Semestereröffnung an der Evangelischen Hochschule

eingestellt am 19.03.2026 von Bertil Kalex (Stadtteilverein), Headerbild: Innenhof Campus Johannstadt, Eingangsbereich Evangelische Hochschule (ehs). Foto: ehs Dresden

Beitrag von Elisabeth Koch

Am Montag wurde an der Evangelischen Hochschule feierlich das Sommersemester eröffnet. Die Hochschule begrüßte dabei nicht nur die neuen Studierenden der berufsbegleitenden Studiengänge, sondern läutete auch das Jahr ihres 35-jährigen Bestehens ein.

Zu Beginn der Semestereröffnung feierte die Studierendenpfarrerin Karin Großmann einen Gottesdienst, der sich um das Bild der Reise und vor allem eines Koffers drehte. Unterstützt durch ein Team aus Studierenden stellte sie die Frage, wie sich in diesen Zeiten voll von Kriegen und Krisen, Hoffnung, Kraft und Mut finden lassen, sich auf einen neuen Weg zu begeben und die Welt zum Positiven zu verändern. Mit Kierkegaard, Psalm 23 und der Bergpredigt stimmte sie vor allem die neuen Studierenden auf ihren nächsten Lebensabschnitt ein: Auch Krisen könnten Menschen weiterbringen, denn “überall finde ich etwas für meinen Koffer.”

Bei der anschließenden akademischen Eröffnung betonte die Rektorin Prof. Dr. Silke Geithner vor allem die Erfolgsgeschichte der Hochschule: Seit der Gründung der einzigen Stiftungshochschule des Freistaats 1991 seien die Studierendenzahlen von 55 auf 875 angewachsen und die Abbruchquoten gering geblieben. Die insgesamt 98 neuimmatrikulierten Studierenden in den berufsbegleitenden Studiengängen “Soziale Arbeit”, “Kindheitspädagogik Führen und Leiten”, dem Bachelor Pflege mit dem Schwerpunkt Praxisentwicklung und dem Weiterbildungsmaster “Sozialmanagement” dürfte diese Ankündigung gefreut haben, denn sie sind jetzt der Doppelbelastung aus Studium und Beruf ausgesetzt und einige haben ebenfalls Sorgeverpflichtungen. Abgesehen von den neuen Studierenden begrüßte Prof. Geithner auch noch die ins letzte laufende Wintersemester berufene Professorin für Kindheitspädagogik, Prof. Dr. Katja Flaemig, offiziell in der Johannstadt. Anschließend beglückwünschte auch die Prorektorin Prof. Ivonne Zill-Sahm die neuen Studierenden zu ihrer Wahl und betonte den Beitrag der EHS zur Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Im bundesweiten Vergleich besuchten besonders viele Studierende der EHS als Erste in ihrer Familie eine Hochschule, so die Prorektorin. 

Waren es im Gottesdienst noch die guten Wünsche, die sich die Studierenden und Angestellten gegenseitig mitgaben, konnten nach der akademischen Begrüßung auch praktische Tipps zum Ankommen in Dresden und in der neuen Studierendengruppe mitgenommen werden. Ganz im Sinne des Miteinanders gab es die Möglichkeit, sich zunächst in Gruppen und dann am selbstgestalteten Buffet zu verschiedenen Themen auszutauschen. Das Hochschulmotto “Irgendwas mit Menschen? Aber nicht irgendwie!” ist also an der EHS auch gelebte Praxis.

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