Informationsveranstaltung zum Fördergebiet Nördliche Johannstadt

eingestellt am 11.06.2022 von Matthias Kunert (QM Johannstadt), Headerbild: Quelle: QM Johannstadt

Was wird wann gebaut? Welche Projekte machen die Johannstadt lebenswerter? Wie kann ich mich und meine Ideen einbringen? Die Informationsveranstaltung zum Fördergebiet Nördliche Johannstadt gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Nachdem die ursprünglich am 20.11.2021 geplante Veranstaltung abgesagt werden musste, da am Vortag die Überlastungsstufe nach Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung erreicht wurde, steht nun mit dem 11.6.2022 ein neuer Termin. Im Anschluss an kurze Projektvorstellungen und Fragen im Plenum besteht die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit Projektträgern und Planer*innen.

Ablauf der Veranstaltung:

Das Amt für Stadtplanung und Mobilität der Landeshauptstadt Dresden, das Quartiersmanagement und die Vertreter*innen der anwesenden Projekte freuen sich auf eine informative und anregende Veranstaltung.

Hier finden Sie die Eindrücke und Ergebnisse der Infoveranstaltung 2020.

Für Fragen oder Anregungen steht das Quartiersmanagement Nördliche Johannstadt (info@qm-johannstadt.de, Tel. 21961804) gern zur Verfügung.

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Städtebauförderung gefördert von Bund, Ländern und Gemeinden.

Container-Kiosk : Auftakt zur Ortserkundung auf dem Grundstücksgelände fürs neue Stadtteilhaus

eingestellt am 15.07.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Eine mobile Anlaufstelle in Gestalt des Kunst-Container-Kiosks eröffnet auf dem zukünftigen Stadtteilhaus-Gelände Foto: Anja Hilgert

Am Samstag startet die soziokulturelle Aktionswoche des UTOPOLIS-Projektes, mit dem der Johannstädter Kulturtreff eine erste Annäherung unternimmt an den in drei Jahren anstehenden Umzug und Ortswechsel ins zukünftige neue Stadtteilhaus der Johannstadt, das im Entwurf der Dresdner AKL Architektenkooperation L10 & Jordan Balzer Schubert Architekten  öffentlich vorliegt. Ein temporärer Container-Kiosk erteilt Auskunft und eröffnet einen Raum für Anregungen, Angebote und Interessen.

   

Kleiner, mobiler Informations- und Ausstellungs- Kiosk

Beschattet unter Bäumen, im Übergang von Parkplatz zu Grünfläche steht ein kleiner, schon etwas in die Jahre gekommener Container auf dem Grundstück für das neue Stadtteilhaus an der Pfeifferhannsstraße. Er steht dort noch wartend, wie abgestellt. Seine Tür ist vorerst noch verschlossen und wenn man durchs Fenster reinschaut, befindet sich nichts in seinem Inneren. Lediglich an der Schauseite zur offenen Grünfläche hin sind Plakate an die Außenwände angebracht: Grundrisszeichnungen des neu entworfenen Stadtteilhauses, das in etwa vier Jahren hier einmal stehen soll. Und die Einladung, darüber in Aktion zu treten.

 

Lageplan und Grundriss Erdgeschoss des neuen Stadtteilhauses (Quelle: AKL | L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)
Grundriss Obergeschoss des neuen Stadtteilhauses (Quelle: AKL | L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)

Akrobatik beim Aufstellen des Containers

Die Ankunft des Containers war ein akrobatisches Schaustück. Wie so oft im Leben, reichten die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen nicht aus, um einen einwandfreien Ablauf zu garantieren: Das vorübergehende Parkverbot auf den Stellplätzen vor der Zuliefereinfahrt wurde glücklicherweise eingehalten, doch da, wo gar kein ordnungsgemäßer Parkplatz ausgewiesen ist, war ein kleines orangerotes Auto abgestellt und versperrte dem anliefernden LKW geradewegs die Zufahrt zum Grundstücksgelände.

Umdenken war angesagt. Der erste Schritt aufs neue Gelände des zukünftigen Stadtteilhauses musste über das starrsinnig parkende Auto hinweg mit einem Kran erfolgen. Der hob den Container durch die Luft und unter der Baumkrone hindurch, so dass dieser von oben auf dem neuen Baugrund landete. Ein kurzes Ausbalancieren von Hand mit der Wasserwaage und einigen untergeschobenen Platten sorgte fürs nötige Gleichgewicht. Das hinderliche kleine Auto steht seither unbewegt als Dauerparkfahrzeug auf der rückwärtigen Seite und tut weiter so als sei nichts gewesen.

 

Ein übrig gebliebenes, unbewegbares Fahrzeug in der Zufahrt Foto: Anja Hilgert
Neuer Anlauf für die Anlieferung Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

Gut gesicherter Schwebezustand Foto: Anja Hilgert

 

Ausfahren des verlängerten Arms Foto: Anja Hilgert

Handhabe mit Feingefühl Foto: Anja Hilgert
Alles in Waage Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

Die Kunst der Ortserkundung

Der Container-Kiosk ist ein künstlerisch installierter Ort.
Er hat keinen festen vorbestimmten Zweck, sondern gibt eine Form und versammelt, was vor Ort da ist. Er dient mit seinem Dasein dieses Ortes, an dem er steht. Jetzt ist es die Park- und Grünfläche der Johannstädter Pfeifferhannsstraße, die für den Stadtteil jetzt von allgemeinem Interesse ist, da das Stadtteilhaus dort gebaut werden wird.

Der Container heisst „mobiler Informations- und Ausstellungskiosk“ und wurde im Jahrtausendwendejahr von den beiden Künstler*innen Adam Page und Eva Hertzsch entwickelt. Vor also bereits 20 Jahren schufen sie damit künstlerisch eine Anlaufstelle für solche Orte im öffentlichen Raum, wo Auseinandersetzungen, Diskussionen und Konfrontationen zu Stadtentwicklung, Zukunftsthemen und alternativen Handlungsformen geführt werden konnten.

Der Container stand in seiner bisherigen Lebenszeit bereits an vielen Orten vom Zentrum bis zum Rand der Stadt Dresden, auch im weiteren Umfeld bis Görlitz. In den 2000er-Jahren der Dresdner Stadterneuerung waren es Brennpunkte wie der Altmarkt, die Königsbrückerstraße, die Prager Straße, Prohils, der Postplatz, die Schauplätze strittiger stadtplanerischer Auseinandersetzungen waren. Geführt wurden sie mit hoher bürgerschaftlicher Beteiligung.

Für ein Jahr vor Ort im Gelände

Der Container wirkt wie eine Zentrale. Er steht dafür bereit, von der breiten Öffentlichkeit, durch Anwohner*innen, Neugierige und Passanten, genutzt zu werden. Er bringt eine Chance, die Aufmerksamkeit zu lenken und Menschen einzubeziehen: „Wenn etwas passiert und eine Erwartung da ist, – schon ab dem Moment bringt man etwas in Bewegung und schafft eine Schnittstelle für Gemeinsames“, berichtet Eva Hertzsch aus ihrer Erfahrung.

