Dein Verein des Jahres 2020 – Abstimmung für den Stadtteilverein Johannstadt e.V.

eingestellt am 19.02.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Das Publikum entscheidet: Hoffnung für den Stadtteilverein Johannstadt e.V. Foto: Anja Hilgert

Der Stadtteilverein Johannstadt e.V. ist beglückwünscht worden und kann selbst das Glück kaum fassen. Denn bislang ist noch gar nicht bekannt, wer inkognito aus den eigenen Reihen den Verein registriert hat beim Wettbewerb um den Verein des Jahres 2020, den der Verband der Ostsächsischen Sparkassen auslobt.

Voting zum Publikumsliebling 

Jetzt jedenfalls ist der Stadtteilverein Johannstadt e.V. im Rennen um den Publikumspreis für den Verein des Jahres 2020. Insgesamt 310 Vereine haben sich beworben. In einer ersten Runde wurden bereits zwölf Vereine durch eine Jury aus Vertretern der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Sächsischen Zeitung als Gewinner mit dem Titel „Verein des Jahres 2020“ gekürt. In den vier Kategorien Kultur, Sport, Soziales und Crowdfunding wurden jeweils erste, zweite und dritte Plätze vergeben, insgesamt dotiert mit einem Spendengeld von 24.000 Euro. Erstplatzierte gewinnen 3.000 Euro Preisgeld für ihre Vereinskasse, Zweitplatzierte bekommen 2.000 und Drittplatzierte 1.000 Euro.

 

Stadtteilverein geht wieder ins Rennen (Foto: Sigrid Böttcher-Steeb)

 

 

 

 

 

 

Vom 15. Februar bis einschließlich 7. März läuft nun in zweiter Runde die Preisverleihung durch Abstimmung im Publikum:  Wer am besten seine Unterstützer*innen mobilisieren kann, auf der Internetseite der Aktion  per Publikumsvoting:bekommt 3.000 Euro oder einen zweiten und dritten Platz zur Unterstützung der Vereinsarbeit.

 

>Du bist die Johannstadt!<

Vor gut zwei Jahren (erst!) ist der Stadtteilverein Johannstadt e.V. im gleichnamigen Dresdner Stadtteil an den Start gegangen und hatte viel vor: Mit dem Slogan >Du bist die Johannstadt ! > warb er für Mitgliedschaft und aktive Mitgestaltung in und an einem lebenswert(er)en Stadtviertel. Ein Verein, der sich zum selbstgewählten Sinn und Zweck die Vervielfältigung des sozialen und kulturellen Lebens im Stadtteil stellte. Der ein gemeinschaftliches Leben im Stadtteil anvisiert, das von den Beteiligten selbstbestimmt getragen und verantwortet ist. Ein Verein, der sich als Partner, Förderer und Koordinator anbietet, um Zukunftsprojekte zu verwirklichen. In diesem initiativen Sinne steht die Parole >Wir für die Johannstadt!<

 

Hoffnung setzen auf die Johannstadt!   Foto: Victor Slominski

 

 

 

 

 

 

 

Der lebenswert(er)e Stadtteil für alle

In der Johannstadt lebt es sich gut — alle, die hier wohnen und wohnten, sind sich da einhellig einig. Das Viertel ist unvergleichlich vielfältig, sowohl jung als auch alt genug, um die ganze Bandbreite an Lebensweisen anzubieten. Ein städtisches Gebiet auf dichtem Raum, das mit unterschiedlichsten Kulturen, vielfältigen Sprachen und diversen Vorstellungen vom Leben sein Potential stetig steigert.  Das Begeisterung weckt für ein gemeinsames Ansinnen, den eigenen Stadtteil, in dem alle Beteiligten miteinander leben, stark zu machen. Dinge zu entwickeln, die einen lebenswert(er)en Stadtteil für seine Mitbewohner*innen aufbauen. 

