Die besten Plätze zum Brombeeren sammeln

eingestellt am 11.08.2025 von Nadine Kadic (Stadtteilredaktion), Headerbild: Brombeeren auf den Elbwiesen | Foto: Nadine Kadic

„Pflücke den Tag“ heißt die wörtliche Übersetzung von „Carpe diem“. Nichts lieber als das. Ich möchte den Tag pflücken, ich möchte Brombeeren pflücken. Der Gedanke kam mir spontan letztes Wochenende, denn wie ich so auf dem Balkon saß, dachte ich bei mir, es müsse doch im August Brombeeren in unserem Viertel geben. Warum sollte ich im Hochsommer Brombeeren im Supermarkt kaufen, wo die kleinen süßen oder sauren Früchte den Geldbeutel nur unnötig strapazieren?

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Apfelernte und Apfelfest in der Johannstadt

eingestellt am 20.09.2023 von Nadine Kadic (Stadtteilredaktion), Headerbild: Apfel pflücken in der Johannstadt Foto: Nadine Kadic

Wer braucht schon Apfelsaft aus dem Tetrapack, wo wir die leckersten Äpfel direkt vor der Haustür wachsen haben? Wer möchte für Apfelsaft zu Aldi, Diska, Konsum oder Netto spazieren, wo wir auch im Freien pflücken können? Apfelernte und Apfelfest in der Johannstadt weiterlesen

Johannstädter Gießkannenkette lädt zum Baumspaziergang am 13. Mai

eingestellt am 28.04.2023 von Andrea Schubert (Stadtteilverein), Headerbild: Streubobstwiese Dresden Johannstadt Frühjahr 2023 Foto: Annemarie Niering

Anlässlich des Tags des Baumes lädt die Initiative “Johannstädter Gießkannenkette” alle Interessierten im Mai zu einem geführten Baumspaziergang an die Elbwiesen ein. Johannstädter Gießkannenkette lädt zum Baumspaziergang am 13. Mai weiterlesen

Gießkannendemo bringt rund 2000 Liter Elbwasser auf die Streuobstwiesen

eingestellt am 04.05.2020 von Philine Schlick, Headerbild: 1. Gießkannendemo am 1. Mai 2020. Foto: Marcel Naujoks

Die erste 1. Gießkannen-Demonstration am ersten Mai 2020 verzeichnete 15 Teilnehmer*innen und knapp 200 Kannen Wasser für die Bäume auf den Johannstädter Streuobstwiesen. Im Fokus standen besonders neu gepflanzte Obstbäume. Veranstalter André Brödner ist zufrieden mit dem Ablauf und überzeugt: Das Konzept hat das Potential sich zu etablieren.

André Brödner ist motiviert nach der ersten “pluralistischen Gießkannen-Demo” in der Johannstadt. Er ersann die Aktion, bei der öffentliche Meinungsbekundung und praktische Hilfe zusammenfielen.

Eine Stunde, knapp 200 Kannen

Die Vorbereitung der Veranstaltung erfolgte in enger Abstimmung mit Gesundheitsamt und Versammlungsbehörde. Mit einer limitierten Teilnehmerzahl von 15 Menschen erteilten die Behörden schließlich die Genehmigung. Aber aus den erhofften vier Stunden Wasserschleppen wurde nichts: Eine Stunde wurde ausgehandelt. Während dieser kontrollierten Polizeibeamte die Einhaltung aller Auflagen.

Pünktlich 14 Uhr konnte es losgehen. Mit “Mu-Na-Schu” (Mund-Nasen-Schutz) ausgestattet, befüllten die Teilnehmer*innen über einen improvisierten Steg Kannen und Eimer mit Flusswasser. Am Radweg stand ein Bollerwagen für den Transport der Kannen und Eimer auf den Hang in Richtung Käthe-Kollwitz-Ufer bereit.

Mit Kreide wurden die geschöpften Kannen auf dem Asphalt des unteren Radweges dokumentiert. Am Ende war an den Strichen eine Zahl von rund 200 Kannen á 10 Liter abzulesen, sagt André Brödner.

Mehr Bürger gewinnen

Mit Bannern und Schildern am Elberadweg wiesen die Demonstrant*innen auf vielfältige Anliegen hin: “Krankenhäuser und Pflegeheime nicht vertrocknen lassen”, “Bäume retten statt Banken”, “Niemanden zurücklassen – auch nicht an den EU-Außengrenzen” lauteten einige Beispiele.

Im Rückblick ist André Brödner glücklich über die positiven Reaktionen von Teilnehmer*innen und Passant*innen. Einige spontane Helfer sind während der Aktion dazu gestoßen. Das selbst gesteckte Ziel von zehn Kannen pro Teilnehmer*in sei überraschend überschritten worden.

“Durch die anhaltende Trockenheit wird es weiterhin nötig sein, die Jungbäume zu gießen. Darum werde ich versuchen, weitere Gießdemonstrationen zu starten und noch mehr Johannstädter Bürger dafür zu gewinnen.”