Das Magazin ZEILE sucht Beiträge für die zweite Ausgabe zum Thema „Wohnen“

eingestellt am 12.03.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Die neue Ausgabe des Stadtteilmagazins fragt ins Stadtviertel nach Aspekten des Wohnens (Foto: Anja Hilgert)

Die zweite Ausgabe des Stadtteilmagazins ZEILE ist in Arbeit. Zum Themenschwerpunkt WOHNEN werden ab sofort Beiträge in Bild und Wort gesammelt. Erscheinen soll sie am 28. Mai zum Tag der Nachbarn.

Das neue Stadtteilmagazin ZEILE erkundet die Johannstadt und bringt
das Ergebnis aller Beteiligungen als gedruckte Zeitschrift kostenlos in die Briefkästen. Die erste Ausgabe erschien im Dezember 2020 zum Thema Nachbarschaft erfreute sich zahlreicher positiver Rückmeldungen. Bis Ende März können Beiträge via Mail oder postalisch eingereicht werden.

Das Stadtteilmagazin zum Mitgestalten

Um die zweite Ausgabe zum Thema Wohnen zu gestalten, sind Bürger*innen zur Beteiligung eingeladen. Jede*r kann mitmachen! Gemeinsamer Bezugspunkt ist das Thema der Ausgabe. Derzeit sind Postkarten in der Johannstadt im Umlauf. Die Fragen auf der Vorderseite können auf der Rückseite beantwortet und eingesendet werden.

Aber auch außerhalb der Postkartenaktion sind Beiträge in Form von Bildern, Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen erwünscht:

Die ZEILE sammelt Beiträge aus dem Stadtteil, in Form von Geschichten, Schnappschüssen, Fotoreportagen, Wortmeldungen, Alltagspoesie, historischen Einblicken, Erinnerungen. Die ZEILE wird koordiniert von der Stadtteilredaktion johannstadt.de , sie unterstützt das gemeinschaftliche Gestalten jeder thematischen Ausgabe.

Wir alle wohnen: Jede*r auf unterschiedliche Weise, wir fragen nach dem Blick hinter die Haustür (Fotos: Anja Hilgert)

 

 

Die Zeile-Macher*innen rufen auf


Die Zeile erscheint im Format einer Zeitschrift, angenehm zu greifen und gut in Händen zu halten, zum Schmökern, Blättern, Lesen und Kennenlernen von Menschen, Ereignissen, Situationen, die in der Nachbarschaft vor der eigenen Haustür, im Wendekreis des Stadtteils passieren.

Mitzubekommen, was los ist, zu erzählen, was bewegt, ein Teil dessen sein, wofür sich Menschen engagieren, was veranstaltet wird und wo die Aufmerksamkeit fehlt, was an Veränderungen angeschoben wird von städtischer Seite,
wo was zu feiern ist und wer die Leute sind, beginnend im Kleinen, sichtbar im Großen – darum gibt es die ZEILE.

Die ZEILE  erscheint zweimal jährlich als Mitmachmagazin des Stadtteils:
Kostenfrei für alle Haushalte der Johannstadt und alle, die es interessiert,
produziert im Rahmen des Projektes Plattenwechsel.Wir in Aktion am Johannstädter Kulturtreff e.V. .

Wenn Du in der Johannstadt wohnst, fühl’ Dich eingeladen und ermuntert!

Sei Du die Zutat…

Dein Beitrag ist gewünscht: Die ZEILE besteht aus dem,
was die Menschen, die hier zusammen wohnen, daraus machen.

Die Johannstadt ist ein bunt belebtes Viertel: Sei die Zutat… in der ZEILE! Sie ist das Destillat des Johannstädter Ganzen.

Stadtteilmagazin ZEILE, Ausgabe 2 „Wohnen“

  • Einsendeschluss für Beiträge: 31. März 2021
  • Erscheinungsdatum: 28. Mai 2021 (Tag der Nachbarn)
  • Einsendungen sind via mail an
    email hidden; JavaScript is required oder per Post möglich:

ZEILE
Stadtteilladen Stadtteilverein Johannstadt e.V.
Pfotenhauerstraße 66
01307 Dresden

oder

ZEILE
Johannstädter Kulturtreff
Elisenstraße 35
01307 Dresden

Dein Verein des Jahres 2020 – Abstimmung für den Stadtteilverein Johannstadt e.V.

eingestellt am 19.02.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Das Publikum entscheidet: Hoffnung für den Stadtteilverein Johannstadt e.V. Foto: Anja Hilgert

Der Stadtteilverein Johannstadt e.V. ist beglückwünscht worden und kann selbst das Glück kaum fassen. Denn bislang ist noch gar nicht bekannt, wer inkognito aus den eigenen Reihen den Verein registriert hat beim Wettbewerb um den Verein des Jahres 2020, den der Verband der Ostsächsischen Sparkassen auslobt.

