Interessenvertretungen

8. Sitzung Dritter Stadtteilbeirat Johannstadt

Am Mittwoch, dem 5. November 2025, kam der Stadtteilbeirat Johannstadt zur achten Sitzung in der dritten Mandatsperiode im “Haus des Friedens” zusammen. Insgesamt war es bereits die 30. Stadtteilbeiratssitzung. Anwesend waren 19 Mitglieder und stellvertretende Beiratsmitglieder sowie 14 Gäste.

Gastgeber war der DIMCIB Dresden e.V., der dankenswerterweise auch die Vorbereitung der Sitzung tatkräftig unterstützte und für einen großzügigen Pausenimbiss sorgte.Vor der Sitzung nutzten einige Mitglieder und Gäste die Gelegenheit zu einer Führung durch die Räumlichkeiten des “Hauses des Friedens”, dessen Angebote bereits in der Beiratssitzung am 18.6.2025 vorgestellt wurden.

Führung im "Haus des Friedens"
Vor der Stadtteilbeiratssitzung führt Dr. Magdi Khalil, Mitglied des Vorstands des DIMCIB e.V., interessierte Mitglieder und Gäste durch die Räumlichkeiten des Hauses des Friedens (Foto: Matthias Kunert)

Auf der Tagesordnung der Beiratssitzung standen dann wieder einmal ganz unterschiedliche Themen des Stadtteils:

EFRE-Fördergebiet “Johannstadt / Pirnaische Vorstadt”

Als ersten Tagesordnungspunkt stellte Frau Stock aus dem Amt für Stadtplanung und Mobilität der Landeshauptstadt Dresden die geplanten Maßnahmen im EFRE-Fördergebiet “Johannstadt / Pirnaische Vorstadt” vor (für Details siehe Präsentation). Insgesamt sind 22 Maßnahmen mit Gesamtkosten von knapp 10 Millionen Euro vorgesehen, die der Verringerung des CO2-Ausstoßes, der Verbesserung der Stadtökologie oder der wirtschaftlichen und sozialen Belebung der Stadtteile dienen. Im Einzelnen handelt es sich um:

Maßnahmen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes (4)

  1. die Ergänzung von 64 Fahrrad- und Lastenradanlehnbügeln an ausgewählten Standorten im Gebiet,
  2. die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Kreativwirtschaftszentrums Schokofabrik in der Hopfgartenstraße 1a zur Versorgung der Ateliers mit Eigenstrom,
  3. die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der WGJ-Gebäude am Terrassenufer zur Versorgung der Wohnungen mit Eigenstrom (Mieterstrommodell),
  4. die Realisierung einer Photovoltaik-Anlage, eines Batteriespeichers und einer Fassadenbegrünung an der DRK-Rettungswache an der Gerokstraße.

Maßnahmen zur Verbesserung der Stadtökologie (5)

  1. die Realisierung des „Johannstädter Naturtreffs“ als Gemeinschaftsgarten und Treffpunkt auf dem Gelände des aktuellen Johannstädter Kulturtreffs an der Elisenstraße 35,
  2. ergänzende Baumpflanzungen an der Lortzing-, Holbein- und Roßbachstraße,
  3. die barrierefreie Gestaltung des Außenbereiches des „Haus der Natur“ mit Bereichen zur Naturbeobachtung, Biotopfläche, Wiese und Sitzecken als „grünes Klassenzimmer“, Spielfläche und zur öffentlichen Nutzung,
  4. die Installation von Sickerschächten oder Versickerungsmulden am Terrassenufer zur Entlastung der Kanalisation und Verbesserung des Stadtklimas,
  5. die Herstellung eines Gründaches auf dem Mehrzweckgebäude des Abenteuerspielplatzes als Beitrag zum Stadtklima, zur verbesserten Wärmeisolierung und zum Schallschutz.

Maßnahmen zur wirtschaftlichen und sozialen Belebung (13)

