährt, mit einem Bekanntheitsgrad im Viertel, der positives Echo zurückträgt, mit einer Vernetzung, die reichhaltig gelebte Geschichten im Stadtteil der früheren und heutigen Johannstadt aufleben lässt, das möchte weiter fortbestehen. Wir sind munter dabei! Bist Du mit unterwegs oder gar mit von der Partie?

So wird das nächste Kapitel, das die Stadtteilredaktion zu schreiben hat, gerade skizziert.
Der neu installierte Spendenknopf ist eine Möglichkeit, die redaktionelle Arbeit durch einen finanziellen Beitrag zu unterstützen. Hier können sich große und kleine Unterstützer*innen einbringen, die, auch ohne selbst zu schreiben, für den wachsenden Stadtteil Johannstadt eine fundierte lokale Berichterstattung sinnig, nötig, kreativ, niedrigschwellig, bereichernd, bildend, erfrischend, wertvoll, nachhaltig, innovativ, förderlich oder belebend finden und schlichtweg gutheißen, dass es sie gibt: In Form von johannstadt.de und der ZEILE. 

 

Mitmachen ist einfach und nur einen Klick entfernt 

Die Themen der Johannstadt sind unentdeckt wie die Steine am Elbestrand –
 alles ist einen – ist Deinen Blick wert! 

  • – – -Schreibst Du selbst ?  – – –
    Dann reiche Deinen Beitrag bei der Redaktion ein: 500 – 1000 Wörter sind schon ein Beitrag!

– – – Magst Du erzählen ? – – –
Die Geschichte kannst Du mit uns gemeinsam entwerfen, wir helfen mit Worten! Dann melde Dich, wir sind bereit für ein Treffen zu Deinem Thema aus der Johannstadt!

 – – – Hast Du sonst eine Idee? – – –
Dann teile sie mit uns!

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Hütest Du alte Fotos und willst sie aus der Kiste daheim befreien?

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Magst Du Geschichten erzählen, die Dir Bilder oder Dinge in Erinnerung rufen,
die Du zuhause hast?

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Hattest Du neulich eine schöne Begegnung in Deiner Nachbarschaft?

* **

Hast Du etwas Seltsames erlebt in der Johannstadt?

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Welche Fragen beschäftigen Dich?

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Über was machst Du Dir Gedanken, die vielleicht
die Stadtteilredaktion mit Dir bewegen könnte?

 

Rückmeldungen aller Art an redaktion@johannstadt.de

 

Weitere Informationen zu Partizipationsmöglichkeiten in der Johannstadt

  • redaktion@johannstadt.de
  • Stadtteilfonds Johannstadt

Wochenstart mit der ZEILE 2: Die aktuelle Ausgabe WOHNEN des Stadtteilmagazins für die Johannstadt ist ab Dienstag im Stadtteil erhältlich !

eingestellt am 14.06.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Mit Schwung ins bunte Wohnen in der Johannstadt - Ausschnitt aus dem Titelfoto der neuen zweiten Ausgabe der ZEILE Foto: Victor Smolinski

Die ZEILE ist das Stadtteilmagazin für die Johannstadt – geschrieben von Johannstädter*innen für Johannstädter*innen! Und es ist wieder soweit: Nach der positiven Aufnahme der Erstausgabe im Dezember 2020 erscheint nun turnusgemäß und pünktlich zur Sonnwendezeit die zweite Ausgabe für Frühjahr/Sommer 2021. Ab Dienstag ist sie im Stadtteil an verschiedenen lokalen Verteilstellen kostenfrei bzw gegen einen freiwilligen Spendenbetrag erhältlich.

Wie wir wohnen in der Johannstadt

Mit dem Themen-Schwerpunkt WOHNEN nimmt ZEILE 2 das Phänomen unter die Lupe, unter dem wir alle schwerpunktmäßig das vergangene Jahr zugebracht haben: Wohnen, zu Hause sein, Kontaktbeschränkung, Rückzug, Ausgangssperre, ein stillgelegtes öffentliches Leben und viel Daheim, im Radius des Stadtteils.