Alle stattfindenden Begegnungen, Gespräche, Aktivitäten während der Standzeit des Containers tragen dazu bei, mehr und mehr sichtbar und erlebbar zu machen, welche Themen mit Blick auf den betreffenden Ort wirklich relevant und wichtig sind – für das Zusammenleben, das gesellschaftliche Miteinander vor Ort. „Als Künstler*innen sind wir privilegiert, wir können losgehen und solche öffentlichen Dinge widerspiegeln, die sonst im Stadtraum unbesehen vollzogen werden“, sagt Eva Hertzsch.

Der Container ankert mit einer Sondernutzungsgenehmigung für ein Jahr lang an der Stelle, wo das Stadtteilhaus für die Johannstadt gebaut werden wird. Die Bewohner*innen des Stadtteils können ihre damit verbundenen Anregungen an den Ort herantragen. Der Container-Kiosk ist da. Er wird in dem Jahr, in dem die Fläche noch unberührt bleibt, an Ort und Stelle sein und kann mit allem bespielt und gefüllt werden, wofür Bewohner*innen Interesse und Ideen aufbringen: „Da kann man das anbringen, was einem am Herzen liegt“, ermuntert die Künstlerin.

 

Perspektivwechsel fürs Stadtteilhaus

Plattenwechsel.Wir in Aktion heisst die Programmreihe, mit der Projektleiterin Meike Weid in Kooperation mit stadt:wirken GbR den Fokus aufs Stadtteilhaus legt.  Eine Woche lang sind  Um- und Anwohnende eingeladen, kennenzulernen, auszuprobieren, einzubringen, mitzugestalten, welche Reichweite und welche Rolle das neue Haus für den Stadtteil und seine Bewohner*innen spielen kann.

Somit dient die Aktionswoche einer regelrechten Bedarfsanalyse des Johannstädter Kulturtreff, der als etabliertes soziokulturelles Zentrum für die anstehende Zukunft im Stadtteil wissen will, was Interessen und Bedürfnisse seines Zielpublikums sind.

Eine Woche sommerlicher Aktionsraum

Eine sommerliche Woche lang ist Raum: Zum Verweilen, zum Schauen, Nachfragen, zum Reden und Zuhören, zum Vernetzen und Verbinden, zum Kontaktaufnehmen, Pläneschmieden, Teilen, Entwickeln neuer Ideen, Gedanken und Aktionen.

Das Programm ist mit Bedacht nicht lückenlos gefüllt, sondern soll über die sieben Tage frei erweitert und zusätzlich bespielt werden, sobald sich jemand findet und einen zusätzlichen Programmpunkt oder ein weiteres Angebot schafft: Ob Mosaik-Workshop, Improvisationstheater, Tai Chi, Qi-Gong und Schwertkampfkunst oder Singen, Stricken, Upcycling und Songwriting – die Aktionswoche ist eine riesengroße Einladung an jedes Alter, einen Schritt zu wagen, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben und Freude an Neuem zu haben.

Ob beim Schachturnier oder beim “speed dating” mit dem Verein oder der Initiative Deiner Wahl – es sind Ansprechpartner*innen andauernd vor Ort und viele Andere, Unbekannte, die dazu kommen. Der Raum ist offen. Es entsteht Neues.

…alles im Programm ist regelmäßig unterfüttert und versorgt von gemütlichen und genussreichen täglichen Kaffeezeiten. Sitzmöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Der Zugang ist barrierefrei und offen für alle.

Am Sonnabend öffnen sich Tür und Fenster des Containers für gelebte Johannstädter Stadtteilkultur.

 

Weitere Informationen

 

 

Bürgerbeteiligung zum Stadtteilhaus Johannstadt startet

eingestellt am 10.07.2021 von Philine Schlick, Headerbild: Entwurf des neuen Stadtteilhauses. Quelle: AKL (L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)

Vom 10. bis 31. Juli sammelt die Stadt Dresden an verschiedenen Stellen Meinungen und Ideen aus der Bürgerschaft zum neuen Stadtteilhaus in der Johannstadt ein. Die Umfrage läuft parallel zur Utopolis-Festwoche vom 17. bis zum 24. Juli. Wo und wie sich Interessierte einbringen können, ist im Artikel aufgeführt.

Die Landeshauptstadt Dresden plant, ein neues Stadtteilhaus an der Pfeifferhansstraße zu errichten. Bei der Planung sollen Ideen und Wünsche von Bürger*innen einfließen. Im Februar 2021 informierte das Stadtplanungsamt in einem Bürgerdialog über den aktuellen Planungsstand und beantwortete zahlreiche Fragen von Interessierten. Nun folgt eine weitere Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Neubaus.

Lageplan und Grundriss Erdgeschoss des neuen Stadtteilhauses (Quelle: AKL | L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)

Raum für Fragen und Anregungen

Im Auftrag des Stadtplanungsamtes führt das Quartiersmanagement Johannstadt vom 10. bis 31. Juli 2021 eine Befragung durch. Sie richtet sich an Anwohner*innen sowie an die künftigen Nutzer*innen des Stadtteilhauses. Gesucht werden Ideen und Anregungen für die Gestaltung des Vorplatzes und des Foyers, für die künstlerische Ausgestaltung  und die Bepflanzung der Freianlagen. Hier entlang geht es zur Umfrage.

Darüber hinaus gibt es Raum für weitere Fragen und Anregungen. Ein Handzettel informiert zudem über den Stand der Planung und gibt Antworten auf die wichtigsten bereits geklärten Fragen. Besonderes Interesse erregte in der Debatte das Thema Parkplätze.

Grundriss Obergeschoss des neuen Stadtteilhauses (Quelle: AKL | L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)

Fragebögen per Posteinwurf

Die Anwohner*innen in der unmittelbaren Umgebung erhalten die Fragebögen per Postwurfsendung. Darüber hinaus können alle Interessierten wie folgt an der Befragung teilnehmen:

  • online unter www.johannstadt.de/stadtteilhaus
  • beim Bönischplatzfest am Sonnabend, 10. Juli 2021, von 14 bis 18 Uhr (am Stand der Landeshauptstadt Dresden und des Quartiersmanagements)
  • über die in zahlreichen Einrichtungen ausliegenden Fragebögen
  • im Rahmen der Projektwoche „Utopolis“ des Johannstädter Kulturtreffs von Sonnabend, 17. Juli 2021, bis Sonnabend, 24. Juli 2021, am Infocontainer auf der Grünfläche an der Pfeifferhannsstraße sowie
  • während der Sprechzeiten des Quartiersmanagements montags, 15 bis 18 Uhr, und donnerstags, 9 bis 12 Uhr, im Johannstädter Kulturtreff (Elisenstraße 35).

Die Ergebnisse der Befragung werden ab dem 1. Oktober auf johannstadt.de einsehbar sein.