Übersichtsplan des Trinitatisplatzes mit Einfärbung der geplanten Umgestaltungsbereiche
Bereiche der geplanten Umgestaltung des Areals am Trinitatisplatz (Quelle: LH Dresden, Amt für Stadtplanung und Mobilität)
  1. die Neugestaltung des Trinitatisplatzes mit Aufwertung der Grünanlage, Verkehrsberuhigung und Umgestaltung der östlichen Nebenstraße mit Spiel- und Sportelementen und Sitzmöglichkeiten,
  2. die Gestaltung des Vorplatzes zum Begegnungszentrum Trinitatisfriedhof mit neuen Aufenthalts- und Verweilmöglichkeiten sowie einem besseren Zugang zum Begegnungszentrum,
  3. die Aufwertung der Grünfläche Striesener Straße u.a. durch Schaffung weiterer Aufenthaltsflächen, Verbesserung des Wegenetzes sowie Neupflanzung von Bäumen und Sträuchern,
  4. die barrierefreie Gestaltung des Lingnerplatzes einschließlich der Erschließung des Gartenparterres und der Ergänzung von Bänken im Schatten,
  5. Maßnahmen zur Stärkung des Trinitatisfriedhofs als Lebens- und Stadtraum, darunter die Sanierung historischer Wandgrabstellen und des letzten Bauabschnittes der Friedhofsmauer am Tatzberg sowie die barrierefreie Gestaltung des nördlichen Eingangs,
  6. Maßnahmen zur Stärkung des Eliasfriedhofs als Lebens- und Stadtraum, darunter der Wiederaufbau des Totenbettmeisterhauses mit Ausstellungs- und Kassenraum, barrierefreien öffentlichen Toiletten, Multifunktionsraum und Umkleideraum für Vereinsmitglieder sowie die Wegesanierung und Verbesserung der Bewässerung,
  7. Maßnahmen zur Stärkung des Neuen Israelitischen Friedhofs, darunter die barrierefreie Wege­sanierung, die Anbringung einer Informationstafel sowie die Sanierung der Wasserzapfstellen,
  8. die Neugestaltung der Freizeitsportanlage Stübelallee (bereits im Bau),
  9. die Schaffung von zwei Beachvolleyballfeldern, einer Teqball-Anlage und einer Tischtennisplatte an der Sportanlage Pfotenhauerstraße (SSV Turbine Dresden e.V.) sowie die Ergänzung von Sitzmöbeln und Pflanzungen,
  10. die Aufwertung der Spiel- und Freizeitanlage Dürerstraße mit neuen Sport- und Bewegungsangeboten wie Streetball und Tischtennis, einem multifunktionalen Bewegungsraum mit Calisthenics- und Parcours-Elementen, einem erneuerten Kinderspielbereich mit Trampolin, Rutsche, Kletter- und Balancierelementen, neuen Aufenthaltsbereichen mit Mehrgenerationenbank, Liegestühlen und Sitzgruppe sowie einer asphaltierten Nord-Süd-Verbindung,
  11. die Neugestaltung des Skateparks Lingnerallee zur Erweiterung der Angebote und Qualifizierung als Wettbewerbsanlage sowie zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Sicherheit,
  12. die Realisierung einer sicheren Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage am Käthe-Kollwitz-Ufer Höhe Bundschuhstraße,
  13. die Förderung von Investitionen von Klein- und Kleinstunternehmen im Gebiet, die noch bis 30.6.2027 beantragt werden kann.
Jugendliche sitzen unter Bäumen an einem Beachvolleyballfeld
Visualisierung der geplanten Beach-Aktivfläche an der Pfotenhauerstraße (Quelle: LH Dresden, Amt für Stadtplanung und Mobilität)

Die Kosten der aufgeführten Projekte in Höhe von insgesamt 9.875.000 EUR werden zu 70% von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen gefördert und zu 30% über Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden finanziert. Zur Bürgerinformation sind Stadtrundgänge für unterschiedliche Zielgruppen und Thematiken geplant, in denen sukzessive über den Fortschritt informiert werden soll. Die Termine werden auch auf johannstadt.de bekanntgemacht.

In der Diskussion wird die Umsetzung von Bürgeranliegen – etwa die sicheren Querungsmöglichkeiten am Käthe-Kollwitz-Ufer oder die Einrichtung des Naturtreffs an der Elisenstraße – positiv aufgenommen. Bei den ergänzenden Baumpflanzungen wird gefragt, ob die Hertelstraße ergänzt werden kann, bei der sich bei einer vom Stadtbezirksbeirat Altstadt geförderten Umfrage im Rahmen des Projektes “Nachhaltige Johannstadt 2025” im Jahr 2022 über 80% der Anwohnenden für Straßenbäume ausgesprochen hatten. Frau Stock erklärt, die Aufnahme einer weiteren Straße sei nicht mehr möglich. Die Frage, warum es die Hertelstraße nicht ins Förderprogramm geschafft hat, wird an das zuständige Straßen- und Tiefbauamt weitergetragen. Ein möglicher Grund könnte sein, dass die Maßnahmen in einem sehr kurzen Zeithorizont geplant wurden und in einem sehr kurzen Zeitraum bis Ende 2027 umgesetzt und abgerechnet werden müssen. Baumfällungen seien im Zuge der Maßnahmen nur dort geplant, wo Bäume krank sind. In diesem Fall würden die erkrankten Bäume durch Arten ersetzt, die besser an die aktuellen klimatischen Bedingungen angepasst sind.

