Basisch baden in der Johannstadt

eingestellt am 14.05.2022 von Philine Schlick, Headerbild: Jana Kirsch ist Fußpflegerin und Säure-Basen-Beraterin. Foto: PS

Die Wanne ist voll im Eckladen Hertel-/Pfotenhauerstraße. Jana Kirsch lädt zum Bade. Aber nicht klassisch mit Entchen und Schaum, sondern mit Base-Zusatz. Denn, so ist sie sicher, sauer macht frustig.

Entspannung, ist Jana Kirsch überzeugt, beginnt in der Seele. Um diese baumeln zu lassen, den Körper von inneren Schlacken zu befreien ist die Badewanne ein häufig unterschätzter Ort. Deshalb stehen in ihrem Salon “Verjüngung” zwei Wannen zur Benutzung bereit. Lange stand der Eckladen nach dem Wegzug des Bio- und Schuhladens “Angenehm” leer. Jetzt darf in den hinteren Räumen geplanscht werden.

Blutkörperchen als Stimmungsbarometer

Jana Kirsch betreibt ein Fußpflegestudio in Laubegast. “Ich habe viel gehört, wie die Menschen ihr Leid klagen: Darüber, dass Ärzte zu wenig Zeit haben, über unbestimmbare Wehwehchen. Und dann bin ich auf das basische Baden gestoßen.” Ihre Philosophie lautet: Von Kopf bis Fuß. “Die Füße sind häufig unterschätzt”, mahnt sie. “Hier deuten sich häufig schon Beschwerden an und wirken sich dann auf den ganzen Körper aus.”

Baden mit Termin im ehemaligen “Angenehm”. Foto: PS

Doch nicht nur das: Trauer, Sorgen, Kummer und Schmerz spiegeln sich auch im Säure-Base-Haushalt des Körpers wider, erklärt die ausgebildete Säure-Basen-Beraterin. Ein Tröpfchen Blut gebe in einem Säure-Basen-Check darüber Aufschluss: “Wenn die roten Blutkörperchen sich unter dem Mikroskop bewegen und schwingen, deutet das auf Unbeschwertheit hin. Sind sie statisch, bedeutet das Druck und Belastung.”

Baden und Massagen

Bei einem Basenbad würden belastende Stoffe ausgeschwemmt, erklärt sie. Dabei komme es auf den pH-Wert und die Temperatur des Laugenwassers an – maximal 38 Grad seien wirksam. “In einem normalen Bad friert man schneller und die Haut wird schrumpelig. Ein Basenbad wärmt und macht die Haut ganz weich.”

Zwei Wannen stehen zur Verfügung in der “Verjüngung”. Foto: PS

Zwei bis vier Bäder pro Woche seien über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen empfehlenswert, um den Körper von überschüssigen Säuren zu befreien, sagt Jana Kirsch. Sie selbst bade einmal pro Woche für zwei Stunden. “Ich brauche das einfach, auch um den Kopf zu entspannen.”

Anknüpfend an die Tradition der antiken Thermalbäder und der Badehäuser des 20. Jahrhunderts, stellt sie im hinteren Bereich ihrer Räume zwei Wannen zur Verfügung. Der Name ihres Salons spiele nicht nur auf die Pflege der Körperzellen durch Reinigung, sondern auch auf das Gefühl des “Neugeboren seins” nach dem Kur-Bad an.

Zeit nehmen für ein Bad – das bietet Jana Kirsch in der Johannstadt an.

Im Angebot sind auch Rückenmassagen mit Johanniskrautöl, Fuß- und Schröpfmassagen. Gerade nach den Strapazen der Pandemie sei es wichtig, dem Körper etwas Gutes zu tun, so Kirsch. Damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.

Verjüngung – Basisch baden in Johannstadt

  • Pfotenhauerstraße 72, geöffnet mittwochs zwischen 14 und 18 Uhr und nach Vereinbarung
  • www.dieverjüngung.de
  • eine Stunde basisch baden einzeln: 65 Euro / zwei Personen: 119 Euro
  • 4 Stunden basisch baden einzeln: 189 Euro / zwei Personen: 229 Euro
  • Obst und Snacks ab zwei Stunden Badezeit inklusive
  • Energetische Behandlungen: 60 Minuten / 65 Euro
  • Massagen: zwischen 20 und 45 Euro

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