Hintergründe zum Stadtteilhaus Johannstadt

Das wird unser Haus – Die Stadt plant ein neues Stadtteilhaus Johannstadt und ruft Anwohner*innen in den Dialog

eingestellt am 05.03.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Entwurf des neuen Stadtteilhauses. Quelle: AKL (L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)

Was wäre, wenn… wir das Übliche einmal ganz anders angehen würden? Wenn das graue Einfallslose, In-Reihe-Abgestellte Bewegung und Farbe erhielte? Wenn aus der Kreuzungsmitte alltäglich immer gleicher öder Wege und schnöder Gewohnheitsabläufe sich plötzlich aus der alten Asphaltplatte ein begrünter Ort mit Festhalle hervortun würde: Ein Gebäude, das über Freitreppen, Aufgänge und Terrassen Zugang böte zu einem innen liegenden Saal und lichten Räumen, die – verschieden ausgestattet oder leer –  einfach bereit stünden …

Zur freien Nutzung, ob Spiel, Tanz und Musik, Handwerk und Künste, Akrobatik, Sport und Zauberei, Sprachen und Esskultur, Besinnung, Gespräch und Begegnung – die Türen stünden mit allem Möglichen für alle offen!
Was wäre, wenn … dies ein freundliches Haus für alle wäre, das um sich herum eine Insel von Stadtgrün bewahrt, welches Anwohner*innen Ruhe und Rast, Schatten und Durchlüftung, Spielfläche, sinnvolle Tat und Genuss für die Sinne stiftet.

Jetzt oder Nie: Das ist unser (Stadtteil-)Haus

Mit dem neuesten Bauprojekt hat die Stadt Dresden in der Johannstadt ein Herzstück in Arbeit: Bis 2025 steht der Neubau des Stadtteilhauses Johannstadt auf der Agenda.

Ein großer Plan setzt an: In der Mitte der nördlichen Johannstadt wird ein zentrales Haus neu gebaut: Ein Haus, auf das jetzt alle schauen. Ein Haus für diesen vielfältigen Stadtteil und für die unterschiedlichen Menschen, die hier leben. Das Stadtteilhaus Johannstadt! Unser Stadtteilhaus! 

Die Möglichkeit, mitzuwirken an der Gestaltung des neuen Stadtteilhauses Johannstadt besteht jetzt! Und noch ist Zeit: Zwar liegen Entwürfe bereits in konkreter Form vor, doch bis zum Baubeginn 2023 sind noch eine Menge an Entscheidungen für die endgültige Gestaltung zu treffen, die 2021 engmaschig von Bürgerbeteiligungen begleitet werden sollen. Das zumindest ist die Hoffnung im Stadtteil: Bei diesem Großprojekt wirklich gefragt zu sein und an Stellen mitbestimmen zu dürfen, an denen reale Erfahrungen aus dem Leben vor Ort zählen.

 

Ein Grundstück im Herzen der Johannstadt. Foto: Torsten Görg

Fragen stellen an die Planenden

Am 26. Februar startete die Landeshauptstadt Dresden mit einer Auftaktveranstaltung die allgemeine Bekanntmachung des Unternehmens: Aus dem zum Fernsehstudio umgebauten Plenarsaal des Dresdner Rathauses wurde eine zweistündige Dialogveranstaltung zum neuen Stadtteilhaus Johannstadt durchgeführt.

Diese fand digital in Form eines Livestream statt, dem man sich mit Fragen und Kommentaren zuschalten konnte. Eingeladen waren im Saal vor Ort sechs Expert*innen, die als Vortragende kompakt und verständlich Informationen aus ihren Resorts einbrachten. Diese dienten als Grundlage und Impuls zur online stattfindenden Frage-Antwort-Runde. Per E-mail, Facebook oder während der Liveveranstaltung im Chat und per Anrufbeantworter konnte das im Entwurf präsentierte Vorhaben befragt und in Frage gestellt werden. 

Standortbestimmung mit Stadtplan

Nach dem Ausloten von vier möglichen Standorten wurde vom Stadtrat die Entscheidung bestätigt: Das neue Stadtteilhaus wird auf dem Grundstück Pfeifferhanns-/Florian-Geyer-Straße errichtet. Da, wo jetzt – hinter Konsum, Aldi und Ärztehaus die Grünfläche inmitten der Wohnblockbebauung und der Parkplatz vis-à-vis zum großen Plattenbau der WGJ liegen. 

Thomas Pieper, Leiter der Abteilung Stadterneuerung im Stadtplanungsamt Dresden erklärte, inwiefern der lange bewährte, mittlerweile arg in die Jahre gekommene Bau des Johannstädter Kulturtreff e.V. auf der Elisenstraße 35 in Sachen Brandschutz, Barrierefreiheit, Raumausnutzung und angesichts hoher Asbestbelastung nicht mehr heutigen Anforderungen gerecht zu machen ist und von daher die Kosteninvestition in einen modernen Neubau aus städtebaulicher Sicht zukünftig Sinn macht. 

Der Johannstädter Kulturtreff an seinem jetzigen Standort Elisenstraße 35, eingebettet im Wohnviertel. Foto: Torsten Görg

Standortanalyse: Einer von vier

Die Standortanalyse für den Ersatzneubau unter dem Titel Stadtteilhaus Johannstadt ergab, dass 

  1. selbst bei Abriss des alten Kulturtreffs das Flächenangebot auf der Elisenstraße für einen neuen Baukörper zu klein ist und der Kulturtreff im Zuge der Bauarbeiten für Jahre hätte vorübergehend umziehen müssen – eine unlösbare Auflage. 
  2. Bei der zweiten Möglichkeit Käthe-Kollwitz-Ufer / Florian-Geyer-Straße (wo jetzt die WID baut) war die Notwendigkeit, sozial geförderten Wohnraum zu schaffen, überörtlich von vorrangiger Bedeutung. 
  3. Als dritte Option bot der jetzige Standort mit seiner zentralen Lage, großem Flächenangebot, guter Verkehrsanbindung und hervorragender Grünausstattung optimale Bedingungen, gleichwohl die Mehrstellplätze als Dringlichkeitsthema frühzeitig im Ortsteilbeirat Altstadt diskutiert und als Hinweis für den künftigen Planungsprozess angewiesen wurden. 
  4. Zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung war der vierte angedachte Standort, das Gelände der ehemaligen Schokofabrik, noch in privater Hand und für die Stadt ohne Zugriffsmöglichkeit, zudem von der Erreichbarkeit weniger günstig und baulich mit hohem Mehraufwand verbunden, da die einst vorhandene Straße im Weltkrieg verloren gegangen war.
Im Zugang von der Pfeifferhanns-Straße. Foto: Anja Hilgert
Parkfläche Pfeifferhanns-Straße. Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

Grundstückslage Richtung Bundschuhstraße. Foto: Anja Hilgert
Weg durchs Park- und Einkaufsareal mit Blick zur 101.Grundschule. Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

Die öffentliche Mehrstellplatz-Parkfläche wird weichen und dem neuen Stadtteilhaus – bzw. im bisherigen Selbstverständnis des Johannstädter Kulturtreff e.V. gesprochen – dem Soziokulturellen Zentrum der Johannstadt als generations- und kulturübergreifendem Ort für Kunst, Kultur, Begegnung und Verständigung den Platz frei machen.

