Filmreihe “Von Frust und Freiheit” erinnert an die Nachwendezeit

eingestellt am 21.11.2020 von Philine Schlick (Stadtteilredaktion), Headerbild: Die Filmreihe "Von Frust und Freiheit" findet online statt. Bild: Plattenwechsel - Wir in Aktion

Auch wenn das gemeinschaftliche Schauen, Wispern und Fühlen in einem Kino-Saal unvergleichlich sind, gehören Filme doch zu der Art von Veranstaltungen, die während der Corona-Krise vergleichsweise leicht gemeinsam online stattfinden können. Die Filmreihe “Von Frust und Freiheit” des Projekts Plattenwechsel widmet sich Erinnerungen an die Nachwendezeit und lädt anschließend zum Gespräch.

Das Projekt Plattenwechsel – Wir in Aktion zeigt ab einmal sonntags im Monat um 17 Uhr eine Filmreihe zur Nachwendezeit. Im 30. Jahr der Deutschen Einheit nimmt die Auswirkungen der Wende auf die gesellschaftlichen Entwicklungen bis heute in den Blick – in (Ost-)Deutschland und auch bei unseren Nachbarn in Tschechien.

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten von Menschen, von ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, von neuer Selbst- und Fremdbestimmung, von gesellschaftlicher Aufbruchsstimmung und Resignation – von Frust und Freiheit. Zwischen 1991 und 2020 produziert, zeigen vier Spiel- und Dokumentarfilme ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte.

Nach dem Film findet per Videokonferenz ein Erfahrungsaustausch statt.

Das Programm

  • 22. November 2020 17 Uhr
    NÁRODNÍ TŘÍDA | NATIONALSTRAẞE (Spielfilm, Štěpán Altrichter, Deutschland/Tschechien 2019)
    Zu Gast: Štěpán Altrichter und Jaroslav Rudiš

  • 13. Dezember 2020 17 Uhr
    GRENZLAND (Dokumentarfilm, Andreas Voigt, Deutschland 2020)
    Zu Gast: Andreas Voigt

  • 24. Januar 2021 17 Uhr
    LETZTES JAHR TITANIC (Andreas Voigt, Deutschland 1991)
    Zu Gast: Andreas Voigt

  • 21. Februar 2021 17 Uhr
    STILLES LAND (Andreas Dresen, Deutschland 1992)
    Zu Gast: Andreas Dresen (angefragt)

Filmreihe “Von Frust und Freiheit”