Park(ing) Day 2021 » Tipps und Hinweise zur Anmeldung eurer Park(ing) Day Aktion

eingestellt am 08.09.2021 von Alexander Bernstein (NaJo2025), zuletzt geändert am 10.09.2021

Jeden dritten Freitag im September heißt es weltweit in unzähligen Städten und Metropolen: Es ist Park(ing) Day! In diesem Jahr fällt der Aktionstag auf Freitag, den 17. September und auch die Nachhaltige Johannstadt ist im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche wieder mit dabei: Mit euren Ideen und Aktionen könnt ihr auf den Parkplätzen der Johannstadt für einen Nachmittag zeigen, wie Stadtraum wieder lebendiger und lebenswerter werden kann.

Der Parking (Day) soll natürlich Spaß machen, birgt aber auch eine wichtige (verkehrspolitische) Aussage: Wie gestalten wir die Stadt von morgen und die Mobilität von morgen? Damit ihr mit eurer Aktion rechtlich auf der sicheren Seite seid, empfehlen wir euch, eine Versammlung bei der Dresdner Versammlungsbehörde anzumelden. Eure Park(ing) Day Aktion ist dann quasi eine stationäre Kundgebung.  Die Dauer bzw. den Zeitraum könnt ihr frei wählen, wir empfehlen aber eine Aktionszeit im Zeitfenster von ca. 15 bis 20 Uhr. Die Anmeldung ist übrigens auch online möglich –  einfach auf der Seite der Versammlungsbehörde unter „Benötigte Formulare“ auf „Anzeige einer Versammlung (Online-Formular)“ klicken. Meldet eure Aktion bzw. Versammlung so früh wie möglich an. Es gibt zwar die Möglichkeit, eine Versammlung bis zu 48 Stunden vor Bekanntgabe anzumelden. Aber lieber rechtzeitig & entspannt, als kurzvorknapp & gestresst. Zudem kommt ihr bei rechtzeitiger Anmeldung auch (je nach Ort) in den Genuss von Parkverbotsschildern, die dann durch die Stadt aufgestellt werden.

Folgend haben wir für eure Anmeldung ein paar wichtige Tipps zusammengestellt:

Tipps zur Anmeldung bzw. Parkplatzumnutzung

Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten, einen Parkplatz für eure Park(ing) Day Aktion zu „erobern“. Am offiziellsten und sichersten ist die Anmeldung einer Versammlung bzw. Kundgebung bei der Dresdner Versammlungsbehörde. Diese Anmeldung kann auch online durchgeführt werden auf der Website der Stadt Dresden. Hierzu ein paar Tipps, damit die Anmeldung reibungslos von statten geht:

  1. Gebt mindenstens ein/e Versammlungsleiter/in an. Ein/e Stellvertreter/in ist nicht zwingend notwendig (im Online-Formular ist es aber Pflicht). Aber praktischer und angenehmer ist es natürlich schön, wenn ihr noch (mind.) eine/n Unterstützer/in an eurer Seite habt.
  2. Das Datum (17. September) ist natürlich klar, bei der Zeit kommt es ganz auf eure Kapazitäten an. Wir empfehlen euch einen Zeitraum von ca. 15 bis 20 Uhr. Gebt bitte beim Ort die Straße UND Hausnummer an, wo sich der Parkplatz befindet – und fügt am besten noch eine kleine Lageskizze oder Google-Maps-Screenshot hinzu (siehe 6.) Sollten es mehrere Hausnummern sein (weil mehrere Parkplätze), trägt bitte bei Hausnummer die „Anfangsnummer“ und bei Zusatz „Parkplätze vor den Hausnummern XX bis XX“ ein
  3. Beim Thema der Versammlung empfehlen wir euch, Folgendes anzugeben: „Park(ing) Day 2021 – für lebenswerteren Stadtraum in der Johannstadt“.
  4. Die Kundgebungsmittel sind quasi euer Aktionsinventar, also Liegestuhl, Sofa, kleine Musikbox, etc.
  5. Da eure Park(ing) Day Aktion eine stationäre Versammlung ist (also kein Aufzug), braucht ihr nur den Teil A (Papierformular) auszufüllen, Teil B und C ist nicht relevant. Im Online-Formular kreuzt ihr einfach bei Aufzug/Kundgebung jeweils nein an.
  6. Der Versammlungsort: Wichtig ist, möglichst genau zu beschreiben, welche(n) Parkplätz(e) ihr meint. Das tut ihr am besten mit einer kleinen Lageskizze. Hier reicht auch ein Karten-Screenshot (z.b. von OpenStreetMap oder Google Maps), in dem ihr entsprechenden Parkplätze markiert.

 

Alternative Möglichkeiten zu temporären Parkplatz-Umnutzung sind:

  • Bei Parkplätzen mit Parktickets: Einfach für euren Aktionszeitraum ein Parkticket ziehen und loslegen.
  • Mit dem Fahrrad oder im „Umzugsstyle“: Nett und rücksichtsvoll könnt ihr auch euer Fahrrad auf einen freien Parkplatz parken. Oder ihr macht es wie bei einer Umzugsankündigung: Einfach zwei Stühle rausstellen, einen netten Infozettel mit der Bitte um Verständnis dran – fertig. Allerdings sind diese Möglichkeiten nicht bindend und vertrauen einfach auf das Verständnis der parkplatzsuchenden Autofahrer:innen.