Nasses Wochenende steht bevor – Information zu möglichem Starkregen und Ausuferungen von Bächen

eingestellt am 31.05.2024 von Andrea Schubert (Stadtteilverein), Headerbild: Hochwasser 2023 Elberadweg Johannstadt, Foto: Andrea Schubert

Seit Donnerstag, 29. Mai 2024, warnen der Deutsche Wetterdienst und das Landeshochwasserzentrum Sachsen vor ergiebigem Regen in unserer Region für das bevorstehende Wochenende.

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Piratenspielplatz bleibt bis Herbst 2024 abgebaut

eingestellt am 09.04.2024 von Andrea Schubert (Stadtteilverein), Headerbild: Wegen Hochwasser abgebauter Piratenspielplatz Johannstadt, Foto: Andrea Schubert

Im Dezember 2023 musste der Piratenspielplatz Johannstadt (Spielplatz Käthe-Kollwitz-Ufer) aufgrund des Hochwassers abgebaut werden (siehe Artikel). Bei der Sicherheitsprüfungen der Spielgeräte wurden erhebliche Holzschäden festgestellt. متابعة قراءة Piratenspielplatz bleibt bis Herbst 2024 abgebaut

Hochwasserscheitel passiert Dresden – Elbepegel sinkt langsam

eingestellt am 29.12.2023 von Andrea Schubert (Stadtteilverein), Headerbild: Hochwasser 2023 Elberadweg Johannstadt, Foto: Andrea Schubert

Am Freitag, den 29.12. vermeldet das Landeshochwasserzentrum Sachsen, dass der Hochwasserscheitel gestern Abend Dresden mit einem Wasserstand von 595 cm passierte. متابعة قراءة Hochwasserscheitel passiert Dresden – Elbepegel sinkt langsam

Pegel steigen schneller – Dresden ruft Alarmstufe 3 für die Elbe aus

eingestellt am 26.12.2023 von Bertil Kalex (Stadtteilverein), Headerbild: Hochwasser Weihnachten 2023. Blick auf die Dresdner Altstadt von der Albertbrücke. Foto: Bertil Kalex

Nach der aktuellen, unter www.umwelt.sachsen.de veröffentlichten Berechnung des Landeshochwasserzentrums (LHWZ), Vorhersage vom Dienstag, 26. Dezember 2023, 18 Uhr, ist entsprechen der Hochwasser-Warnung am Morgen des 27. Dezember 2023 zwischen 6 Uhr und 9 Uhr mit dem Überschreiten des Richtwertes der Alarmstufe 2 am Pegel Dresden-Augustusbrücke zu rechnen. متابعة قراءة Pegel steigen schneller – Dresden ruft Alarmstufe 3 für die Elbe aus

Dresden: Hochwasseralarmstufe 2 für die Elbe | Update: Alarmstufe 3 zum Mittwoch

eingestellt am 24.12.2023 von Bertil Kalex (Stadtteilverein), Headerbild: Johannstädter Elbufer bei leichtem Hochwasser am 24.12.2023,14:45 Uhr. Foto: Bertil Kalex

Meldung der Landeshochwasserzentrums (LHWZ): Im tschechischen Einzugsgebiet der Moldau und Elbe steigt die Wasserführung weiter deutlich an und es sind noch keine Hochwasserscheitel an den tschechischen Pegeln zu erkennen, sodass an den sächsischen Elbepegeln bis nach Weihnachten die Wasserstände weiter ansteigen werden. متابعة قراءة Dresden: Hochwasseralarmstufe 2 für die Elbe | Update: Alarmstufe 3 zum Mittwoch

Vor zehn Jahren: Scheitelpunkt des Elbe-Hochwassers erreicht Dresden

eingestellt am 06.06.2023 von Andrea Schubert (Stadtteilverein), Headerbild: Dresden Hochwasser Juni 2013. Blick auf die Albertbrücke vom Johannstädter Ufer. Foto: Bertil Kalex

Am 6. Juni 2013 stand die Elbe in Dresden 878 Zentimeter hoch. Es war der Scheitelpunkt des Elbe-Hochwassers. In jeder Sekunde flossen damals rund 3.800 Kubikmeter Wasser die Elbe hinab – das entspricht in etwa dem Inhalt von etwa 25.000 Badewannen. متابعة قراءة Vor zehn Jahren: Scheitelpunkt des Elbe-Hochwassers erreicht Dresden