Voting zum Publikumsliebling 

Jetzt jedenfalls ist der Stadtteilverein Johannstadt e.V. im Rennen um den Publikumspreis für den Verein des Jahres 2020. Insgesamt 310 Vereine haben sich beworben. In einer ersten Runde wurden bereits zwölf Vereine durch eine Jury aus Vertretern der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Sächsischen Zeitung als Gewinner mit dem Titel „Verein des Jahres 2020“ gekürt. In den vier Kategorien Kultur, Sport, Soziales und Crowdfunding wurden jeweils erste, zweite und dritte Plätze vergeben, insgesamt dotiert mit einem Spendengeld von 24.000 Euro. Erstplatzierte gewinnen 3.000 Euro Preisgeld für ihre Vereinskasse, Zweitplatzierte bekommen 2.000 und Drittplatzierte 1.000 Euro.

 

Stadtteilverein geht wieder ins Rennen (Foto: Sigrid Böttcher-Steeb)

 

 

 

 

 

 

Vom 15. Februar bis einschließlich 7. März läuft nun in zweiter Runde die Preisverleihung durch Abstimmung im Publikum:  Wer am besten seine Unterstützer*innen mobilisieren kann, auf der Internetseite der Aktion  per Publikumsvoting:bekommt 3.000 Euro oder einen zweiten und dritten Platz zur Unterstützung der Vereinsarbeit.

 

>Du bist die Johannstadt!<

Vor gut zwei Jahren (erst!) ist der Stadtteilverein Johannstadt e.V. im gleichnamigen Dresdner Stadtteil an den Start gegangen und hatte viel vor: Mit dem Slogan >Du bist die Johannstadt ! > warb er für Mitgliedschaft und aktive Mitgestaltung in und an einem lebenswert(er)en Stadtviertel. Ein Verein, der sich zum selbstgewählten Sinn und Zweck die Vervielfältigung des sozialen und kulturellen Lebens im Stadtteil stellte. Der ein gemeinschaftliches Leben im Stadtteil anvisiert, das von den Beteiligten selbstbestimmt getragen und verantwortet ist. Ein Verein, der sich als Partner, Förderer und Koordinator anbietet, um Zukunftsprojekte zu verwirklichen. In diesem initiativen Sinne steht die Parole >Wir für die Johannstadt!<

 

Hoffnung setzen auf die Johannstadt!   Foto: Victor Slominski

 

 

 

 

 

 

 

Der lebenswert(er)e Stadtteil für alle

In der Johannstadt lebt es sich gut — alle, die hier wohnen und wohnten, sind sich da einhellig einig. Das Viertel ist unvergleichlich vielfältig, sowohl jung als auch alt genug, um die ganze Bandbreite an Lebensweisen anzubieten. Ein städtisches Gebiet auf dichtem Raum, das mit unterschiedlichsten Kulturen, vielfältigen Sprachen und diversen Vorstellungen vom Leben sein Potential stetig steigert.  Das Begeisterung weckt für ein gemeinsames Ansinnen, den eigenen Stadtteil, in dem alle Beteiligten miteinander leben, stark zu machen. Dinge zu entwickeln, die einen lebenswert(er)en Stadtteil für seine Mitbewohner*innen aufbauen. 

 

 

 

 

 

Stadtteilverein Johannstadt e.V. als Träger von Zukunftsprojekten

In den zwei zurückliegenden Jahren ist um den Stadtteilverein ein breites Netzwerk aus Aktiven entstanden, die viel ehrenamtliches Engagement geltend machen. In der Mitte steht der Stadtteilverein Johannstadt e.V. als Träger von unterschiedlichen Initiativen und Projekten, die diverse Mitmach- und Beteiligungsmöglichkeiten im Johannstädter Viertel bieten, wie unter anderem auch die Stadtteilredaktion des online—Stadtteilmagazins johannstadt.de, die seit Mai 2020 ebenfalls unter der Trägerschaft des Stadtteilvereins Johannstadt agiert. In Kooperation mit dem Johannstädter Kulturtreff e.V. ist hieraus auch die Printvariante des Stadtteilmagazins ZEILE entstanden, dessen erste Ausgabe im Dezember 2020 kostenlos an die Bewohner*innen der Nördlichen Johannstadt ausgegeben worden ist.