 

 

 

 

 

Stadtteilverein Johannstadt e.V. als Träger von Zukunftsprojekten

In den zwei zurückliegenden Jahren ist um den Stadtteilverein ein breites Netzwerk aus Aktiven entstanden, die viel ehrenamtliches Engagement geltend machen. In der Mitte steht der Stadtteilverein Johannstadt e.V. als Träger von unterschiedlichen Initiativen und Projekten, die diverse Mitmach- und Beteiligungsmöglichkeiten im Johannstädter Viertel bieten, wie unter anderem auch die Stadtteilredaktion des online—Stadtteilmagazins johannstadt.de, die seit Mai 2020 ebenfalls unter der Trägerschaft des Stadtteilvereins Johannstadt agiert. In Kooperation mit dem Johannstädter Kulturtreff e.V. ist hieraus auch die Printvariante des Stadtteilmagazins ZEILE entstanden, dessen erste Ausgabe im Dezember 2020 kostenlos an die Bewohner*innen der Nördlichen Johannstadt ausgegeben worden ist.

 

Erweitertes Stadtteilleben – Verbreitet durch die Stadtteilredaktion Foto: Anja Hilgert

Mehr Leben im Stadtteil

Auch das Kaffee-für-Alle-mobil, ein batteriebetriebenes Kaffee-Lastenrad mit interkulturelle BegegungsInitiative zählt unter Anderen zu den Projekten des Stadtteilvereins. Unter dem Namen “Café-für-Alle” dreht es seine Touren durch den Stadtteil, zu seinen Spielplätzen und Festen und sorgt niedrigschwellig für Kontakt und Begegnung. Der Schwung des Stadtteilengagements reicht soweit, dass auf dem neugestalteten, bürgerschaftlich mitgestalteten Bönischplatz beim jährlich stattfindenden Interkulturellen Straßenfest das Spiel- und Tanzbein geschwungen werden kann.

 

Mit mobiler Kaffeetheke vor Ort im Viertel – Café für alle – Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

 

In jedem der Projekte wird jeweils ein kleines Stück Stadtteilgeschichte mitgestaltet. Das macht den Stadtteilverein wertvoll und das verleiht ihm auch einen Namen, bei dem man aufhorcht und der gut bekannt und gern genannt ist im Quartier.

 

Der Bücherschrank wurde bereits genutzt. Foto: Philine Schlick
Der Bücherschrank wird viel genutzt. Foto: Philine Schlick

 

 

 

Jetzt abstimmen!

Ab dem 15. Februar bis zum 7. März 2021 trommeln alle teilnehmenden Vereine kräftig in ihre Werbekanäle, Mund-zu-Mund-Propaganda oder eben den Buschfunk, um Mitglieder, Fans, Fördernde und Freundeskreise zur Stimmenabgabe auffordern. Jede Stimme zählt! Für ein Preisgeld, das zurückfließt in die Johannstadt!

Die Stimmabgabe geht ganz einfach:

1.       Webseite des Wettbewerbs aufrufen

www.vereindesjahres.de/neuigkeiten/aktuell-teilnehmende-vereine

2.        Verein auswählen:
Im besten Fall für die Johannstadt: Stadtteilverein Johannstadt e.V.

3.        Stimme abgeben und E-Mail-Adresse erfassen

4.        Antwort-E-Mail einsehen und Stimmenabgabe bestätigen

Wir hoffen für den Stadtteilverein Johannstadt e.V.!

Zur Auszeichnung plant die Sparkasse im Mai eine Serie von Videos, in denen die prämierten Ehrenamtlichen vorgestellt werden. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr digital statt. Es bleibt spannend.

 

 

Weitere Informationen

http://www.vereindesjahres.de/neuigkeiten/aktuell-teilnehmende-vereine

Ostsächsische Sparkasse Dresden
Anstalt des Öffentlichen Rechts
Güntzplatz 5
01307 Dresden
Telefon: 0351 455-0
E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Printmagazin über die Johannstadt geht an den Start – Ideen gesucht!

eingestellt am 28.08.2020 von Philine Schlick, Headerbild: In Entstehung: Die Printausgabe eines Stadtteilmagazins für die Johannstadt ist ein Mitmach-Magazin

Wie in der 8. Stadtteilbeiratssitzung angekündigt, laufen die Planungen für ein gedrucktes Magazin über die Dresdner Johannstadt auf Hochtouren. Im Dezember soll die erste Ausgabe zum Thema „Nachbarschaft“ erscheinen. Die Initiator*innen richten sich mit einem Aufruf an das Viertel.

