Am Mittwoch: Stadtweiter Probealarm

eingestellt am 13.01.2021 von Philine Schlick, Headerbild: Übersicht aller Sirenen in Sachsen. Quelle: Stadt Dresden

Obacht! Wenn um 15 Uhr stadtweit die Sirenen und Lautsprecher tönen, handelt es sich um einen von vier regulären Probealarmen. Der nächste findet im April statt.

Am Mittwoch ertönen in Dresden um 15 Uhr für zwölf Sekunden die Sirenen zum Probealarm. Die Stadt testet ihre Anlagen, damit das Warnsystem für die Bevölkerung im Ernstfall einwandfrei funktioniert.

Über 200 Anlagen in Dresden

Viermal im Jahr, jeweils am zweiten Mittwoch des Quartals, überprüft das städtische Brand- und Katastrophenschutzamt auf diese Weise die Funktionstüchtigkeit aller Sirenen. Zusätzlich nimmt Dresden einmal im Jahr am bundesweiten Warntag teil. Der erste war am 10. September 2020, der nächste ist am 9. September 2021 geplant.

Mit mehr als 200 Anlagen ist Dresden nahezu flächendeckend ausgestattet und verfügt über eines der modernsten Sirenen-Warnsysteme in Deutschland. Besonderheit in Sachsens Landeshauptstadt ist, dass zusätzlich zu den Signaltönen auch Sprachdurchsagen gesendet werden können. Somit kann die Warnung mit konkreten Hinweisen versehen werden. Der nächste reguläre Probealarm in Dresden ist am Mittwoch, 12. April 2021, ebenfalls 15 Uhr, geplant.

#Warntag2020 – Am Donnerstag ertönen bundesweit die Sirenen

eingestellt am 08.09.2020 von Philine Schlick, Headerbild: Übersicht aller Sirenen in Sachsen. Quelle: Stadt Dresden

Am Donnerstag um 11 Uhr werden im gesamten Bundesgebiet die Sirenen-Warnsysteme getestet. Auch in Dresden geht “das große Geheule” los. Um 11.20 Uhr wird es über die Social-Media-Kanäle der Feuerwehr eine Entwarnung geben. Während des Tests gibt es für die Bevälkerung einiges zu beachten. Kurze Handy-Telefonierzeiten zum Beispiel.

Regelmäßig werden Sirenen-Systeme auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Am 10. September um 11 Uhr geschieht das bundesweit – auch in Dresden.

In Dresden jeden zweiten Mittwoch im Quartal Probealarm

Der Erste Bürgermeister Detlef Sittel erläutert dazu: „Insbesondere die Auswertung nach den katastrophalen Hochwassern in der Landeshauptstadt Dresden hat uns veranlasst, in Dresden ein modernes Sirenen-Warnsystem aufzubauen. Nahezu flächendeckend haben wir in Dresden insgesamt 210 elektronische Sirenen installiert, die sowohl Signaltöne als auch Sprachdurchsagen aussenden können.”

Die Sirenensignale sind in Sachsen einheitlich geregelt. Sie bestehen aus auf- und abschwellenden Tonfolgen mit Pausen. Gesprochene Ansagen – vom Band oder live, vor oder nach den Signaltönen – können sie ergänzen.

Damit das Ganze im Ernstfall auch funktioniert, finden regelmäßig Probealarme statt, mit denen die Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen überprüft wird. Diese Tests gibt es in Dresden viermal im Jahr – immer am zweiten Mittwoch eines Quartals um 15 Uhr. Sie sind für die Öffentlichkeit als Probealarm erkennbar und festigen zugleich stetig die Erinnerung an das Sirenen-Warnsystem. Eine Übersicht über alle Warntöne bietet das städtische Internet unter www.dresden.de/feuerwehr.

Für die Dresdnerinnen und Dresden sind bei einem Alarm folgende Regeln wichtig:

  • Informieren Sie Ihre Nachbarn und Straßenpassanten über das, was Sie gehört haben!
  • Wiederholen Sie dabei insbesondere die Durchsagen!
  • Helfen Sie Kindern, älteren und behinderten Menschen!
  • Denken Sie an Personen ohne Gehör oder Deutsch-Kenntnisse!
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden unverzüglich und genau!
  • Blockieren Sie nicht Notruf-Leitungen durch Nachfragen!
  • Nutzen Sie die Notruf-Nummern nur für lebensbedrohliche Not- und Unfälle!
  • Telefonieren Sie in den Mobilfunknetzen nur, falls dringend nötig!
  • Fassen Sie sich kurz! Halten Sie Leitungskapazität für die Hilfskräfte frei!
  • Schalten Sie Ihr Rundfunkgerät (Autoradio) ein, um weitere Informationen zu erhalten! Sind Sie selbst und Ihre Nachbarn nicht betroffen, bleiben Sie dem Gefahren- oder Schadensgebiet fern! Schnelle Hilfe braucht freie Wege!

Die Feuerwehr der Landeshauptstadt Dresden ist auch in den sozialen Netzwerken zur Information und Warnung der Bevölkerung präsent.

Bundesweiter Warntag am 10. September