 

Die Auflösung des einzigen Parkplatzes im Carrée löst immer wieder Wogen des Unmutes aus – die nun zu glätten sind   Foto: Torsten Görg

 

 

 

 

 

 

Alternativen zum Parken der privaten Pkw können nur zum Teil im Wohnumfeld neu geschaffen werden. Nutzer*innen privater Kfz werden auf neu entstehende Tiefgaragenangebote verwiesen bzw. auf ein Umdenken in Richtung der guten Anbindung ans öffentliche Nahverkehrsnetz und die neu geschaffenen Mobilitätspunkte mit Carsharing. Das stadtplanerisch nun konkret angefasste Problem ist noch nicht aus dem Raum, in dem es viele offene Fragen von Anwohner*innen und im Stadtteil tätiger mobiler Arbeitnehmer*innen gab. Das Aufgabenpaket wurde mitgenommen, auch die Anregung einer möglichen nächtlichen Nutzung des Flohmarktplatzes.

Wieso das Stadtteilhaus mitten im Wohngebiet gebaut würde, ohne dass Bewohner*innen vorher gefragt wurden, wollte jemand wissen. Stadtplanerisch stehen Gemeinwohlinteressen, die für viele Bewohner*innen von Nutzen sind, im Vordergrund der Planungen. Es handle sich um einen hochqualifizierten Ort für vielfältige kulturelle Angebote für die Bürger*innen des Stadtteils, erklärte Herr Szuggat und bestätigte dem Vorhaben die übergeordnete städtische Zustimmung.

Der Architekt

Rico Schubert als einer der verantwortlichen Architekten der »AKL I Architektenkooperation« (L10 Architekten GmbH & Jordan Balzer Schubert Architekten PartG mbB) bekundete heiter, ‚in Dresden zu bauen, in Dresden zu wohnen und sich darauf zu freuen, mit den Bürger*innen zusammen den Bau des neuen Stadtteilhauses weiter zu entwickeln‘.

Das junge Architekturbüro mit „Leidenschaft“ für „zeitgemäße Architektur mit Innovationscharakter“  hatte mit vorliegendem Entwurf den Wettbewerb für sich entschieden, der im Rahmen einer EU-Ausschreibung für Planer und Gewerke zum Stadtteilhaus Johannstadt öffentlich zu bestreiten gewesen war. 

Daniela Tonk als Geschäftsführerin des Johannstädter Kulturtreff und Vertreterin der ins Stadtteilhaus umziehenden Vereine war vom Stadtteilbeirat Johannstadt in die Jury entsendet worden. Diese sah im Entwurf von AKL I Architektenkooperation sämtliche Bedarfe und Anforderungen an ein solches Haus gedeckt und kehrte positive Bewertungskriterien vor allem in Hinblick auf die Kosten hervor. Letztlich sei der Zuschlag vergeben worden aufgrund der besten Präsentation.

Entwurf des neuen Stadtteilhauses. Quelle: AKLI L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten

 

 

 

 

Das Architekturbüro von AKL I Architektenkooperation setzt selbst auf „ein bewährtes Repertoire an Formen, Ideen und Konzepten“ sowie auf „ zukunftsorientiertes und nachhaltiges Denken, aber auch Respekt vor Geschichte, Menschen und Orten“ und macht sich stark für die „Chance, Architektur in Verbindung mit ihrer Umwelt weiterzuentwickeln“.
Das klingt zunächst schon einmal gut und trifft sich gut am vorgesehenen Standort. Im ausgewiesenen Wohngebiet in Plattenbaustruktur ist die zentral umschlossene Grünfläche den Anwohnenden gold wert. An diese „angeschmiegt“, so erklärte Rico Schubert, solle das neue Stadtteilhaus auf dem Baugrundstück errichtet werden. 

Quelle: Entwicklungsstudie des Büros h.e.i.z.h.a.u.s im Auftrag des Stadtplanungsamtes, Januar 2017 In: AKL I Architektenkooperation Einstiegsimpuls Bürgerdialog

 

 

Wie sieht es aus, das neue Haus?

Mit seiner Entwurfspräsentation hat Rico Schubert die Stichwörter des “skulpturierten Bauköpers“ und der „Eingangstasche“ geprägt, die den schicken Neubau kennzeichnen.

Durch eine gewisse Höhendominanz rückt sich ein zweiteiliger Baukörper auftrittssicher in den Vordergrund, der mit großzügiger Freitreppe und Dachterrasse einladend in den Stadtraum wirkt. Das soll Freiräume kreieren und das Innen mit dem Aussen verbinden. Große, dem Licht zugewandte Fenster prägen die Seitenansicht zum Vorplatz hin. „Die Erdgeschossräume sind alle mit Fenstern. Wir wollen ein helles Haus, ein offenes Haus, wo man auch von aussen nach innen schauen kann“, erklärte Schubert. Gleich einem Sockel verschaffe der feine Höhenunterschied dem Gebäudekörper eine gewisse „Adresse“. Auf die Rückvergewisserung, ob der sehr hochwertig erscheinende Entwurf auch so hochwertig umgesetzt würde, beteuerte der Architekt, dass die Abweichungen sehr gering ausfallen werden: „Es wird ein hochqualifiziertes Objekt entstehen, da bin ich sicher“, sagte Schubert.

Bestandsgrün, Baubegrünung und Grün am Bau

Gleich zu Beginn gab der Architekt zu verstehen, dass Ersatzpflanzungen gemacht würden für die aus Sicherheitsgründen absehbar zu fällenden drei Bäume entlang der Pfeifferhansstraße. Mit Baumfällungen haben die Anwohner*innen der Pfeifferhansstraße ungute Erfahrungen gemacht. Die jetzt ans Werk gehenden Architekten garantieren, den größten Bestand an Bäumen zu erhalten, dennoch würden, wenn neu gebaut wird, alle Bäume noch untersucht. Die Frage nach weiteren Eingriffen in die Natur außer den Baumfällungen wurde klar verneint.

Während die Begrünung der Dachterrasse sehr gut für die ganze Wasserableitung sei und Wärmelasten zurückhalte, sei bei der Fassadenbegrünung angesichts der Baukostenobergrenze noch einmal draufzuschauen. Eine aus der Anwohnerschaft eingebrachte Befürchtung lautete: „Bisher kann ich auf grüne Bäume schauen. Wie kann man verhindern, dass ich auf einen grauen Klotz schaue?“ Der Architekt konnte versichern: „Man schaut auf einen neuen skulpturalen Baukörper mit Bestandsgrün und Neupflanzungen.“

Die offene Fassadengestaltung weckt Interesse, repräsentiert etwas Besonderes, Wiedererkennbares und zeichnet sich bei aller Eleganz durch eine bewusst robust und langlebig gewählte Bauweise aus, mit einer hochgedämmten Fassade als Primärenergiefaktor. Auf die Frage nach der Nachhaltigkeit der Baumaterialien gab Rico Schubert zu verstehen: „Auf jeden Fall mit Mineraldämmung und die Überlegungen gehen weiter, ob man versucht, Recyclingmaterialien mit einzubauen – darüber wird die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung entscheiden.“

Für die Nutzung der Grünfläche gibt es noch kein fertiges Konzept. Aus dem äußeren Kreis der Veranstaltung wurde die Idee des open gardening als gemeinschaftsbildender Maßnahme eingebracht, auch der Hinweis auf die mögliche Weiterentwicklung der Hochbeetkultur des bürgerschaftlichen Gemeinschaftsgartens Bönischgarten.