 

Erweitertes Stadtteilleben – Verbreitet durch die Stadtteilredaktion Foto: Anja Hilgert

Mehr Leben im Stadtteil

Auch das Kaffee-für-Alle-mobil, ein batteriebetriebenes Kaffee-Lastenrad mit interkulturelle BegegungsInitiative zählt unter Anderen zu den Projekten des Stadtteilvereins. Unter dem Namen “Café-für-Alle” dreht es seine Touren durch den Stadtteil, zu seinen Spielplätzen und Festen und sorgt niedrigschwellig für Kontakt und Begegnung. Der Schwung des Stadtteilengagements reicht soweit, dass auf dem neugestalteten, bürgerschaftlich mitgestalteten Bönischplatz beim jährlich stattfindenden Interkulturellen Straßenfest das Spiel- und Tanzbein geschwungen werden kann.

 

Mit mobiler Kaffeetheke vor Ort im Viertel – Café für alle – Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

 

In jedem der Projekte wird jeweils ein kleines Stück Stadtteilgeschichte mitgestaltet. Das macht den Stadtteilverein wertvoll und das verleiht ihm auch einen Namen, bei dem man aufhorcht und der gut bekannt und gern genannt ist im Quartier.

 

Der Bücherschrank wurde bereits genutzt. Foto: Philine Schlick
Der Bücherschrank wird viel genutzt. Foto: Philine Schlick

 

 

 

Jetzt abstimmen!

Ab dem 15. Februar bis zum 7. März 2021 trommeln alle teilnehmenden Vereine kräftig in ihre Werbekanäle, Mund-zu-Mund-Propaganda oder eben den Buschfunk, um Mitglieder, Fans, Fördernde und Freundeskreise zur Stimmenabgabe auffordern. Jede Stimme zählt! Für ein Preisgeld, das zurückfließt in die Johannstadt!

Die Stimmabgabe geht ganz einfach:

1.       Webseite des Wettbewerbs aufrufen

www.vereindesjahres.de/neuigkeiten/aktuell-teilnehmende-vereine

2.        Verein auswählen:
Im besten Fall für die Johannstadt: Stadtteilverein Johannstadt e.V.

3.        Stimme abgeben und E-Mail-Adresse erfassen

4.        Antwort-E-Mail einsehen und Stimmenabgabe bestätigen

Wir hoffen für den Stadtteilverein Johannstadt e.V.!

Zur Auszeichnung plant die Sparkasse im Mai eine Serie von Videos, in denen die prämierten Ehrenamtlichen vorgestellt werden. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr digital statt. Es bleibt spannend.

 

 

Weitere Informationen

http://www.vereindesjahres.de/neuigkeiten/aktuell-teilnehmende-vereine

Ostsächsische Sparkasse Dresden
Anstalt des Öffentlichen Rechts
Güntzplatz 5
01307 Dresden
Telefon: 0351 455-0
E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Druckfrisch ins Viertel: Das Johannstadt-Magazin „Zeile“ ist da

eingestellt am 11.12.2020 von Philine Schlick, Headerbild: Das Ding ist im Kasten: Die Zeile als kostenfreier Adventsgruß. Foto: Meike Weid

Während sich das soziale, berufliche und kulturelle Leben zusehends in digitale Räume verlagert, wagen die Macher*innen der „Zeile“ einen analogen Schritt und bringen das erste gedruckte Stadtteilmagazin der Johannstadt heraus. Am Freitag wurde das Heft zum Thema Nachbarschaft druckfrisch im Viertel verteilt.

IKEA schafft seinen Katalog ab, Zeitungen verlagern sich ins Internet – und in der Johannstadt wird ganz nach alter Schule ein Magazin gedruckt? Ja! Es handelt sich um das greifbare Pendant zum Online-Stadtteilmagazin auf johannstadt.de.

