johannstadt.de eröffnet die Kommentarspalte

eingestellt am 10.09.2021 von Philine Schlick, Headerbild: Eine Feuerwehrzufahrt generiert Grünes im Quadrat. Foto: Anja Hilgert

Lange währten die Vorbereitungen, doch jetzt ist es endlich so weit: Auf johannstadt.de kann kommentiert werden. Unter Artikeln sind Ergänzungen, Fragen und Hinweise herzlich willkommen. Um eine freundliche und respektvolle Atmosphäre zu wahren, gibt die Netiquette den Ton an. 

So wie an der Sachsenallee mit dem “Palaver-Pavillon” ein analoger Ort des Austauschs und des Kennenlernens wieder aufleben soll, möchte die Stadtteilredaktion ihre Seite zu einem virtuellen Ort des Dialogs machen.  johannstadt.de sieht sich als Medium von Bürger*innen für Bürger*innen, das mit Informationen und Einblicken bereichern möchte. Damit Leser*innen zu Wort kommen können und ein erhellender Dialog entsteht, sind Kommentare unerlässlich – das hat die Stadtteilredaktion schon längst beschlossen. Jetzt wird es umgesetzt!

Sachliche Kritik? Nachfragen? Ergänzungen? Bitte gern! Doch wie immer gilt: Der Ton macht die Musik. Deshalb hat die Stadtteilredaktion eine Netiquette formuliert, nach der sich beim Kommentieren gerichtet werden sollte. Beleidigungen, Verleumdungen und Tiraden tragen nicht zu einem Dialog auf Augenhöhe bei. Verbale Gewalt dieser Art muss “draußen bleiben”. Kommentare oder Teile davon werden deshalb nicht veröffentlicht. Bedenken Sie: Auch das Internet ist ein Raum, den Gäste betreten und sich begegnen. Eine höfliche Anrede und die Bereitschaft zur Akzeptanz anderer Sichtweisen  sind die Grundvoraussetzung für ein fruchtbares Gespräch.

Alle Kommentare werden einzeln geprüft und freigegeben. Deshalb bitten wir um Geduld, wenn ein Beitrag nicht postwendend erscheint.

Wir laden Sie herzlich ein, sich öffentlich mit Fragen und Antworten an der Stadtteilplattform zu beteiligen.

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Thomas Löser hat sein Wahlkreisbüro am Bönischplatz eröffnet

eingestellt am 15.10.2020 von Philine Schlick, Headerbild: Zu Gast bei Thomas Löser in seinem ersten Wahlkreisbüro. Foto: Philine Schlick

In das ehemalige Büro der TUI-Filiale am Bönischplatz 11 ist Anfang Oktober das Wahlkreisbüro des Grünen-Politikers Thomas Löser eingezogen. Die Entscheidung für den Standort Johannstadt kam nicht von Ungefähr. Die Tür steht Bürger*innen mit Redebedarf offen.

Das ehemalige TUI-Reisebüro ist jetzt Wahlkreisbüro. Foto: Philine Schlick
Das ehemalige TUI-Reisebüro ist jetzt Wahlkreisbüro. Foto: Philine Schlick

Noch wummern vor der großen Fensterfront am Bönischplatz 11 schwere Maschinen. Doch wenn der Umbau des Platzes endlich abgeschlossen ist, verspricht das Wahlkreisbüro in den ehemaligen Räumen der TUI-Filiale ein Treffpunkt zum ungestörten Austausch werden. Das Büro ist nicht nur als Anlaufstelle für Bürger*innen, sondern auch als Veranstaltungsraum gedacht, betont Thomas Löser.

Der Bereich für Podiumsdiskussionen. "Jetzt fehlt nur noch der Beamer", so Thomas Löser. Foto: Philine Schlick
Der Bereich für Podiumsdiskussionen. “Jetzt fehlt nur noch der Beamer”, so Thomas Löser. Foto: Philine Schlick

Ein Stadtteil, in dem Welten aufeinander treffen

“Mir ist es wichtig, dass hier nicht einmal im Monat Licht brennt und die Räume ansonsten leer stehen”, formuliert er überspitzt. Für einen geringen Obolus steht das Büro für Initiativen und Veranstaltungen offen. Derzeit, so Löser, werde das Angebot vom Johannstädter Plattenchor genutzt. Die übrigen Räume des großzügig geschnittenen Ladengeschäftes werden vom Ausländerrat und dem Recycling-Designer Johannplasto genutzt.

Blick durch die Scheibe des Wahlkreisbüros auf die Baustelle Bönischplatz. Foto: Philine Schlick
Blick durch die Scheibe des Wahlkreisbüros auf die Baustelle Bönischplatz. Foto: Philine Schlick

Als gebürtiger Johannstädter und unmittelbarer Nachbar hatte Thomas Löser das Ladengeschäft erspäht. Mit dem Standort “zwischen Gründerzeit und Platte” ist er sehr zufrieden – nicht nur, weil ihn die Dresdner Baukultur interessiert, die hier “durch alle Zeitschichten” besonders kontrastreich ablesbar ist: “Die Johannstadt ist ein Stadtteil, in dem Welten aufeinander treffen.” Das Viertel spiegele die Diversität seines gesamten Wahlkreises wider, der neben der Johannstadt Altstadt, Seevorstadt, Friedrichstadt, Wilsdruffer und Pirnaische Vorstadt umfasst.

Thomas Löser wuchs in einem Hochhaus an der Gerokstraße auf. Als Jugendlicher zog es ihn über die Elbe in die Neustadt. Mittlerweile lebt er wieder in der Johannstadt, gemeinsam mit seiner Familie.

Anlaufstelle für alle Politikinteressierten

Einige Bürger*innen haben die offene Sprechstunde bereits genutzt, erzählt Thomas Löser. Sie versteht sich als Angebot für “alle, die mit den Füßen auf demokratischem Boden stehen”, erklärt er.  “Ich verstehe mein Büro als Gesprächsangebot für Politikinteressierte – auch wenn sie nicht Grüne wählen.”

Thomas Löser - mit Mütze und ohne. Foto: Philine Schlick
Thomas Löser – mit Mütze und ohne. Foto: Philine Schlick

Im Stadtrat setzt sich Thomas Löser für die Themen Bildung, Bauen und Wohnen sowie Stadtentwicklung ein. Als besonders brisantes Thema in der Johannstadt nimmt er die Schulentwicklung wahr. Deshalb widmet sich die erste Veranstaltung im Wahlkreisbüro am 17. November der Frage “Welche Schulstandorte braucht die Johannstadt?” Zu Gast wird u.a. Jan Donhauser sein.

Am 1. Dezember findet die zweite Diskussionsrunde unter dem Motto  “Sachsen 100 Prozent erneuerbar?” zum Thema Klima und regenerative Energien statt. Thomas Löser erachtet es als wichtig, dass das Thema Klimaschutz auch beim Bau von Gebäuden beachtet und repräsentiert wird. Die neue Turnhalle der 102. Grundschule beispielsweise werde aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, erbaut. Ein Beispiel für die Zukunft, findet Löser.

Offene Bürgersprechstunde im Wahlkreisbüro Thomas Löser

  • Bönischplatz 11, 01307 Johannstadt
  • Dienstag von 15 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 13 Uhr
  • www.thomasloeser.de