„So weit sind wir noch nicht“, sagte Frau Ostermeyer vom Stadtplanungsamt, zuständig für das Fördergebiet Johannstadt-Nord: „Die Planung der Grünfläche wird mitgenommen in den weiteren Prozess.“ Auch was dann mit der alten Fläche des ehemaligen Kulturtreff geplant ist, ließ sich noch nicht endgültig beantworten – die Aussicht besteht angesichts der hohen stadtklimatischen Wärmeentwicklung im Gebiet auf eine ausgeprägte Fläche von Kulturgrün.

Alleenverlängerung auf der Blumenstraße

Das Baufeld umliegend zum Grundstück, auf dem das Stadtteilhaus stehen wird, ist stadtplanerisch auch für die Neuplanung der Blumenstraße vorgesehen, die vor dem Krieg im Anschluss an den Bönischplatz verlief. Herr Szuggat sprach von Variantenuntersuchungen für die Wiederherstellung der Blumenstraße zur Quartierserschließung. 

Laut jetzigem Entwurf würde die Blumenstraßen-Achse als Fahrstraße in Verlängerung zur Allee auf dem Bönischplatz am Ärztehaus vorbei, die Zulieferanfahrt von Konsum streifend bis vor zum Eingangsbereich des künftigen Stadtteilhauses auf die Pfeifferhannsstraße geschlagen. Eine Verkehrsader quer zur Grünfläche. Mit breitem Gehweg, aber befestigt, als Fahrstraße. Wie das mit der Argumentation für den grünen Standortfaktor übereinstimmt, bleibt eine unklare Stelle. Denn dass diese verbliebene, nur dürftig so zu nennende Oasen-Freifläche ihren Erholungs- und Aufenthaltscharakter an vorbeiziehende Fahrzeuge auf einer befestigten Blumen-Fahr-Straße abgeben soll, kann kein johannstädtisch gedachter Gedanke sein. 

Gegenwärtig in der Durchfahrt gesperrt, soll der Plan einer Anbindung von Bönischplatz zur Blumenstraße die Durchfahrt wieder ermöglichen. Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

 

Parkplatzsuchenden zu verhelfen, noch besser um den Block zu kreisen oder Fußgänger*innen – die hier auf Einkaufswegen oder zur Schule entlang gehen und überwiegend spielende, Fahrrad fahrende Kinder und Rollator schiebende Ältere sind – zusätzlich Aufmerksamkeit auf die Vorfahrt von Kraftfahrzeugen zu schulen, ist in diesem Gebiet nicht nötig. Das zeigt schon die Diskussion um ein Tempolimit und um Radfahrbahnen auf der Pfotenhauerstraße. Wie viele Quadratmeter Fläche darf der Stadtteilwiese bleiben und in welcher Relation soll grün und durchlässig zu grau und versiegelt in der Johannstadt stehen?

Aus dem Publikum wurde der Begriff Shared space eingebracht, der als urbanes Designmodell die Staffelung und Unterbrechung in unterschiedliche Straßennutzungen wie zB die Unterscheidung von Gehweg / Fahrradweg / Fahrstraße mittels Bordsteinkante, Ampeln etc minimieren will zugunsten einer Aufmerksamkeit auf mehr übergängigen, gemeinsam genutzten (Verkehrs)Raum.

Info – Frage – Antwort

Alle eingehenden Fragen  wurden „im Hintergrund geclustert“, den verschiedenen „Folienhorizonten“ zugeordnet und zu etwa einem Dutzend von Moderator Herr Schulz jeweils punktuell in den Themenblöcken eingebracht. Bis zum Ende der Veranstaltung nutzten die Möglichkeit 130 zugeschaltete Interessierte. Die Fragen werden aufbereitet und im Nachgang in die aktualisierte Webseite zum Bauvorhaben eingearbeitet. Die Ablauf der gesamten Veranstaltung ist seit dieser Woche als Aufzeichnung auf der städtischen Webseite freigeschaltet.

Stadtbezirksamtsleiter André Barth machte sich stark für eine aktive Vermittlung zwischen Stadtverwaltung und Bürger*innenanliegen vor Ort, für die in der Johannstadt 2015 das Quartiersmanagement zur Kommunikationsverbesserung eingeschaltet wurde und das auch für weitere Fragen, Nöte, Anregungen zum jetzigen Bauvorhaben direkter Ansprechpartner mit Sitz im Kulturtreff ist.

Neue Räume und ihre Nutzung 

Frau Ostermeyer betonte einmal extra, dass ruhige Kreativangebote im Stadtteilhaus stattfänden, somit könne sie beruhigen, dass vom neuen Stadtteilhaus kein riesengroßer Lärm ausgehen werde und Anwohnende ihre Balkone weiterhin in Ruhe nutzen könnten. 

Die Türen des Hauses stünden aber offen: Im Erdgeschoss neben dem großen Veranstaltungsraum befinde sich auch eine Öffentliche Toilette für die Johannstadt.
Allerdings sei die Zugänglichkeit an die Schließzeiten des Stadtteilhauses gebunden. So attraktiv die Dachterrasse ist – öffentlich ist sie nicht. Garten und Dachterrasse einschließlich der Treppe sind halböffentlicher Raum und damit an Besuchszeiten und Veranstaltungsaktivitäten des Stadtteilhauses gekoppelt. Insofern ist ausgeschlossen, dass Bau und Terrasse für rein private (Geburtstags- oder Feierlichkeiten)Treffen oder nachts genutzt werden könnten. Damit beantwortete sich die Anfrage, wie dafür gesorgt sei, das Jugendliche das Terrain nicht als neuen Treffpunkt für sich entdecken und lärmend dort zusammenkommen. 

Für Interessen von Jugendlichen werden derzeit parallel andere Standorte geschaffen, so der Umbau der Trinitatitskirchruine zur Ev. Jugendkirche und der Umbau der Schokofabrik zum Integrativen Familienzentrum. Ausserdem hat der Altstadtbeirat hat 94.000€ für Sportplatzertüchtigung an der Elbe, neben dem ehemaligen Fußballfeld bewilligt mit Volleyball und Basketball und zwei Tischtennisplatten, das wird in diesem Jahr dort entstehen. Und vielleicht sind Jugendliche auch nicht nur zum Fürchten …

Wer hat welche Bedürfnisse 

Die nach den Planern zu Wort gerufene Geschäftsführerin des Johannstädter Kulturtreff e.V. (JoKT) Daniela Tonk erläuterte ausführlicher die Funktion des geplanten neuen Hauses für die Johannstadt. „Ich freue mich, dass es losgeht, mit den ersten Infos zum Stadtteilhaus!“, sagte sie und teilte die aus 30 Betriebsjahren gesammelten Erfahrungen der Arbeit des Johannstädter Kulturtreffs im Stadtteilviertel. 

