Im Sächsischen Staatsministerium für Kultus wurden am 29. September 2026 insgesamt 20 Schulen aus Sachsen zu Klimaschulen ernannt oder für ihr langjähriges Engagement rezertifiziert. Zu den neuen Klimaschulen gehören das Gymnasium Dreikönigschule Dresden, das Gymnasium Dresden-Johannstadt und die 76. Oberschule „Am Briesnitzer Schulberg“.
Bildungsbürgermeister Jan Donhauser: „Klimaschutz beginnt im Alltag und damit auch in den Schulen. Schulgemeinschaften können gemeinsam dazu beitragen. Mit dem Projekt bin ich sehr persönlich verbunden und freue mich, dass wir hier in Dresden Klimaschulen haben.“
Klimaschulen verstehen Klimaschutz als Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft. Sie verankern Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Klimaanpassung dauerhaft im Unterricht und im Schulalltag. Dazu planen und setzen sie schrittweise konkrete Maßnahmen um – etwa zum Energiesparen, zur klimafreundlichen Mobilität oder zum bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen. Auch kleine Veränderungen wie das Ausschalten von Licht, richtiges Lüften und Heizen oder klimafreundliche Klassenfahrten können dazugehören. Schülerinnen und Schüler sollen dabei nicht nur Wissen erwerben, sondern eigene Ideen entwickeln, Entscheidungen treffen und erleben, dass sie selbst etwas bewirken können. Unterstützt werden sie unter anderem durch fachliche Beratung, Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien.
Die Initiative „Klimaschulen in Sachsen“ begleitet die Schulen auf diesem Weg. Mit den diesjährigen Auszeichnungen wächst das sächsische Netzwerk auf insgesamt 74 Klimaschulen. Bis 2030 sollen 100 Schulen Teil des Netzwerks sein.
Dresdner Klimaschulen 2026 in städtischer Trägerschaft:
- Gymnasium Dresden-Bühlau
- Romain-Rolland-Gymnasium Dresden
- Gemeinschaftsschule Campus Cordis
- Oberschule Weißig
- BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung
- Gymnasium Dreikönigschule Dresden
- Gymnasium Dresden-Johannstadt
- 76. Oberschule „Am Briesnitzer Schulberg“
Quelle: Pressemitteilung Landeshauptstadt Dresden
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