Am Freitag, 29. Mai von 16 bis 18 Uhr, laden die Initiativen “Willkommen in Johannstadt”, “Wir sind Paten” und “Deutsches Interkulturelles Muslimisches Centrum für Integration und Bildung” zur gemeinsamen Feier des Opferfests in den Johanngarten ein. Das macht eine finanzielle Förderung möglich, die der Stadtteilbeirat Johannstadt in seiner Sitzung am 11. März 2026 beschlossen hat.
Was erwartet euch?
Mit der Veranstaltung möchten die Organisatoren allen Interessierten die Möglichkeit geben, die Gastfreundschaft muslimischer Menschen kennenzulernen und mehr über den Hintergrund des Opferfestes zu erfahren. Auf der Veranstaltung wird über die religiösen und kulturellen Hintergründe des Festes informiert.
Das Opferfest ist das höchste islamische Fest und ehrt ebenso wie die Bibel die Opferbereitschaft des Propheten Ibrahim bzw. Abraham. Es steht für Glaubensstärke, Dankbarkeit und Nächstenliebe. Traditionell wird ein Tier geschlachtet, doch keine Sorge: darauf verzichten wir beim Opferfest im Johanngarten. Der Fokus liegt darauf, Spezialitäten – auch vegetarische und vegane Leckereien – mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn zu teilen.
Gleichzeitig soll das Treffen Raum für Gespräche und Begegnungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen im Stadtteil bieten.
Geplant ist ein reich gedecktes Büfett, bei dem gemeinsam gegessen und gefeiert werden kann. Dabei wird darauf geachtet, dass auch vegetarische und vegane Speisen angeboten werden, sodass möglichst viele Menschen teilnehmen können.
Förderung aus dem Verfügungsfonds „Nördliche Johannstadt 2026“
Die Veranstaltung wird mit Geldern aus dem Verfügungsfonds „Nördliche Johannstadt 2026“ unterstützt. Die beantragte Förderung liegt bei etwa 1.100 Euro.
Damit erwartet die Johannstädterinnen und Johannstädter Ende Mai ein besonderes Wochenende im Stadtteil: Am Freitag, 29. Mai das gemeinsame Opferfest im Johanngarten und am Samstag, 30. Mai das Bönischplatzfest.
Den Antrag für das Opferfest hat der Verein Willkommen in Johannstadt e. V. gestellt. Partner sind die Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH sowie das Deutsche-Interkulturelle-Muslimische-Centrum für Integration und Bildung Dresden e. V. (DIMCIB Dresden).
Weitere Projekte, die bislang über den Verfügungsfonds Nördliche Johannstadt und über den Stadtteilfonds Johannstadt mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden, findet ihr hier: Projekte.
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