Undine geht zu Wasser – Der Pegelstand der Elbe steigt

eingestellt am 21.07.2021 von Anja Hilgert (ZEILE), Headerbild: der aktuelle Wasserpegel ist noch nicht alarmauslösend, auch nicht für brachliegende Wassernymphen. Foto: Birgit Kretzschmar
Am Elbufer unweit des Johannstädter Fährgartens scheint die metallene Undine gestürzt zu sein. Der Elbpegel steigt – besteht Gefahr für die Skulptur? Das fragte sich eine Leserin und wandte sich an die Stadtteilredaktion.
Mit den Worten “Guten Morgen liebe Stadtteilredaktion” hat in unserem Postfach die Woche begonnen. Darin liegt eine Sorge bekundet angesichts der immer breiter werdenden Elbe: Die Sorge um den steigenden Pegelstand. Der Fluss führt schon seit Tagen stetig steigend Hochwasser. Nicht nur die Dampfer scheinen im Strom der Wassermengen flussabwärts schneller zu fahren, auch ganze große Baumstämme und Horste an Treibgut schwimmen in der Fahrrinne mit beachtlicher Geschwindigkeit gen Hamburg und der Elbmündung zu.

Orte stiller Bindung

Die Sorge am Johannstädter Ufer betrifft zwei Standorte, wo nahe am Wasser zwei Kunstwerke erreichtet sind. Auf unterschiedliche Weise sind diese beiden Kunstwerke bedeutsam und haben speziell eine besondere Bedeutung für einzelne Menschen, die hier in der Johannstadt zu Hause sind. Orte, die aufgrund solcher stillen Bindungen häufig und regelmäßig besucht werden, haben eine Ausstrahlung. Im Verweilen dort vor Ort wird spürbar, dass ihnen Bedeutendes innewohnt, auch wenn ihnen das äußerlich vielleicht gar nicht abzulesen oder anzusehen ist.

Ein ‘gefallenes Mädchen’

Das eine Werk ist die künstlerisch geschaffene Skulptur von Angela Hampel am Johannstädter Elbufer – eine Frauengestalt, die ihre mythische Geschichte einer Wassernymphe, die an Land gegangen ist, erzählt.
Die Nachricht im Postfach ist ihr gewidmet und sie stammt von Birgit Kretzschmar, die als leidenschaftliche, professionelle Reisende keine tiefen Wasser scheut, sondern emphatisch ums Wohl der feingliedrigen Plastik bangt, die ihrem Wesen nach dem Wasser ja zugehörig ist:
“Zur Zeit ist unsere Johannstädter Undine ein “gefallenes Mädchen” und liegt bäuchlings am Elbufer. Das Wasser blubbert ihr schon fast in die Ohren.
Ob sie – so dort liegend – den Wassermassen standhalten kann, wenn der Pegel steigen sollte?”, fragt die Johannstädterin.

Undine wird bleiben

An der hoch aufrechten Stahlskulptur, die mit dem Titel “Undine geht” flussnah am Ufer errichtet wurde, befindet sich vorsorglich ein Klappmechanismus, der ermöglicht, das Kunstwerk bei Hochwassergefahr nieder zu legen. Damit sich die reissende Elbe nicht am Widerstand fängt und kein Treibgut daran anstaut, ist die Undine der Fließrichtung angepasst und in dieser Woche vorsichtshalber waagerecht zu ihrer Verankerung abgelegt worden.
Das spricht für einen erhöhten Wasserstand, jedoch in Dresden nicht für Hochwasseralarm. Die Elbe führt diese Woche einen Wasserstand von circa 3,08 Meter, das ist selbst für brach liegende Wassernymphen nicht besorgniserregend.

Hochwasser an der Elbe zu erwarten

eingestellt am 05.02.2021 von Anja Hilgert (ZEILE), Headerbild: Warten, bis es steigt: Zum Wochenende ist Hochwasser angesagt. Foto: Anja Hilgert

Die Elbe hat ihr Bett verbreitert. Mächtig viel Wasser führt sie mit sich und gebärdet sich als breiter Fluss, der die gegenüberliegenden Ufer auseinander schiebt. Einst am Ufer wachsende Bäumchen sind bereits überspült und wipfeln nun aus dem Wasser. Erstes Treibgut beginnt, sich zu verfangen. Noch ist die Elbe gegenüber ihrem Flussbruder Rhein eine sanfte Schwester, doch die wird ihr Temperament noch steigern, so die Vorhersage der Umweltamtes.

Wie das Umweltamt meldet, wird nach derzeit für die Elbe vorliegender Vorhersage des Landeshochwasserzentrums Sachsen (Stand 4. Februar 2021, 7 Uhr) für den Wasserstand am Pegel Dresden-Augustusbrücke in den nächsten Tagen eine steigende Tendenz erwartet.

