Planungsstand Neubau an der Nicolaistraße

eingestellt am 06.02.2026 von Gerd Gottwald (Stadtteilredaktion), Headerbild: Startbild vor Beginn der Kommissionssitzung Urheber LHDD

47. Gestaltungskommission beriet u. a. zu Vonovia Vorhaben

Am 30. Januar 2026 beriet die Gestaltungskommission Dresden im Wesentlichen zu drei Themen:

  • Rahmenplanung zur städtebaulichen Entwicklung an der Windmühlenstraße in Niedersedlitz
  • Informationen zum Bauprojekt der BUWOG Vonovia an der Nicolaistraße in der Johannstadt (B-Plan Nr. 3052)
  • Wohnbebauung Weimarische Straße in Pieschen

Das erste Projekt behandelt das Gebiet der zurückgebauten Sternhäuser in Prohlis. Dort soll ein Wohnpark mit großzügiger, grüner Mittelachse entstehen. Die Stadt plant das Grundstück zu einem kleinteiligen, reinen Wohngebiet zu entwickeln, wobei auf die Beteiligung unterschiedlicher Investoren hingearbeitet wird. (siehe Titelbild).

Das dritte Projekt sieht die Verdichtung der Wohnbebauung in Pieschen vor. Dafür hat ein Kopenhagener Architekturbüro einen Entwurf zur Schließung einer Baulücke und dem Bau einiger Wohnhäuser im Hof vorgestellt.

In beiden Fällen gibt es noch einigen Diskussionsbedarf über die endgültige Gestaltung.

Unseren Stadtteil betrifft das Vonovia-Vorhaben hinter dem Fetscherplatz, zwischen Nicolaistraße und Striesener Straße. Die große Brachfläche, die nach dem Abriss der beiden fünfgeschossigen Wohnhäuser dort entstanden ist, soll wieder belebt werden. Der Planungs- und Entwurfsprozess zieht sich inzwischen mindestens schon über 10 Jahre hin. Begonnen wurde mit einem Studentenwettbewerb:

Schwrzplan mit verschiedenen Varianten der Bebauung an der Nicolaistr.
Ergebnis des studentischen Wettbewerbes 2016

Auf dem sogenannten Schwarzplan (nur die Gebäudeumrisse von oben) wurden verschieden Varianten einer Gebäudeanordnung vorgeschlagen. Der Siegerentwurf sieht die Herstellung von zwei geschlossenen Wohnhöfen vor. Ausgehend davon wurden in der folgenden Zeit detailliertere Entwürfe ausgearbeitet.

Neben verschiedenen anderen architektonischen Gesichtspunkten spielte auch der Erhalt der auf dem Gelände vorhandenen Bäume eine wichtige Rolle.

Stadtplanausschnit, der den Konflikt des geplanten Baues mit den vorhandenen Bäumen dartellt
Diskussionsgrundlage für den Erhalt vorhandener Bäume

Auf dem Bild rötlich gekennzeichnete Bäume hätten nach der ursprünglichen Planung „entnommen“ werden sollen. Nach einer weiteren Anpassung der Geometrie der Baukörper sollen diese aber erhalten bleiben. Für die nicht zu erhaltenden – gelb gekennzeichneten –Bäume wurde bereits ein Entwurf für die Ausgleichspflanzungen erarbeitet:

Stadtplanausschnit mit Vorschlägen zur Bepflanzung mit Bäumen und Strächern
Vorschlag für die Ausgleichspflanzungen an der Striesener Straße

Den derzeitigen Stand der Planungen zeigen die beiden Visualisierungen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Anmerkung:
Die mangelnde Qualität der Bilder resultiert aus der Tatsache, dass es sich um Fotos von der großen digitalen Anzeigetafel im Festsaal des Neuen Rathauses handelt.

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