Die Johannstadt ist nicht nur lebens-, sondern lesenswert. Auf der Internetseite johannstadt.de erscheinen regelmäßig Berichte, Porträts und Nachrichten. Die geplante Druckausgabe soll dafür sorgen, dass Leser*innen ein ansprechend gestaltetes Magazin in den Händen halten können.

Gut lesbar, bildreich, vielfältig

Anja Hilgert von der Stadtteilreaktion hat das Projekt gemeinsam mit Meike Weid von UTOPOLIS ins Leben gerufen. Das kostenfreie Stadtteil-Magazin soll zweimal jährlich erscheinen, frei zugänglich für alle Bewohner*innen des Viertels und als Leseexemplar in Geschäften, Vereinsräumen und Gaststätten ausliegen.

„Die ganze Vielfalt des Stadtteillebens soll im Magazin präsentiert werden“, sagen die Frauen. Bauliche Veränderungen, historische Funde, besondere Persönlichkeiten werden für den Inhalt des Heftes gesucht. Unterhaltsam und bunt soll das Layout sein – gleichermaßen ansprechend für junge und ältere Leser*innen.

Thema der nächsten Ausgabe: „Nachbarschaft“

Zum Thema „Nachbarschaft“ gehören Menschen ebenso wie Bäume und Bienen. Wie stelle ich mir Nachbarschaft vor? Wie hat sich Nachbarschaft für mich während der Krise gestaltet? Was ist nötig für eine gute Nachbarschaft? „Wir suchen Anekdoten, Skurriles, Kurioses in Text und Bild, um die Ausgabe zu gestalten“, so Anja Hilgert. Gesucht werden z.B. Kinder-Reporter*innen, die über das Bönischplatz-/Bundschuhstraßen-Fest und das Wohnhof-Fest am 26. September berichten.

Menschen jeden Alters können sich mit ihren Ideen, Statements und Wünschen einbringen. Am 15. September ist Einsendeschluss, damit die Ausgabe von einem Grafiker gestaltet werden und anschließend in den Druck gehen kann.

Im Rahmen des Projektes Plattenwechsel – Wir in Aktion wird das Printmagazin zunächst finanziert. Auf lange Sicht soll es jedoch finanziell auf eigene Beine gestellt werden. Das kann beispielweise über Anzeigen funktionieren, wenn sich entsprechend Unterstützer*innen finden. Zukünftig wird dann die Möglichkeit bestehen, Werbeanzeigen im Magazin einzubringen.

Das nächste Heft soll im Sommer 2021 zum Thema „Wohnen“ erscheinen.

Ein Printmagazin für die Johannstadt

  • Einsendungen können bis zum 15. September an redaktion@johannstadt.de getätigt werden

Die 8. Stadtteilbeiratssitzung bringt Geld für sechs neue Projekte

eingestellt am 23.07.2020 von Philine Schlick

Unerwartet viel Beteiligung brachte die achte Stadtteilbeiratssitzung am vergangenen Donnerstag. Es kamen mehr Beirät*innen als angekündigt und beschieden nahezu einstimmig sechs neue Projekte für die Johannstadt. Darunter Mosaik-Sitzbänke für den Bönischplatz, Gymnastikkurse für muslimische Frauen und einen ungewöhnlichen Videodreh zu einem besonderen Anlass. Den Auftakt gab eine gute Botschaft. 

Lange währten sie, die Planungen für das Bönischplatzfest alias Bundschuhstraßenfest. Corona grätschte dazwischen, dann wurde ein neuer Organisator gesucht. Stadtteilbeirat Lutz Hoffmann übernahm das Zepter von Katja Hilbert und machte sich an die Partyplanung: Am 26. September wird das Straßenfest nun gefeiert. Zwischen 12 und 22 Uhr wird die Bundschuhstraße bespielt mit einem Programm, das sich insbesondere dem Tanz verschrieben hat.