Gesundheit im Quartier

Im zweiten Tagesordnungspunkt stellte Frau Dr. Aleksandrovicz vom Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden das Projekt “Gesundheit im Quartier” vor. Im Rahmen des mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung umgesetzten Projektes werden 2025 bis 2027 8.000 EUR pro Projektjahr zur Finanzierung von Mikroprojekten zur Gesundheitsförderung und Prävention in Johannstadt-Nord bereitgestellt. Unterstützt werden können Bedarfsermittlung, Schulungen von Multiplikator*innen sowie Projekte in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Sucht, Training sozial-emotionaler Kompetenzen, Stressbewältigung, im Querschnittsthema Klimawandel und Gesundheit sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung.

Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, ärmere Menschen, obdachlose Menschen und schwerbehinderte Personen. Eine Reihe von Projektbeispielen werden in den Unterlagen auf Folie 14 aufgeführt. Erste Kontakte und Interessenbekundungen liegen vor. Frau Dr. Aleksandrovicz bittet um Weitergabe der Informationen an unterstützungswürdige Initiativen und Einrichtungen sowie um die Möglichkeit zur regelmäßigen Teilnahme an den Stadtteilbeiratssitzungen zur Berichterstattung.

In der Diskussion signalisierten die 101. Oberschule und der Kulturtreff Interesse. Bedauert wurde, dass Projekte in Johannstadt-Süd im Rahmen dieses Programms nur förderfähig sind, wenn die Teilnehmenden aus Johannstadt-Nord kommen. Hintergrund dieser Einstufung war die Mehrfachbelastung des Stadtteils. Bereits laufende Projekte müssten einen neuen Schwerpunkt setzen, um in die Förderung aufgenommen zu werden.

Projektförderungen aus Verfügungs- und Stadtteilfonds

Herr Kunert informierte über die seit der letzten Beiratssitzung erreichten Fortschritte bei der Umsetzung bereits beschlossener Förderprojekte des Verfügungsfonds Nördliche Johannstadt:

  • Im Projekt “Stimmen und Erinnerungen an den Wiederaufbau der Nördlichen Johannstadt” wurden historischen Fotos des Stadtteils aktuelle Ansichten gegenübergestellt, in einem Stick-Workshop alte Fotos der Johannstadt bestickt und in einer Schreibwerkstatt Erinnerungen dokumentiert. Obwohl das Projekt zum 15.10. endete, findet die Schreibwerkstatt auf Wunsch der Teilnehmenden am 12.11. noch eine Fortsetzung. Die Materialien fließen ein in eine 2026 geplante Ausstellung.
Gegenüberstellung von Fotos der Elsasserstraße (Blick vom Güntzplatz) aus den 1970er Jahren und heute
Blick vom Güntzplatz in die Elsasser Straße in den 1970er Jahren und heute (Quellen: links – Fotonachlass H. Schütze / JoKT, rechts – Victor Smolinski / JoKT)
  • Im Projekt “Alles muss raus – mach was draus” wurden ergänzende Workshops zu den Themen “Ordnung halten”, “Ausdrucksmalen” und “Siebdruck” angeboten. Insgesamt konnten sämtliche Materialien verwertet sowie Werkbänke und Regale aufgemöbelt und umzugsfertig aufbereitet werden. Auch wurden Bewohner*innen für ehrenamtliches Engagement gewonnen, u.a. für die Bespielung der Vitrine im Foyer, die Tauschschrankbetreuung, das Team-Kochen und den Herbstputz.
  • Der Dienstagstreff veranstaltet weiterhin 14tägige Treffs zum gemeinsamen Kochen und Essen in der Nachbarschaft, wobei sich für alle Termine des Jahres ehrenamtliche Köche gefunden haben und Menschen aus der Nachbarschaft von Essensgästen zu aktiven Mitgestaltern wurden. Durch die gelungene Kooperation mit der SoLaWi konnten Lebensmittel gerettet und laufende Kosten gesenkt werden.
  • Für den ZEILE-Kalender 2026 wurden ein Beteiligungsaufruf gestartet und zwei Treffen zur Sammlung von Beiträgen durchgeführt. Inzwischen ist das Layout in der Fertigstellung. Im Rahmen des Johannstädter Advents soll die Ausgabe der Kalender am 5.12.2025 erfolgen.

