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Wohnhofbeirat diskutiert über Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbestand nach 2025

Zur letzten Wohnhofbeiratssitzung in diesem Jahr lud die Vonovia am 12.11.2024 in ihre Räumlichkeiten ein. Anwesend waren zehn Hausvertreter*innen bzw. Stellvertreter*innen aus acht Hauseingängen, zwei Vertreter der Vonovia und das Quartiersmanagement sowie vier Gäste.

Menschen sitzen um einen Tisch und hören einer Person zu
Frau Beier stellt die Müllsammelaktion im Rahmen des Elterntreffs der 102. Grundschule dem Wohnhofbeirat vor (Foto: Matthias Kunert)

Im ersten Tagesordnungspunkt informierte Frau Beier vom Kunterbunten Hortplanet an der 102. Grundschule „Johanna“ über die am 27.11. um 15:30 Uhr stattfindende Müllsammelaktion und warb für eine Zusammenarbeit mit dem Wohnhofbeirat. Herumliegender Müll ist nicht nur dem Wohnhofbeirat ein Ärgernis, sondern auch für Schüler*innen der Grundschule. Eine erste Müllsammelaktion im Rahmen des Elterntreffs im Sommer war sehr erfolgreich verlaufen und hatte Kindern und Eltern viel Spaß gemacht. Dabei habe sich auch gezeigt, dass die Aktion eine gute Möglichkeit ist, miteinander ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt ist der Eingang der Schule von der Pfeifferhansstraße/Lili-Elbe-Straße. Von dort aus brechen kleine Teams zum Müllsammeln rund um die Schule, in die Lili-Elbe-Straße und in den Wohnhof auf. Müllgreifer, Müllsäcke und Handschuhe werden von der Schule bereitgestellt. Anschließend gibt es in der Schule Punsch zum Aufwärmen. Sechs Teilnehmende der Beiratssitzung erklärten sich spontan bereit, an der Aktion teilzunehmen. Außerdem wurde die Absicht bekräftigt, weitere gemeinsame Aktionen zu diesem Thema zu planen.

Im zweiten Tagesordnungspunkt informierte Herr Kunert über den Umsetzungs- und Abrechnungsstand der fünf in diesem Jahr geförderten Projekte aus dem Wohnhofbeiratfonds. Ein Schwerpunkt der Diskussion war die Verschiebung des großen Laternenumzugs im Wohnhof 2024. Erfreulicherweise können auch am neuen Termin am 18.11. sieben der anwesenden Wohnhofbeiratsmitglieder den Punschausschank übernehmen. Die Förderung aller fünf aus dem Wohnhoffonds geförderten Projekte beläuft sich auf insgesamt 3.123,95 EUR, von denen die Hälfte durch die Vonovia und die andere Hälfte durch den Stadtteilbeirat Johannstadt aus Mitteln des Verfügungsfonds Nördliche Johannstadt bereitgestellt wurde.

Im dritten Tagesordnungspunkt stellte Frau Reinhardt, Haussprecherin der Elisenstraße 34, die Ergebnisse eines ersten Treffens einer Kleingruppe dar, die die Öffentlichkeitsarbeit des Wohnhofbeirats intensivieren will. Neben der bereits vorangetriebenen Einrichtung eines Online Kontakformulares, mit dem ein weiterer Kanal zur Sammlung von Fragen, Anliegen und Vorschlägen der Bewohnerschaft geschaffen werden soll, schlägt die Gruppe vor, soziale Medien wie Facebook und Instagram zu nutzen, um über den Wohnhofbeirat und geförderte Events zu berichten und auch jüngere Menschen im Wohnhof besser zu erreichen. Parallel sollen in allen Hauseingängen mit Haussprecher*in eine Schautafel und ein Briefkasten installiert werden, um die Sichtbarkeit im Haus zu erhöhen. Der Vorschlag sowie die neu gestalteten Aushänge für die Haussprecher*innen stießen auf positive Rückmeldung. Zur nächsten Beiratssitzung soll ein entsprechender Projektantrag auf Förderung aus dem Wohnhoffonds eingebracht werden.