Gastgeber der achten Stadtteilbeiratssitzung war die Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas. Sie stellte das Gemeindezentrum an der Fiedlerstraße zur Verfügung. Foto: Philine Schlick
Gastgeber der achten Stadtteilbeiratssitzung war die Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas. Sie stellte das Gemeindezentrum an der Fiedlerstraße zur Verfügung. Foto: Philine Schlick

Tanz, Tanz, Tanz zum Bundschuhstraßenfest

Neben Musik der Banda Internationale wird es einen Tanzauftritt der 102. Grundschule geben. Selbst getanzt werden kann bei einem Latin-Tanzkurs ab 18 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt werden die Stände bereits wieder abgebaut, um die Straße freizugeben. Im Anschluss darf frei getanzt werden. Einstimmend für den Tanz-Tag wird Aga Becker ab 12 Uhr zum Yoga anleiten. Um 22 Uhr ist Zapfenstreich.

Gymnastik für Muslimas

„In Bewegung“ sollen muslimische Frauen mit einem gleichnamigen Gymnastikkurs bleiben. Die Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH mit ihrem Projekt Wir sind Paten stellten den Antrag. Das Bestreben ist, acht muslimischen Teilnehmerinnen einen Schutzraum frei von Ressentiments zu bieten, um sich sportlich zu betätigen.

Antragsteller*innen für "In Bewegung - Gymnastikkurs für muslimische Frauen." Foto: Philine Schlick
Antragsteller*innen für „In Bewegung – Gymnastikkurs für muslimische Frauen.“ Foto: Philine Schlick

Eine Ergotherapeutin wird den einmal pro Woche angebotenen Kurs anleiten. Die monatliche Gebühr beträgt zwei Euro. Im Anschluss an die geförderten drei Monate soll der Kurs in Eigenregie weiter laufen und sich nach Möglichkeit auch für andere weibliche Interessierte öffnen.

Mosaik-Bänke für den Bönischplatz

Die Bauarbeiten am Bönischplatz, so konnte Anke Ostermeyer vom Stadtplanungsamt bestätigen, verlaufen immer noch nach Plan und werden pünktlich zum 31.10.2020 abgeschlossen sein.

Anke Ostermeyer: "Wir haben die richtige Baufirma für den Bönischplatz gewählt." Foto: Philine Schlick
Anke Ostermeyer: „Wir haben die richtige Baufirma für den Bönischplatz gewählt.“ Foto: Philine Schlick

Für das Wohlgefühl auf dem Platz sollen Sitzbänke mit Keramik-Mosaiken von Bürger*innen gestaltet werden. Der Johannstädter Kulturtreff e.V. plant hierfür einen offenen Workshop an zwei Terminen. Zum ersten Termin werden die Keramiken nach eigenem Gusto geformt. Bis zum zweiten Termin werden sie im Töpfer-Ofen gebrannt, um schließlich glasiert und an den Sitz-Bänken angebracht zu werden. Platz ist für sechs bis acht Teilnehmer*innen, willkommen sind Jung und Alt.

Blick auf den Bönischplatz. Foto: Christina Eppers

johannstadt.de berichtet weiter – gedruckt und online

Fördergelder aus dem Stadtteilfonds wurden dem Online-Stadtteilmagazin johannstadt.de für das zweite Halbjahr 2020 beschieden. Die bewilligten Gelder werden für Honorare – also Artikel wie diesen -, den Umbau der Internetseite und die Bewerbung des Portals eingesetzt. Beispielsweise sollen die Artikel auf der Startseite künftig mit Beitrags-Bildern angezeigt werden. Tipps und Hinweise für eine bessere Lesbarkeit sind stets unter email hidden; JavaScript is required willkommen.

In diesem Zusammenhang wurde bei der Sitzung die Idee einer Druck-Version des Stadtteilmagazins vorgestellt. Die Fördermittel für die kostenlose Zeitung kommen aus dem Projekt Utopolis, das sich mit künstlerischen Initiativen wie dem Plattenchor oder der Postkartenwerkstatt „Komm‘ rum“ für die soziokulturelle Belebung der Johannstadt einsetzt.