Weitere vier Projekte wurden mit den für den Wohnhoffonds bereitgestellten Verfügungsfondsmitteln durch den Wohnhofbeirat Hopfgartenstraße gefördert:

  • Im Rahmen der Reparatur von Schrottfahrrädern wurden bereits zum dritten Mal rund 20 Fahrräder aufbereitet, die zeitnah an verschiedene gemeinnützige Projekte der Johannstadt übergeben werden.
  • Das Nachbarschaftsfest zog am 21.8. rund 300 Teilnehmende in die vier Kitas in und um den Wohnhof. Unter dem Leitthema “Alles Müll oder was?” wurden mit Müll u.a. Drahttiere gefüllt, Instrumente gebaut und Spielzeugschlangen gebastelt. Auch waren erstmals verschiedene Partnerangebote beim Fest mit präsent, darunter die 102. Grundschule “Johanna” mit einem Schulsachenflohmarkt, der Kunterbunte Hortplanet mit einem Plastikdeckelschnippsspiel, das Projekt Stadtkohlrabi, der Willkommen in Johannstadt e.V. mit einem Puppenspiel und das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Landeshauptstadt Dresden mit einem Mülltrennspiel.
  • Ebenfalls gefördert und noch in Umsetzung sind der Einbau einer Blinkanlage in das Wohnhof-Lastenrad Eli-Hop-Pfo sowie die Durchführung des Martinsumzugs am 18.11.2025.

Mit den verbleibenden Städtebaufördermitteln in Höhe von 575 EUR beschlossen die Beiräte die Förderung eines kleinen Abschiedsfestes im Johannstädter Kulturtreff am 5.12.2025 als Ersatz für das traditionelle Fest des Friedens und letzte Feier im Gebäude auf der Elisenstraße 35, bevor bis März 2026 der Umzug ins neue Stadtteilhaus Johannstadt erfolgt.

Frau Schubert informierte über die seit der letzten Beiratssitzung erreichten Fortschritte bei der Umsetzung bereits beschlossener Förderprojekte des Stadtteilfonds Johannstadt. Aufgrund der in diesem Jahr ausgebliebenen öffentlichen Förderung der Teilzeitpersonalstelle im Stadtteilverein konnten 2025 bislang nur drei Projekte aus dem Stadtteilfonds gefördert werden:

  • Mit sehr hohem ehrenamtlichen Aufwand wurde die achte Ausgabe des Stadtteilmagazins ZEILE fertiggestellt. Rund 30 Autor*innen haben zum Magazin beigetragen. Die Verteilung erfolgt ab 11.11.2025 über verschiedenste Einrichtungen im Stadtteil. Online ist das Magazin auf der Seite der Stadtteilredaktion auf Johannstadt.de abrufbar.
  • Beim Projekt “Umbau und die Modernisierung der Stadteilinternetplattform johannstadt.de” wurden das Feedback der aktiven Plattformnutzer*innen eingeholt, die technischen Voraussetzungen für den Umbau geschaffen und ein erster Entwurf erstellt.  Die Fertigstellung und Onlineschaltung ist bis Ende 2025 geplant.
  • Beim “Johannstädter Advent 2025” gelang es mit einem Beteiligungsaufruf auf johannstadt.de, fast alle Türchen zu füllen. Bis Mitte November werden der Kalender und erstmals auch Postkarten gedruckt und anschließend im Stadtteil verteilt. Auch eine großformatige Bewerbung des Kalenders im Foyer des Schulstandorts Pfotenhauerstraße ist wieder geplant.
Festlich geschmückter Ort in der Johannstadt zur Adventszeit mit Schneeflocken und verschiedenen Aktivitäten. Link: Öffnet im neuen Tab den Johannstädter Adventskalender im interaktiven Adventsfenstern zum Anklicken. Es gibt 24 Fenster. Hinter jedem Adventsfenster verbirgt sich eine Veranstaltungsankündigung.
Auch 2025 werden im Johannstädter Advent wieder 24 Fensterchen mit vorweihnachtlichen Veranstaltungen gefüllt sein. Lassen Sie sich überraschen!

Als viertes Projekt beschloss der Stadtteilbeirat die Förderung von “Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit“. Um den Bekanntheitsgrad des Stadtteilbeirats zu erhöhen, werden ein Sonnenschirm und eine Beachflag mit dem Logo des Stadtteilbeirats sowie 500 gravierte Kugelschreiber zur Vergabe an engagierte Bewohner*innen und Akteure angeschafft. Die Materialien sollen 2025/2026 bei einer Reihe von Infoständen und Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Das neue Logo des Stadtteilbeirats wurde vom früheren Beiratsmitglied Olaf Höfler-May ehrenamtlich entworfen, gemeinsam mit den Beiräten weiterentwickelt und schließlich in der Sitzung am 5.11.2025 einstimmig beschlossen.