Blick in den Schaffensprozess: Die Zeile ausgebreitet auf dem Tisch bei der Redaktionssitzung. Foto: Anja Hilgert
Blick in den Schaffensprozess: Die Zeile ausgebreitet auf dem Tisch bei der Redaktionssitzung. Foto: Anja Hilgert

Farbenfrohes Abbild Johannstädter Vielfalt

Anja Hilgert von der Stadtteilredaktion hat gemeinsam mit Meike Weid vom Projekt Plattenwechsel die Zügel in die Hand genommen und umgesetzt, was schon lange erträumt war: Ein ästhetisches Heft rund um die Johannstadt.

„44 Seiten stark ist die Erstausgabe. Etwas für längere Haltbarkeit, zum Schmökern und immer wieder mal Hervorholen, denn die versammelten Geschichten handeln wahrhaftig und unmittelbar vom Leben, erzählt von unterschiedlichen Menschen, die im Viertel leben und in Berichten, Erzählungen, Portraits und Poesie teilen, was sie erleben“, erklärt Anja Hilgert.

Bertil Kalex, Daniel Becker, Anja Hilgert, Philine Schlick, Matthias Kunert und Torsten Görg vom Redaktionsteam. Auf dem Bild fehlt Mohammad Ghith al Haj Hossin. Foto: Anja Schneider
Bertil Kalex, Daniel Becker, Anja Hilgert, Philine Schlick, Matthias Kunert und Torsten Görg vom Redaktionsteam. Auf dem Bild fehlt Mohammad Ghith al Haj Hossin. Foto: Anja Schneider

Binnen eines Vierteljahres entstand mit Beiträgen des Redaktionsteams von johannstadt.de, Einsendungen von Bürger*innen und Gast-Artikeln ein farbenfrohes Abbild der Vielfalt im Viertel. Ziel war es, die Inhalte einem Leser*innenkreis zugänglich zu machen, der nicht maßgeblich im Internet zugegen ist.

Zugang für eine breitere Bevölkerungsschicht

Da gibt es die rührende Geschichte von Ferdinand Saalbach, der die Feuerwehr rief, als die alte Weide am Elbufer brannte und sich selbst in diesem lodernden Symbol wiederfand, Porträts von der Keramikkünstlerin bis zum Märchenerzähler, Geschichten von der gestohlenen Rose bis zum archäologischen Abenteuer, Wissenswertes von Stimmen aus dem Stadtteilbeirat bis zur Hymne aufs Gemüseauto.

„Auf johannstadt.de hat sich ein stattlicher Fundus angesammelt an Informationen aus der Chronik, der Stadtteilentwicklung und dem Alltagsleben des Viertels. Diese Vielfalt zu heben und aktuell neu aufzulegen, um einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen, was im eigenen Stadtteil alles lebendig und da ist, ist das Ansinnen der Print-Version des Stadtteilmagazins“, so Anja Hilgert.

Das Cover der aktuellen Zeile im Dezember 2020. Foto: Anja Hilgert
Das Cover der aktuellen Zeile im Dezember 2020. Foto: Anja Hilgert

Am Freitag ist das Heft endlich aus der Druckerei in den Johannstädter Kulturtreff gereist. Anja Hilgert ist aufgeregt: „Ich habe das Heft bis jetzt noch nicht gesehen. Bis zuletzt gab es Verschiebungen und Änderungen und dann ging alles kurz auf knapp“, schildert sie den Prozess.

Der Name Zeile spielt einerseits auf die Zeilen eines Textstückes, andererseits auf die charakteristischen Plattenbauten in der Johannstadt ab. Die erste Ausgabe der Zeile enthält zahlreiche Appelle: „Mach mit, bring dich ein!“, heißt es zu den einzelnen Rubriken. Das Heft soll gemeinsam mit seinen Leser*innen entstehen, deshalb sind Ideen und Einsendungen für die nächste Ausgabe zum Thema Wohnen herzlich erwünscht.

Verteil-Aktion in der Johannstadt am Freitag

Gemeinsam mit der Zeichenkünstlerin Theresa Wenzel, die Abbildungen beisteuerte, machten sich Meike Weid, Anja Hilgert und Frederike von Bothmer auf eine Tour durch die Johannstadt, um das kostenfrei erhältliche Magazin zu verteilen. „Alle Bewohner*innen der Nördlichen Johannstadt und natürlich die Autor*innen bekommen ein Exemplar in den Briefkasten gesteckt“, erklären sie. Zudem soll in regelmäßigen Abständen ein Stoß Hefte im neuen Büchertauschregal am Bönischplatz ausliegen.