1990 noch in Trägerschaft der Stadt gegründet, verfolgte der ab 2001 als Johannstädter Kulturtreff tätige Verein per Satzung die Förderung von Kunst und Kultur in der Johannstadt. Das Wichtigste sei auch jetzt, dass es ein Haus für alle ist, betonte Daniela Tonk, die mit einem Kernteam von fünf Festangestellten, davon einer Projektstelle und zwei Freiwilligenstellen ein anspruchsvolles Programm meistert. 

Beschilderung Johannstädter Kulturtreff (Foto: Matthias Kunert)

 

 

 

 

 

 

 

Die Ansprüche sind am Bedarf orientiert, der aus dem nahen Wohnumfeld und der Bevölkerungsstruktur des Viertels kommt: Kulturelle Teilhabe für bildungsferne Bevölkerungsschichten, körperorientierte Kreativangebote und offenes Atelier für Kinder und Jugendliche, Kurse, Workshops und Treffs für alle Sparten, Alters- Und Interessengruppen, Förderung von Kontakt, Begegnung und Austausch, generationsübergreifende Gruppen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskurse zu bildungspolitischen Themen, Vermittlung zwischen Alt- und Neubewohner*innen des Viertels, Spracherwerb und Sprachvermittlung für Menschen, deren Herkunft nicht in Deutschland liegt. Die Durchführung von Festen und Feiern wie das stadtteilbekannte Gartenfest und das Fest des Friedens zählt zu den Aufgaben genauso wie die Beteiligung mit themenspezifischen Aktivitäten an den Dresdner Interkulturellen Tagen oder der Interkulturellen Woche gegen Rassismus. 

Die Frage: Welches Angebot für “normale Bewohner*innen”, und nicht nur für die Randgruppe nutzbar sei, ermunterte Frau Tonk zu betonen, dass das Haus offen für alle ist: „Da findet jeder und jede etwas für sich vom Angebot. Es ist und bleibt dynamisch, sodass immer wieder neue Angebote entstehen, und wir nehmen gerne Anregungen auf, um Neues umzusetzen.“

So wie der Stadtteil selbst, sei das Angebot dynamisch und müsse es auch sein, wie Daniela Tonk mehrfach hervorhebt: „Wir wirken in den Stadtteil hinein und sind auf verschiedenen Ebenen gut vernetzt“, über Gremien und Stadtteilrunden, lokale Vereine, Johannstädter Originale, Akteure und Kooperationspartner*innen, die sich mit ihrem Engagement für ein vielfältiges Stadtteilleben in der Johannstadt einsetzen.

Umzug und Einzug ins Neue

Das seit 2019 an den Johannstädter Kulturtreff angeschlossene Großprojekt UTOPOLIS verstärkt unter dem Projektnamen Plattenwechsel – WIR in Aktion den Fokus auf ein Zentrum der Soziokultur in der Johannstadt. Das Projekt wirkt mit künstlerischen Methoden und Formaten partizipativ in die Nachbarschaft hinein und greift entstehende Bedürfnisse dynamisch und flexibel auf. Eine Aufgabe der Aktivitäten ist die Begleitung des Umzugs ins neue Haus, z.B. mit einer bunten Festivalwoche, die bereits diesen Sommer auf der Planungsfläche stattfinden soll.

Alle dauerhaften Untermieter*innen im Haus werden in der bestehenden Konstellation mit ins neue Stadtteilhaus umziehen: Das Quartiersmanagement bzw. der Stadtteilverein Johannstadt, der Ausländerrat Dresden mit dem Kooperationsprojekt Café Halwa und der langzeitig etablierte Jojo Kindertreff.

Die neuen Räume im Stadtteilhaus sind nach ihren Funktionen flexibel eingeplant: Es gibt eine Grund- oder eine Sonderausstattung und zusätzliche Schließfächer auf den breiter geplanten Fluren zur Lagerung von Bedarfsmaterial. 

Atelierräume oder gar Proberäume gebe es nicht, aber immer die Hoffnung auf neu entstehende künstlerische Kurse. Daran im Rahmen der hauseigenen Nutzungsvereinbarungen mitzuarbeiten und sich neu zu melden lud Frau Tonk alle Anbieter*innen im Stadtteil herzlich ein. Auch in den großen, unterteilbaren Veranstaltungsraum kann man sich einmieten.

Ein Café für die Johannstadt!

Das Bonbon wickelte Frau Ostermeyer erst zum Schluss aus: Es soll im Stadtteilhaus ein Restaurant / Café / Kantine geben: „Wir wünschen uns ein möglichst spannendes Projekt“, sagte Frau Ostermeyer und meinte damit die noch ausstehende Ausschreibung und das Gesuch nach einem Betreiber für das Wunschobjekt einer kleinen, feinen Johannstädter Café-Kantine.

Gemeinsam mit Johannstädter Kulturtreff und dem Quartiersmanagement wird die Ausschreibung entwickelt: Gesucht ist möglichst ein Sozialunternehmen, das gemeinwesenorientiert wirtschaftet. Eine Aufgabenstellung des zukünftigen Cafés wird sein, Raum für private Veranstaltungen der Bürger*innen mit einzuräumen. In einer zuschaltbaren Mehrzweckräumlichkeit könnten dann die Geburtstags-, Tauf- und Jugendweihefeierlichkeiten der Johannstadt im privaten Festesrahmen stattfinden.

Nach 120 Minuten Dialog rauschte Moderator Herr Schulz der Kopf angesichts so vieler Johannstädter Akteure und Aktiver, Herr Szuggat war beeindruckt von der aufs Detail abgestimmten Fragevielfalt  und Herr Barth sann im abschließenden Wort auf weitere partizipative Formate im Beteiligungsprozess für ein möglichst vielseitiges Gelingen des nun im Nest liegenden Neubaus.

Weitere Informationen

  • Das neue Stadtteilhaus Johannstadt auf dresden.de
  • Landeshauptstadt Dresden
    Stadtplanungsamt, Abteilung für Stadterneuerung
  • E-Mail stadterneuerung@dresden.de

Neues Stadtteilhaus: Einladung zum Bürgerdialog via Livestream

eingestellt am 12.02.2021 von Philine Schlick, Headerbild: Entwurf des neuen Stadtteilhauses. Quelle: AKL (L10 und Jordan Balzer Schubert Architekten)

2017 beschloss der Stadtrat das Konzept für ein neues Stadtteilhaus. Der Bau des soziokulturellen Zentrums an der Pfeifferhannsstraße soll 2023 starten. Am Freitag, dem 26. Februar, sind Bürger*innen zwischen 18 und 20 Uhr zu einem Dialog eingeladen. Dieser findet online statt.