Logo des Stadtteilbeirats Johannstadt: Ein bunter Schirm spannt sich über die Worte Stadtteil, Beirat und Johannstadt
Logo des Stadtteilbeirats Johannstadt, beschlossen in der Stadtteilbeiratssitzung am 5.11.2025

Sonstige Themen

Da die Durchführung der Beiratswahlen 2025 mangels Finanzierung der Personalstelle nicht möglich war, wurde über eine Verängerung der bislang zwei Jahre dauernden Wahlperiode in der Geschäftsordnung diskutiert. Zwar bleiben die aktuellen Beiratsmitglieder bei einer Verschiebung der Wahlen aus wichtigem Grund gemäß der bestehenden Regelung geschäftsführend im Amt. Allerdings stellt sich die Frage, wie oft Beiratswahlen zukünftig leistbar sein werden. In der Diskussion wurde deutlich, dass viele Argumente für den aktuellen Zeitraum von zwei Jahren sprechen, darunter der positive Effekt der Wahlen auf die Bekanntmachung des Beirats, die stetige Heranführung neuer Aktiver an die Stadtteilarbeit und die niedrigeren Zugangshürden bei einer kürzen Wahlperiode. Um 2026 trotz schwieriger Finanzierungslage Beiratswahlen zu ermöglichen, will die 101. Oberschule “Johannes Gutenberg” prüfen, ob die Wahlen im Rahmen der Demokratiebildungsarbeit der Schule durchgeführt oder unterstützt werden können.

Die letzten Wahlen zum Stadtteilbeirat fanden im November 2023 im Jugendzentrum Trinitatiskirche statt. (Foto: René Kaufmann)

Geteilt werden zudem eine Reihe von weiteren Informationen aus dem Stadtteil, darunter die Suche nach einer kostengünstigen Unterstellmöglichkeit für das Café-für-alle-Mobil und die Präsentation von jungen Talenten auf einer Open Stage beim “Tag der offenen Tür am Gymnasium Dresden-Johannstadt” am 22.11.2025. Her Kunert informiert, dass in der Folge der Beratung in der Stadtteilbeiratssitzung am 10.9.2025 die Beseitigung der Graffitis an Mobiliar und Ausstattung im Johanngarten durch den Kommunalen Präventionsrat übernommen und beauftragt wurde und voraussichtlich noch im November umgesetzt werden soll.

Abschließend werden die Termine für die vier Sitzungen des Stadtteilbeirats im Jahr 2025 festgelegt für den 11.3., 10.6., 26.8. und 4.11., jeweils 18-21 Uhr. Die Agenden der jeweiligen Sitzungen werden im Vorfeld der Sitzungen jeweils auch auf den Sitzungsseiten des Stadtteilbeirats bekanntgemacht. Gäste sind herzlich willkommen!

>> Sitzungsunterlagen und Beschlüsse (Download PDF 5,8 MB)
>> Präsentation EFRE-Fördergebiet „Johannstadt / Pirnaische Vorstadt“ (Download PDF)
>> Protokoll zur Beiratssitzung (Download PDF)

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6. Preise/Werbeeinnahmen

  • Die Nutzung dieser Webseite ist kostenfrei. Sie können jedoch sehr gern spenden (Link zur Spendenseite).
  • Werbung auf johannstadt.de: Interessierte lokale gewerbliche Akteure können per E-Mail an die Stadtteilredaktion (redaktion@johannstadt.de) unverbindlich die aktuelle Preisliste und Mediadaten anfordern.

Fußnoten:

  1. Der Stadtteilverein Johannstadt e. V. ist Träger der Webseite www.johannstadt.de und wird der Einfachheit halber nur Stadtteilverein benannt. ↩︎
  2. Zugangsberechtige sind Mitarbeiter*innen des Stadtteilvereins, Redakteur*innen der Stadtteilredaktion sowie Dritte, die in der Dresdner Johannstadt gemeinwohlorientierte Veranstaltungen durchführen und/oder andere gemeinwohlorientierte Angebote vorhalten. ↩︎
  3. Bezieht sich auch auf Angebotsdarstellungen gemeinnütziger sowie gewerblicher Akteure, die in der Johannstadt aktiv bzw. niedergelassen sind. ↩︎
  4. Entsprechend den Angaben in Formularen bzw. Mitteilungen per E-Mail. ↩︎
  5. Entsprechend den Angaben in Formularen bzw. Mitteilungen per E-Mail. ↩︎

Stand: 06/2026