Maskierter Empfang am Fenster. Foto: Meike Weid
Maskierter Empfang am Fenster. Foto: Meike Weid

Unterwegs war das Quartett mit der Lichterketten geschmückten Generationen-Rikscha. Ein kleines Licht auf Wanderschaft in diesem Advent, der sich ab Montag mit dem Lockdown weniger auf der Straße, als hinter offenen Fenstern und geschlossenen Türen abspielen wird.

Stadtteilmagazin Zeile

  • kostenfrei im Stadtteil erhältlich, z.B. im Büchertauschregal
  • Ideen, Wünsche, Beiträge können an redaktion@johannstadt.de gesendet werden
  • die zweite Ausgabe erscheint im Frühjahr/Sommer 2021 zum Thema Wohnen

Printmagazin über die Johannstadt geht an den Start – Ideen gesucht!

eingestellt am 28.08.2020 von Philine Schlick, Headerbild: In Entstehung: Die Printausgabe eines Stadtteilmagazins für die Johannstadt ist ein Mitmach-Magazin

Wie in der 8. Stadtteilbeiratssitzung angekündigt, laufen die Planungen für ein gedrucktes Magazin über die Dresdner Johannstadt auf Hochtouren. Im Dezember soll die erste Ausgabe zum Thema „Nachbarschaft“ erscheinen. Die Initiator*innen richten sich mit einem Aufruf an das Viertel.

Die Johannstadt ist nicht nur lebens-, sondern lesenswert. Auf der Internetseite johannstadt.de erscheinen regelmäßig Berichte, Porträts und Nachrichten. Die geplante Druckausgabe soll dafür sorgen, dass Leser*innen ein ansprechend gestaltetes Magazin in den Händen halten können.

Gut lesbar, bildreich, vielfältig

Anja Hilgert von der Stadtteilreaktion hat das Projekt gemeinsam mit Meike Weid von UTOPOLIS ins Leben gerufen. Das kostenfreie Stadtteil-Magazin soll zweimal jährlich erscheinen, frei zugänglich für alle Bewohner*innen des Viertels und als Leseexemplar in Geschäften, Vereinsräumen und Gaststätten ausliegen.

„Die ganze Vielfalt des Stadtteillebens soll im Magazin präsentiert werden“, sagen die Frauen. Bauliche Veränderungen, historische Funde, besondere Persönlichkeiten werden für den Inhalt des Heftes gesucht. Unterhaltsam und bunt soll das Layout sein – gleichermaßen ansprechend für junge und ältere Leser*innen.

Thema der nächsten Ausgabe: „Nachbarschaft“

Zum Thema „Nachbarschaft“ gehören Menschen ebenso wie Bäume und Bienen. Wie stelle ich mir Nachbarschaft vor? Wie hat sich Nachbarschaft für mich während der Krise gestaltet? Was ist nötig für eine gute Nachbarschaft? „Wir suchen Anekdoten, Skurriles, Kurioses in Text und Bild, um die Ausgabe zu gestalten“, so Anja Hilgert. Gesucht werden z.B. Kinder-Reporter*innen, die über das Bönischplatz-/Bundschuhstraßen-Fest und das Wohnhof-Fest am 26. September berichten.

Menschen jeden Alters können sich mit ihren Ideen, Statements und Wünschen einbringen. Am 15. September ist Einsendeschluss, damit die Ausgabe von einem Grafiker gestaltet werden und anschließend in den Druck gehen kann.

Im Rahmen des Projektes Plattenwechsel – Wir in Aktion wird das Printmagazin zunächst finanziert. Auf lange Sicht soll es jedoch finanziell auf eigene Beine gestellt werden. Das kann beispielweise über Anzeigen funktionieren, wenn sich entsprechend Unterstützer*innen finden. Zukünftig wird dann die Möglichkeit bestehen, Werbeanzeigen im Magazin einzubringen.

Das nächste Heft soll im Sommer 2021 zum Thema „Wohnen“ erscheinen.

Ein Printmagazin für die Johannstadt

  • Einsendungen können bis zum 15. September an redaktion@johannstadt.de getätigt werden