Die Johannstadt ist der Sitz zahlreicher Initiativen, Treffs und Vereine. Um diese zentral an einem Ort unterzubringen und miteinander zu vernetzen, beschloss der Stadtrat 2017 den Bau eines neuen Gebäudes. Vier Standorte kamen dafür infrage: die ehemalige Schoko-Fabrik an der Hopfgartenstraße, der Johannstädter Kulturtreff an der Elisenstraße, die Florian-Geyer-Straße Nummer 13 und der Parkplatz hinter Konsum und Aldi an der Pfeifferhannsstraße.

Ein neues soziokulturelles Zentrum

Letzterer Standort stellte sich am geeignetsten heraus. Der Bau des Gebäudes soll 2023 beginnen und 2025 abgeschlossen sein. In dem Haus werden der Johannstädter Kulturtreff e. V., Kindertreff JoJo, Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Dresden e. V., Ausländerrat Dresden e. V. und der Johannstädter Stadtteilverein ihren neuen Sitz finden.

Bürgerfragen werden beantwortet

Was geschieht aber mit der entfallenden Parkfläche? Warum wurden die anderen Standorte abgewählt? Wie hoch sind die Kosten für das Projekt? Ein Bauprojekt bringt zahlreiche Fragen mit sich. Diese können am 26. Februar in einem Bürgerdialog gestellt werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung digital statt und wird live im Dresden Fernsehen und auf dieser Internetseite übertragen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zum Projekt live via Chat oder per Telefon sowie vorab per E-Mail oder Telefon zu stellen.

Ein Bericht über die Veranstaltung erfolgt durch die Stadtteilredaktion auf johannstadt.de.

Bürgerdialog zum Stadtteilhaus Johannstadt

  • am 26. Februar zwischen 18 und 20 Uhr via Livestream auf www.dresden.de/stadtteilhaus
  • Fragen und Hinweise werden bis zum Beginn der Veranstaltung entgegengenommen: per Mail an dialog-stadtplanung@dresden.de, telefonisch unter 0351 4883699 (mit AB)
  • Fragen und Hinweise sind auch live möglich: Telefon 0351 4883699 oder im Chat unter www.dresden.de/stadtteilhaus

Die Zukunft kommt an – Rückblick auf die Infoveranstaltung “Soziale Stadt”

eingestellt am 01.02.2020 von Philine Schlick, Headerbild: Es durfte in die Zukunft geträumt werden beim Johannstadtforum im Januar 2020. Foto: Anja Hilgert

Beitrag von Anja Hilgert

Wenn überwältigend zahlreich Stadtplanquadrate, Aufrisse und hochformatige Mehrfarbendrucke professionell präsentiert werden und den Ausbau eines Stadtviertels bis in konkrete Details skizzieren, ist vom langen Arm der Stadt bereits reichlich Vorarbeit geleistet worden. So kann der Eindruck entstehen, mit visionärer Wucht und Vehemenz stünde wie mit einem Mal das Neue direkt vor der Haustüre. Die Fakten und Ansätze wurden lebhaft diskutiert bei der Informationsveranstaltung “Soziale Stadt Nördliche Johannstadt” am 25.1.2020.

Es wird konkret

Manche Bewohner*innen des beplanten Viertels merken von der neuen Entwicklung erst etwas, wenn der Kran über der Baugrube schwingt. Viele wissen nicht darum, dass ihr alltäglich erfahrenes Lebensumfeld in den Augen von Stadtplanungsamt und Stadtrat sowohl für förderbedürftig, als auch für förderwürdig befunden wird. Und wieder andere, die mit stärkerem Bezug zum Viertel leben, haben vielleicht eine vage Vorstellung von dem, was an Veränderung im Kommen ist.

Klar umrissen: Umgestaltungspläne für die Nördliche Johannstadt. Foto: Anja Hilgert

Vor Ort wird es jetzt konkret. Entwicklung findet bereits statt, die entscheidende Frage ist, wie man so viele Menschen wie möglich erreicht und zur Beteiligung anregt. In der Nördlichen Johannstadt wird die Zukunft im Laufe der nächsten vier Jahre mit besten Mitteln von Stadt und Land so gestaltet, dass sie in der Tat stattfinden kann. Genau genommen setzte sie am vergangenen Montag mit einem Spatenstich auf dem Trinitatiskirchgelände bereits an.

Kritikpunkte Aldi-Bäume & Parkplätze

Von Beginn an herrschte bei der Informationsveranstaltung unter den mehr als 100 Anwesenden Anspannung im Saal. Mitgebrachter Unmut, aufgebaute Fronten, Neugierde, Unverständnis und Widerstand gaben eine potente Mischung ab.

Repräsentativ für die Bevölkerungsentwicklung im Viertel waren gut 50 Prozent der Besucher*innen um und über 60, viele sind Bewohner*innen der umliegenden Plattenbauten und Wohnhöfe.

Reger Austausch unter Bürger*innen an den Stellwänden. Foto: Anja Hilgert

Ein straff moderierter Zeitplan baute aus elf Projektpräsentationen einen Spannungsbogen, in dem sich Neuerung an Neuerung reihte. Dem Staunen waren keine Grenzen gesetzt, doch nicht alle nahmen die Informationen mit interessiertem Vergnügen auf.

Die Fällung von selbst gepflanzten Baumreihen im Bebauungsareal von Aldi der Pfeifferhannsstraße lag wie ein Stigma auf der Veranstaltung, an dem die Diskussion sich immer wieder entzündete.

Frau Ostermeyer vom Stadtplanungsamt gibt Auskunft. Foto: Anja Hilgert

An die Vorträge anschließende Fragen waren befindlich gestimmt, furchten  der Nachfrage nach angestammten Parkplätzen und Tiefgarageneinfahrten die Bahn, sodass kaum konstruktiv mit alternativen (Denk)Wegen geantwortet werden konnte. Die Hoffnung auf mehr Gesprächskultur musste sich an die Infostände der einzelnen Redner*innen verlagern, die in Menschentrauben dann auch rege aufgesucht wurden.

Probleme treffen auf Projektideen

Von den einen notgedrungen als spannungs- und konfliktreich empfunden, werden die Herausforderungen, vor die der gesellschaftliche Strukturwandel uns stellt, von anderen als Aufruf verstanden, ins Handeln zu kommen.

2014 hat der Stadtrat einen Teil der Nördlichen Johannstadt als Fördergebiet Soziale Stadt festgelegt. Hier, in attraktiver Lage am dicht bebauten Rand der Innenstadt, kommen die Widersprüche und Unvereinbarkeiten der im Umbau befindlichen Gesellschaft besonders deutlich zum Ausdruck.

Neue Vernetzung in der ehem. Schokofabrik: Stand des Integrierten Familienzentrums mit Frau Heubner-Christa vom Deutschen Kinderschutzbund OV Dresden und Architekt Alexander Poetzsch. Foto: Anja Hilgert

Im Zuge städtebaulicher Entwicklungen und infrastruktureller Versäumnisse seit den 1990er Jahren hat der Stadtteil mit Dresdens drittgrößter Großwohnsiedlung nach Prohlis und Gorbitz eine Abwertung erfahren, die sich in mangelhafter, verödeter Bausubstanz, Defiziten der Infrastruktur und einer Verwahrlosung im öffentlichen Raum niederschlägt.