Anja Hilgert (Stadtteilredaktion) präsentierte gemeinsam mit Meike Weid (Utopolis) die Idee eines gedruckten Stadtteilmagazins für die Johannstadt. Foto: Philine Schlick
Anja Hilgert (Stadtteilredaktion) präsentierte gemeinsam mit Meike Weid (Utopolis) die Idee eines gedruckten Stadtteilmagazins für die Johannstadt. Foto: Philine Schlick

Das Print-Magazin soll bestehende Artikel – insbesondere Porträts von Menschen und Orten – angereichert mit vielen Bildern, Rätseln und Mitmach-Aktionen für Bürger*innen analog lesbar machen. Die erste Ausgabe soll schon im Dezember im Stadtteil ausliegen.

Holzbau für Jugendliche und ein Gottesdienst für Menschen mit Handicap

Menschen, die von einer gesellschaftlich konstruierten Norm abweichen, werden „Menschen mit Behinderung“ genannt. Doch ist es nicht die Gesellschaft, die diese behindert? Der Gottestdienst zum Thema „Wer behindert mich?“ der ev.-luth. Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas soll dieser Frage nachgehen.

Blick in die Runde bei der 8. Stadtteilbeiratssitzung am 15. Juli an der Fiedlerstraße. Foto: Philine Schlick
Blick in die Runde bei der 8. Stadtteilbeiratssitzung am 15. Juli an der Fiedlerstraße. Foto: Philine Schlick

Der Gottesdienst soll dazu dienen, Berührungsängste abzubauen und Ideen für mehr Teilhabe zu sammeln. Eingeladen sind Menschen mit Handicap, ihre Angehörigen, Lobby-Vertreter*innen, Pädagog*innen, Bewohner*innen und alle sonstigen Interessierten. Sollten die dann geltenden Abstandsregeln nicht allen Besucher*innen eine Teilnahme ermöglichen, soll der Gottesdienst mit einem digitalen Streaming übertragen werden.

Pfarrer Tobias Funke stellte auch noch einen zweiten Antrag der Gemeinde vor: Er möchte einen Holzworkshop für Jugendliche anbieten, um mit den erlangten Kenntnissen den Gemeinschaftsgarten des Gemeindehauses zu verschönern. Entstehen sollen Sitzbänke, Beschattungen und schützende Zäune für spielende Kinder.

Film ab für Lasse Reinstroem zum Parking Day

Zu erleben wird im September ein weiteres Projekt der Kirchgemeinde in Aktion sein: Die Generationen-Rikscha. Christian Bähler ist Musiker der Band „Lasse Reinstroem“ und möchte auf besondere Weise Werbung für Lebensqualität in der Johannstadt machen. Er beantragte Fördermittel für einen Videodreh zum neuen Song „Ferry of the common man“. Das Lied ist eine Hymne an das Fahrrad, das auch im Fokus des alljährlichen Parking Day steht. Für das Video sucht Lasse Reinstroem Johannstädter*innen mit emissionsfreien Zwei- und Dreirädern aller Art, um einen Tross von Albertbrücke bis Hertelstraße zu sammeln. Die Generationen-Rikscha soll auch dabei sein.

Esther Heinke zeigte die Ziele und Pläne des Projektes "Nachhaltige Johannstadt", das Klimaschutz und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen vorantreibt. Foto: Philine Schlick
Esther Heinke präsentierte die Ziele und Pläne des Projektes „Nachhaltige Johannstadt“, das Klimaschutz und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen vorantreibt. Foto: Philine Schlick

Der Parking Day wird am 18. September auf der Hertelstraße gefeiert, indem drei bis vier Parkplätze frei von Autos geräumt werden. An ihre Stelle rücken Sofas, Spiele und Picknicks. Es soll gezeigt werden, wie sich die Atmosphäre einer Straße wandelt, wenn auf ihr Platz für Freizeit und Geselligkeit ist. Der Aktionstag wird gestaltet vom Projekt NaJo2025, das sich mit zahlreichen Initiativen wie einem Tauschschrank, sicheren Fußgängerquerungen, Fahrrad-Bügeln und Fair-Teilern für Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Viertel einsetzt.

Bernd Sauer vom Copy Shop Sauer bei der Stadtteilbeiratsszung. Foto: Philine Schlick
Bernd Sauer vom Copy Shop Sauer bei der Stadtteilbeiratsszung. Foto: Philine Schlick

 

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