Ministerpräsident und Oberbürgermeister sichten den Fortschritt am Bau des neuen Jugendzentrums JUGENDKIRCHE DRESDEN

eingestellt am 13.10.2021 von Anja Hilgert, Headerbild: Hoher Besuch im Stadtteil - Am Trinitatisplatz 1 fand eine Bauführung statt. Foto: Mira Körlin

Die Johannstadt hat hohen Besuch erhalten. Grund und Auslöser ist die Zukunft der Jugend. Oder, anders gesagt: Um Jugendliche als die Kraft zu stärken, von und mit der die nahe Zukunft unserer Gesellschaft sich gestalten wird, ist in der Johannstadt der Bau eines in seiner Art einzigartigen Jugendzentrums im Gange, der bei Stadt und Land besonderes Interesse weckt.

Die Spitzenvertreter des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden sind dazu  in der vergangenen Woche über den Rand der inneren Altstadt in den Stadtteil gekommen, um sich direkt vor Ort einen Eindruck zu verschaffen über den aktuellen Lauf der Dinge.
Mit dem entstehenden und sich baulich bereits deutlich abzeichnenden neuen Bauwerk rückt die Johannstadt ins Zentrum landeshauptstädtischer Aufmerksamkeit: Das künftige Jugendzentrum JUGENDKIRCHE DRESDEN wird in der Johannstadt einen städtischen Dreh- und Angelpunkt markieren, von dem für die Jugendkultur der Stadt und vor allem für die Jugendsozialarbeit, insbesondere auch die kirchliche Jugendarbeit viel ausgehen wird. 

 

Spitzenvertreter von Stadt und Land zum Ortstermin am Trinitatisplatz Foto: Mira Körlin

 

 

„Mir gefällt, dass das Neue aus dem Alten herausbricht“

Anlässlich einer Führung auf der derzeitigen Baustelle des künftigen Jugendzentrums JUGENDKIRCHE DRESDEN besuchten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister Martin Dulig und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert den neuen, mit Erwartungen besetzten Standort am Trinitatisplatz 1. Die Herren wurden gemeinsam mit den Dresdner Superintendenten Christian Behr und Albrecht Nollau von Martin Boden-Peroche und Paula Koppisch (Code Unique Architekten) durch den neuen Bau auf dem Trinitatiskirchgelände geführt und waren voller Lob und Anerkennung: Angesichts des aus der Kirchruine herausgehobenen Glaskubus’ fand SM Dulig die symbolträchtigen Worte: „Mir gefällt, dass das Neue aus dem Alten herausbricht.“

Baureferentin Katrin Tauber sagte, das Jugendzentrum JUGENDKIRCHE DRESDEN sei landeskirchenweit einmalig. „Wir hoffen, dass das in die Stadt hineinstrahlt“, so Tauber.

Kretschmer würdigte die künftige Jugendkirche als „ganz besonderes Projekt“: „Wir wollten es unbedingt, denn wir sind überzeugt davon, dass es ein gutes Projekt ist.“
SM Dulig und OB Hilbert betonten den gemeinsamen Geist und die Harmonie zwischen Freistaat, Landeshauptstadt und Kirche bei diesem Vorhaben.

 

Jugendkirchpfarrer Tobias Funke, Wirtschaftsminister Martin Dulig, Sup. Christian Behr, Stadtjugendpfarrerin Leen Fritz, Sup. Albrecht Nollau, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Ministerpräsident Michael Kretschmer und Baureferentin Katrin Tauber im neu gestalteten Inneren der Trintatiskirchruine    Foto: Mira Körlin

 

Dank Geldern der Europäischen Union, Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden und der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens entstehen derzeit in den Mauern der Trinitatiskirchruine inspirierende Erlebnis- und Erfahrungsräume für Jugendliche zwischen 13 und 23 Jahren. 

Die Trinitatiskirchruine Dresden-Johannstadt soll im Jahr 2022 als Jugendzentrum JUGENDKIRCHE DRESDEN eröffnen. Schon jetzt steht fest, dass von Sonntag, 1. Mai, bis Freitag, 6. Mai 2022 eine Festwoche mit zahlreichen Mitmach-Angeboten zur Eröffnung des Jugendzentrums JUGENDKIRCHE DRESDEN stattfindet — ein Termin zum Vormerken für den Stadtteil.

Unter einem Dach und unter dem gemeinsamen Motto „Raum für Zeit für Dich“ vereint das neue Zentrum jugendgemäße Räume für unterschiedliche Veranstaltungsformate mit Betonung des Freiraums und der Ermöglichung hoher Eigenverantwortlichkeit der Jugendlichen. Ausserdem geben die Räumlichkeiten die feste Adresse für die Geschäftsstelle der Evangelischen Jugend ab. Die bis zum Baubeginn am Standort bereits existierende Offene Jugendarbeit wird zum Jahreswechsel in größere, lichtere Räume einziehen und ihren Wirkungskreis im Stadtteil wieder zentral aufnehmen. 

Das ganze Angebot, die Möglichkeiten zur Verwirklichung sowie Ansprechstellen für Rat, Tat und Initiative richten sich – unabhängig von religiösen oder konfessionellen Bindungen – an junge Menschen aus dem Quartier wie dem gesamten Stadtgebiet und dem Dresdner Umland.

Träger des Projekts sind die beiden Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirke Dresdens. Christiane Seiler vom Kirchenbezirk Dresden Mitte führte ebenfalls über die Baustelle und stand, genauso wie Stadtjugendpfarrerin Leen Fritz und Jugendkirchpfarrer Tobias Funke, für Gespräche, Anregungen und Fragen zur Verfügung.

Der Raum ist nun weitgehend errichtet, doch für die Ausstattung des Hauses wie z.B. Lichttechnik und Stühle werden noch Spenden benötigt, wie Jugendpfarrer Funke zu verstehen gibt.

 

Weitere Informationen

Für Spenden:
Empfänger: Stadtjugendpfarramt Dresden
IBAN: DE51 3506 0190 1601 300016
BIC: GENO DE D1 DKD
Bank: KD-Bank

Spendenzweck: Jugendkirche

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