Die Elbe verbreitert ihr Flussbett Foto: Anja Hilgert

 

 

 

 

 

 

Im tschechischen Elbeeinzugsgebiet wurden an vielen Pegeln bereits die Richtwerte der Alarmstufe 1 erreicht. Nach der aktuellen Prognose des Landeshochwasserzentrums (LHWZ) ist in der Nacht vom Freitag, 5. Februar 2021 auf Samstag 6. Februar 2021, mit dem Erreichen des Richtwertes der Alarmstufe 1 (400 Zentimeter) am Pegel Dresden-Augustusbrücke zu rechnen. Zum weiteren Verlauf der Hochwasserwelle müssen die neuen Prognoseberechnungen des LHWZ abgewartet werden. Eine Hochwasserwarnung des LHWZ für die Elbe in Sachsen liegt derzeit noch nicht vor, ist aber zu erwarten.

Das Straßen- und Tiefbauamt trifft Vorsorgemaßnahmen

Der Wasserstand der Elbe betrug am 4. Februar 2021, 7.15 Uhr 2,70 Meter. Ein weiterer Anstieg zwischen dem 6. und 7. Februar für absperrrelevante Bereiche wird erwartet. Aufgrund der Prognosewerte wurde Hochwasserabsperrmaterial vor Ort gebracht. Das Material wird je nach Pegelstand aktiv eingesetzt:
Ab einer Höhe von  3,70 Metern erfolgt beispielsweise die Absperrung des linksseitigen Elbradwegs in Höhe des Schillergartens wegen einer dort liegenden Senke. Bei einem Pegelstand ab etwa 3,90 Metern würden weitere Absperrungen notwendig.

Absperrungen an elbnahen Uferwegen sind zu erwarten. Foto: Anja Hilgert

 

 

Die Mitarbeiter des Straßen- und Tiefbauamtes werden ab Freitag, 5. Februar 2021, sowie über das kommende Wochenende die Absperrungen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf weitere Sperrungen umsetzen.

Fähre Johanna fährt nicht bis voraussichtlich 12. Februar

Seit Freitag ist der Fährbetrieb zwischen Johannstadt und Neustadt eingestellt. Aus Sicherheitsgründen kann die Fähre Johanna nicht pendeln. Der Anlieger auf Neustädter Seite wurde an Land gezogen und gesichert. Je nach Lage wird der Betrieb bis voraussichtlich nächste Woche ausgesetzt.

Auch die Zugänge zu den Treppen der Waldschlößchenbrücke sind aufgrund des Wasserpegels der Elbe gesperrt.

Mittelmeertief lässt Elbe an die 4-Meter-Marke schwappen

eingestellt am 16.10.2020 von Philine Schlick, Headerbild: Blick auf die Elbe. Foto: Anja Hilgert (Archiv)

Am Wochenende könnte am Elbpegel Dresden die 4 Meter-Marke erreicht werden. Hier liegt der Richtwert für die Hochwasser-Alarmstufe 1. Teile des Elberadwegs sind derzeit eingeschränkt. 

Die reichlichen Niederfälle der letzten Tage haben die Elbe anschwellen lassen. Noch ruft die untere Wasserbehörde keinen Alarm aus. „Unter Beachtung der Entwicklung in Tschechien ist dies verzichtbar“, erklärt Umweltamtsleiter Wolfgang Socher. „Ein weiterer Anstieg des Wasserstands nach dem Wochenende ist aus heutiger Sicht nicht zu erwarten“, ergänzt er.

Regenmengen zwischen 50 und 60 Millimeter

Am heutigen Freitag, 16. Oktober 2020, 7 Uhr, wurde zunächst die 3-Meter-Marke überschritten. Bis auf Einschränkungen auf Teilen des Elberadweges und ufernahen Parkplätzen sind keine Verkehrseinschränkungen oder gar Straßensperrrungen zu erwarten.

In Dresden wurden am Dienstag und Mittwoch Regenmengen von 50 bis 60 mm registriert. Die städtischen Gewässer zweiter Ordnung waren randvoll, zu Ausuferungen kam es jedoch nicht. An Weißeritz und Lockwitz traten keine Probleme mit der erhöhten Wasserführung auf.

Der Anstieg der Elbe geht vor allem auf die ergiebigen Niederschläge dieser Woche im Einzugsgebiet der tschechischen oberen Elbe zurück, ausgelöst durch ein Mittelmeertief. Besonders bei den linkselbischen Nebenflüssen führte der Regen zu erheblichem Anstieg der Wasserstände. Betroffen waren die Flüsse Louèna, Novohradka und Chrudimka. Für die tschechischen Kreise Liberec, Hradec Kralove und Pardubice war die höchste Hochwasser-Alarmstufe ausgelöst worden. Mittlerweile haben sich die Hochwasserscheitel eingestellt, die Wasserführung weist eine fallende Tendenz auf. Das Einzugsgebiet der Moldau ist kaum betroffen.