Im vierten Tagesordnungspunkt wurden die 2024 bearbeiteten Anliegen zu den sieben Themenfeldern “Ruhe”, “Sicherheit”, “Ordnung und Sauberkeit im Haus”, “Ordnung und Sauberkeit im Hof”, “Gestaltung Wohnumfeld und Mobilität”, “Gemeinschaftsleben und Mitgestaltung” sowie “Erneuerbare und bezahlbare Energie” besprochen. Dabei wurden jeweils aktuelle Informationen zum Umsetzungsstand vorgestellt, Fragen beantwortet und Ergänzungsvorschläge aufgenommen. Seit 2022 wurden insgesamt 244 Vorschläge und Teilaspekte erfasst, von denen aktuell 141 umgesetzt sind.

Zum Ende der Sitzung erläutert Herr Kunert, dass die Begleitung des Projektes durch das Quartiersmanagement Nördliche Johannstadt 2025 endet. Er bittet um ein Meinungsbild, ob und in welcher Form sich die Mitglieder eine Fortführung des Wohnhofbeirats über 2025 hinaus wünschen und wie sie die bisherige Arbeit bewerten. Die Beiratsmitglieder sind sich einig, dass sich vieles verbessert habe, seit es das Beteiligungsgremium gibt. Ein Großteil der eingebrachten Anliegen wurden auf Umsetzbarkeit geprüft und soweit möglich viele auch umgesetzt (siehe Anliegenliste). Außerdem wurden mit Hilfe des Wohnhoffonds zahlreiche Projekte angeschoben. Die Mitglieder schätzen den engen Austausch mit der Vonovia und wünschen sich, das dieser über das Jahr 2025 bestehen bleibt. Eine Option dafür seien selbstorganisierte informelle Treffen. Die Rückmeldungen aus der Sitzung werden in der Steuerungsgruppe besprochen.

Frau Ruppert vom Quartiersmanagement Südhöfe möchte gern im Fördergebiet an der Budapester Straße Erfahrungen des Wohnhofbeirats Hopfgartenstraße einfließen lassen und lädt interessierte Haussprecher*innen zu einer Quartiersrunde der Südvorstadt-West am am 4.3.2025 ein.

Herr Kunert und Herr Wuttke bedanken sich bei den Mitgliedern des Beirats für ihr Engagement und wünschen ein gutes Jahresende. Die erste Sitzung des Wohnhofbeirats im neuen Jahr findet am 29.1.2025 von 17-20 Uhr bei der Vonovia statt. Hier sollen erste Anträge auf Förderung von Projekten über den Wohnhoffonds 2025 beraten und die Ergebnisse der noch laufenden Projekte vorgestellt werden. U.a. ist angedacht, dass Schüler*innen der 101. Oberschule „Johannes Gutenberg“ die von ihnen gestalteten Plakate im Rahmen des Projektes „Unser Zuhause soll sauber bleiben“ vorstellen, die anschließend in den Hauseingängen ausgestellt werden. Außerdem sollen die Ergebnisse aus dem Treffen der Steuerungsgruppe vorgestellt werden und die Johannstädter Stadtteilmütter eingeladen werden. Aktuelle Informationen sowie die Unterlagen und Protokolle zu allen Wohnhofbeiratssitzungen finden Sie wie immer auf den Sitzungsseiten des Wohnhofbeirats.

 

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Fußnoten:

  1. Der Stadtteilverein Johannstadt e. V. ist Träger der Webseite www.johannstadt.de und wird der Einfachheit halber nur Stadtteilverein benannt. ↩︎
  2. Zugangsberechtige sind Mitarbeiter*innen des Stadtteilvereins, Redakteur*innen der Stadtteilredaktion sowie Dritte, die in der Dresdner Johannstadt gemeinwohlorientierte Veranstaltungen durchführen und/oder andere gemeinwohlorientierte Angebote vorhalten. ↩︎
  3. Bezieht sich auch auf Angebotsdarstellungen gemeinnütziger sowie gewerblicher Akteure, die in der Johannstadt aktiv bzw. niedergelassen sind. ↩︎
  4. Entsprechend den Angaben in Formularen bzw. Mitteilungen per E-Mail. ↩︎
  5. Entsprechend den Angaben in Formularen bzw. Mitteilungen per E-Mail. ↩︎

Stand: 06/2026