Das hat der ZEILE den Blick geweitet für die spannende Geschichte des Stadtteils. Die Bedingungen unseres heutigen Wohnens sind dokumentiert und dargestellt in der Ausstellung WohnKultur – Wohnen und Bauen nach 1945 in der JohannStadthalle – wir haben uns die verschlossenen Pforten öffnen lassen.
Von den Etappen der Stadtteilgeschichte und was der Multiboy mit der Johannstadt zu tun hat, erzählt die aktuelle ZEILE.

Multiboy, Eisbombe und andere Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs stoßen Geschichten der WohnKultur in Johannstadt an. Foto: Torsten Görg

 

 

Wie wohnen wir in der Johannstadt? Lokale Geschichten von Erstbezug und Epochenende, von Neubaublocks und Arbeitseinsätzen, von den Pfeifferhannslinden und den blauen Badfliesen, vom Alleinleben, von Haushalts- , Eisen- und Recyclingwaren, von den eigenen vier Wänden und dem Blick in den Hinterhof – das Heft ist vielseitig gestaltet von zahlreichen Johannstädter Autor*innen und Bildreporter*innen, die sich mit persönlichen Beiträgen beteiligt haben. Herausgekommen ist ein 44 seitiges, mit Inhalten prall gefülltes Stadtteilmagazin in hochwertigem Format, das nun in die Johannstadt kommt, um gelesen und besprochen zu werden!

 

Blick aus den 1970er Jahren über die Dächer des Bönischplatzes ins Viertel hinein.                         Foto: H.J. Birninger

 

 

Wo die ZEILE erhältlich ist

Erhältlich ist die ZEILE (Auflage 3.500 Stück) kostenfrei zum Mitnehmen und auf Spendenbasis bei festen Partnern im Stadtteil, die das Magazin dauerhaft anbieten solange der Vorrat reicht:

  • Johannstädter Kulturtreff e.V. – Elisenstraße 35
  • Stadtteilladen des Stadtteilvereins Johannstadt e.V. – Pfotenhauerstraße 66
  • Copy Sauer – Pfotenhauerstraße 43
  • Außerdem wird der Bücherschrank am Bönischplatz regelmäßig bestückt

Je nach Zustimmung werden auch verschiedene Ladenbesitzer*innen, Geschäftsinhaber*innen, Arztpraxen und Apotheken die ZEILE auf ihren Ladentheken, Tresen oder im Sitzbereich ausliegen haben. 

Die Verteilung erfolgt diesmal ausschließlich über exklusive Verteilstellen vor Ort im Viertel: Das sind vor allem die Standorte des Herausgebers Johannstädter Kulturtreff e.V. und seines Kooperationspartners Stadtteilverein Johannstadt  e.V. im Stadtteilladen Pfotenhauerstraße aber auch mitmachende Läden, Geschäfte und Praxen der Johannstadt und auf besondere Nachfrage direkt über die Stadtteilredaktion redaktion@johannstadt.de.

Die Stadtteilredaktion mobil vor Ort

Die ZEILE ist ein Beteiligungsformat. Nach dem Motto: “Von Bewohner*innen für Bewohner*innen des Stadtteils” ändern sich mit jeder neuen Ausgabe Inhalte und Gesicht der ZEILE. Die Stadtteilredaktion sucht stetig neue Mitschreiber*innen und Mitgestaltende, die ihren Beitrag aus dem Stadtteilleben teilen möchten: Persönliche Stationen aus der historischen Stadtteilgeschichte, privat archivierte Fotos, Momentaufnahmen alltäglichen Erlebens der gemeinsamen Umgebung, Geschichten, künstlerische Impulse, poetisch gefasste Erlebnisse…

Die Stadtteilredaktion johannstadt.de wird mit einem mobilen Stand mindestens einmal im Monat überraschend im öffentlichen Raum der Johannstadt vor Ort aufschlagen, um an verschiedenen Stellen im Viertel persönlich präsent und ansprechbar zu sein. Dort wird auch die ZEILE verteilt. Am Stand der Stadtteilredaktion können Geschichten und Neuigkeiten von Mund zu Mund in Umlauf gebracht, erzählt oder zum Weitererzählen angeregt werden.
Es sollen sich Stadtteilgespräche entfachen, die das Leben ergreifen: Das ganze Viertel auf johannstadt.de!