Herr Samuelsson vom Stadtplaungsamt beantwortet Fragen. Foto: Anja Hilgert

Daraus resultiert eine sozial prekäre Lage. Die Quote an einkommenschwachen und sozial benachteiligten Haushalten sowie der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund liegt innerstädtisch überdurchschnittlich hoch. Probleme wie fehlende soziale Teilhabe, mangelnder Zugang zu Bildung und Kultur, Segregation, Anonymität, Altersarmut, Lärm, Schmutz, Vandalismus, Drogen, Jugendkriminalität zeigen den besonderen Entwicklungsbedarf des Quartiers an.

Besonderes Augenmerk auf Kindern und Jugendlichen

Diese Diagnose ist der Schlüssel zum 2017 verabschiedeten Entwicklungskonzept „Soziale Stadt Nördliche Johannstadt“, mit dem eine Steigerung der Lebensqualität für alle Bewohnergruppen angestrebt wird.

Abschlussplädoyer des Quartiersmanagers Nördliche Johannstadt, Matthias Kunert, mit Vertretern des Stadtplanungsamtes, Foto: Anja Hilgert

Rund 15 Millionen Euro fließen bis 2024 in das Gebiet und werden ausgeschüttet auf die sich nun konkretisierenden Bauvorhaben und Projekte, die in der Informationsveranstaltung vorgestellt wurden und unter diesem Link einzusehen und nachzulesen sind. Schwerpunkte bildeten die Neubauten des Integrierten Familienzentrums des Deutschen Kinderschutzbundes und des Stadtteilhauses Johannstadt sowie der Umbau der Trinitatiskirchruine zur Jugendkirche. Alle drei modernen Gebäude sind nach unterschiedlichen Gesichtspunkten und mit vielseitigen partizipativen Angeboten als offene Häuser und Orte der Begegnung geplant, die allen Stadtteilbewohner*innen offen stehen. Sie wollen zur Identität der Johannstadt beitragen.
Sie haben jeweils zum Ziel, die Wirksamkeit bestehender Dienste zu vergrößern und sozialen Einrichtungen Räume zur Verfügung stellen, um ihren Adressatenkreis zu erweitern, mehr Menschen aktiv einzubinden und Möglichkeiten für Kontakt, Begegnung, gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen zu schaffen.

Schüler*innen der Boss Meal-Schüleraktiengesellschaft der 101. Oberschule sorgten für einen Imbiss. Foto: Anja Hilgert

Ein besonderes Augenmerk aller Projektpartner*innen liegt auf der Erhöhung der Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere aus finanziell und sozial benachteiligten Familien, denn in ihnen wächst die kommende Generation, die eine positive Gestaltung unserer Gesellschaft fortsetzen kann. Insofern absolut erfreulich hervorzuheben ist, dass Schüler*innen der BOSS MEAL-Schüleraktiengesellschaft der 101. Oberschule das Catering übernahmen und die Teilnehmenden mit erfrischenden Getränken, Früchten und kleinen Speisen versorgten.

Jetzt wird gebaut – eine Übersicht

  • Umgestaltung des Bönischplatzes (Baubeginn März 2020) für eine Aufwertung des Öffentlichen Raums an der Verkehrsader des Viertels, Pfotenhauerstraße mit Buslinie 62: Anwohner*innen reklamierten die wunschgemäße Umsetzung eines Trinkbrunnens. Für den Ersatz der wegfallenden 40-50 Parkplätze prüft die Stadt den Bau eines Parkhauses.
  • Ersatzneubau der Turnhalle 102. Grundschule „Johanna“ (2021/2022) als Einfelder-Sporthalle, die auch von bestehenden Vereinen genutzt werden kann: Anwohner*innen des angrenzenden Wohnblocks wünschten aus Gründen des Lärmschutzes eine Verlegung des Schulspielhofes auf die Schulgebäuderückseite, anstatt nach vorn zur Pfotenhauerstraße
  • Umgestaltung der ehemaligen Stephanienstraße (2021/2022) als begrünte, im Einzelnen noch gestaltbare und vielleicht gemeinschaftlich pflanzbare Allee, erschließt die Einbindung des Umfelds ehemaliges Plattenwerk. Bedauert wird der Wegfall der Aktionsfläche auf der Brache, die als Rodelhang, als Skaterfläche, als Bikeparcours, für Picknicke und Feste frei genutzt wurde, mit dem Impuls, private Grundstückseigentümer möglichst einzubeziehen in die Stadtteilneuerung. Senior*innen betonten Erholungsqualität und Ruheanspruch im Quartier, die das erholsame grüne Band der Elbwiesen allein nicht für alle abfangen kann.
  • Zur Jugendkirche umgebaute Trinitatiskirche (2020/2021): Während der gesamten Bauphase soll Transparenz herrschen, so gibt es online Bilder einer Webcam von der Baustelle und die Einladung zum Fest zum Baubeginn am 28. März. Eine engagierte Wortmeldung betonte die generationsübergreifende Verbundenheit im Stadtbezirk mit der Trinitatiskirche unter deren angestammtem Namen, der identitätsstiftend wirke. Der Wunsch, dies bei der Namensgebung der zukünftigen Jugendkirche zu bedenken, erhielt viel Beifall.
  • Umbau und Sanierung der ehem. Schokofabrik zum Integrierten Familienzentrum des Deutschen Kinderschutzbunds OV Dresden e.V. (2021/2022): für das innovative Gebäude verbleibt der ehemalige Fabrikschornstein als markantes Signal mit Wiedererkennungswert in den Stadtteil.
  • Neubau des Stadtteilhauses als Ersatzneubau für die angestammte Institution des Johannstädter Kulturtreffs sowie die Angebote des Ausländerrats und des Kindertreffs JoJo, verbunden mit der Neugestaltung des Bönischgartens mit integriertem Spielplatz sowie der ehemaligen Blumenstraße (2022/2024). Für den Ersatz der wegfallenden PKW-Stellplätze wird aus der Anwohnerschaft der Bau einer zweietagigen Tiefgarage unter dem Stadtteilhaus angeregt – ein Anliegen, dass das Stadtplanungsamt zur Prüfung mitnimmt.
  • Mit Interesse wurde auch das ebenfalls vorgestellte private Wohnungsbauvorhaben der FLÜWO-Bauen Wohnen eG zwischen Käthe-Kollwitz-Ufer und Florian-Geyer-Straße wahrgenommen, das in diesem Jahr mit der Errichtung von 120 1-5-Zimmerwohnungen am Käthe-Kollwitz-Ufer beginnt.
Hinweis der Redaktion: Der im Rahmen des Projektes „Online-Stadtteilmagazin“ erschienene Beitrag wurde nicht von der Landeshauptstadt Dresden bzw. dem Quartiersmanagement erstellt und gibt auch nicht die Meinung der Landeshauptstadt Dresden oder des Quartiersmanagements wieder. Für den Inhalt des Beitrags ist der/die Autor*in verantwortlich.Die Veranstaltungsdokumentation des Quartiersmanagements sowie alle Präsentationen der Veranstaltung finden Sie hier zum Download.