Projekte » Stimmen und Erinnerungen an den Wiederaufbau der Nördlichen Johannstadt (Teil 2)

eingestellt am 19.03.2025 von QM Johannstadt, zuletzt geändert am 17.12.2025
Kaffeetischchen "Stimmen und Erinnerungen an den Wiederaufbau" beim Bönischplatzfest 2025 (Foto: Matthias Kunert)

Ziel des Projektes war es, aufbauend auf dem Vorgängerprojekt von 2024, weitere Inhalte für ein interaktives Ausstellungsprojekt zu den „Aufbaujahren“ der Nördlichen Johannstadt zu erarbeiten. Mit einem Vortrag am 20.5. zum “kulturellen Leben in der Zeit der Blumensäle”, einem Erzählcafé am 26.5. sowie fünf mobilen Kaffeetischchen wurden Begegnungsorte geschaffen, um Geschichten zu sammeln. Bei einem Schreibworkshop am 1.10. wurden Stadtteilälteste motiviert, ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Parallel wurden Ansichten der Johannstadt fotografiert und historischen Bildern aus den 1970er Jahren gegenübergestellt. Die WGJ ermöglichte Einblicke in die Restbestände des Archivs der Wohnkulturausstellung. Ein Stick-Workshop, bei dem historische Fotos künstlerisch bestickt wurden, und ein Fotospaziergang mit dem Studentischen Fotoclub Dresden boten auch Neuzugezogenen die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Wohngebiets auseinanderzusetzen. Gefördert wurden Honorare / Aufwandsentschädigungen, Druckkosten und die Ausstattung der Kaffeetischchen. Raummieten, Material und Personalkosten wurden als Eigenleistungen eingebracht.

  • Antragsteller: Johannstädter Kulturtreff e.V. | Carola Simon, Anja Hilgert
  • Partner: Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ)
  • Gesamtkosten: 4.420,10 EUR
  • Eigenmittel: 15,00 EUR
  • Eigenleistungen: 1.886,20 EUR
  • Förderung Verfügungsfonds: 2.518,90 EUR
  • Beschluss Stadtteilbeirat: 05/2025 in der Sitzung am 12.03.2025
  • Fördergebietsziele: 1) Soziale und kulturelle Teilhabe, 8) Beteiligung und Mitgestaltung, 9) Attraktives Stadtteilimage
  • Umsetzungszeitraum: 15.03-15.10.2025
Gegenüberstellung von Fotos der Elsasserstraße (Blick vom Güntzplatz) aus den Jahren 1972 und 2025
Blick vom Güntzplatz in die Elsasser Straße 1972 und 2025 (Quellen: links – Fotonachlass H. Schütze / Sammlung JOKT, rechts – Victor Smolinski / JOKT)