Das Magazin ZEILE sucht Beiträge für die zweite Ausgabe zum Thema “Wohnen”

eingestellt am 12.03.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Die neue Ausgabe des Stadtteilmagazins fragt ins Stadtviertel nach Aspekten des Wohnens (Foto: Anja Hilgert)

Die zweite Ausgabe des Stadtteilmagazins ZEILE ist in Arbeit. Zum Themenschwerpunkt WOHNEN werden ab sofort Beiträge in Bild und Wort gesammelt. Erscheinen soll sie am 28. Mai zum Tag der Nachbarn.

Das neue Stadtteilmagazin ZEILE erkundet die Johannstadt und bringt
das Ergebnis aller Beteiligungen als gedruckte Zeitschrift kostenlos in die Briefkästen. Die erste Ausgabe erschien im Dezember 2020 zum Thema Nachbarschaft erfreute sich zahlreicher positiver Rückmeldungen. Bis Ende März können Beiträge via Mail oder postalisch eingereicht werden.

Das Stadtteilmagazin zum Mitgestalten

Um die zweite Ausgabe zum Thema Wohnen zu gestalten, sind Bürger*innen zur Beteiligung eingeladen. Jede*r kann mitmachen! Gemeinsamer Bezugspunkt ist das Thema der Ausgabe. Derzeit sind Postkarten in der Johannstadt im Umlauf. Die Fragen auf der Vorderseite können auf der Rückseite beantwortet und eingesendet werden.

Aber auch außerhalb der Postkartenaktion sind Beiträge in Form von Bildern, Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen erwünscht:

Die ZEILE sammelt Beiträge aus dem Stadtteil, in Form von Geschichten, Schnappschüssen, Fotoreportagen, Wortmeldungen, Alltagspoesie, historischen Einblicken, Erinnerungen. Die ZEILE wird koordiniert von der Stadtteilredaktion johannstadt.de , sie unterstützt das gemeinschaftliche Gestalten jeder thematischen Ausgabe.

Wir alle wohnen: Jede*r auf unterschiedliche Weise, wir fragen nach dem Blick hinter die Haustür (Fotos: Anja Hilgert)

 

 

Die Zeile-Macher*innen rufen auf


Die Zeile erscheint im Format einer Zeitschrift, angenehm zu greifen und gut in Händen zu halten, zum Schmökern, Blättern, Lesen und Kennenlernen von Menschen, Ereignissen, Situationen, die in der Nachbarschaft vor der eigenen Haustür, im Wendekreis des Stadtteils passieren.

Mitzubekommen, was los ist, zu erzählen, was bewegt, ein Teil dessen sein, wofür sich Menschen engagieren, was veranstaltet wird und wo die Aufmerksamkeit fehlt, was an Veränderungen angeschoben wird von städtischer Seite,
wo was zu feiern ist und wer die Leute sind, beginnend im Kleinen, sichtbar im Großen – darum gibt es die ZEILE.

Die ZEILE  erscheint zweimal jährlich als Mitmachmagazin des Stadtteils:
Kostenfrei für alle Haushalte der Johannstadt und alle, die es interessiert,
produziert im Rahmen des Projektes Plattenwechsel.Wir in Aktion am Johannstädter Kulturtreff e.V. .

Wenn Du in der Johannstadt wohnst, fühl’ Dich eingeladen und ermuntert!

Sei Du die Zutat…

Dein Beitrag ist gewünscht: Die ZEILE besteht aus dem,
was die Menschen, die hier zusammen wohnen, daraus machen.

Die Johannstadt ist ein bunt belebtes Viertel: Sei die Zutat… in der ZEILE! Sie ist das Destillat des Johannstädter Ganzen.

Stadtteilmagazin ZEILE, Ausgabe 2 “Wohnen”

  • Einsendeschluss für Beiträge: 31. März 2021
  • Erscheinungsdatum: 28. Mai 2021 (Tag der Nachbarn)
  • Einsendungen sind via mail an
    redaktion@johannstadt.de oder per Post möglich:

ZEILE
Stadtteilladen Stadtteilverein Johannstadt e.V.
Pfotenhauerstraße 66
01307 Dresden

oder

ZEILE
Johannstädter Kulturtreff
Elisenstraße 35
01307 Dresden