Es gibt eine Nachmeldung seitens der Stadtverwaltung zur vorangegangen Mitteilung zum Cyberangriff auf die digitale Infrastruktur der Stadt, über die wir nun informieren.
Meldung vom 02.05.2025 8:29 Uhr: seit Donnerstagabend, 1. Mai 2025, ist die Internetseite der Landeshauptstadt Dresden www.dresden.de wieder vollumfänglich online. Auch alle damit verbundenen Anwendungen für die interne Arbeit der Stadtverwaltung funktionieren wieder.
Nach einem Cyberangriff wurde dresden.de am 30. April 2025 vom Netz genommen, um die städtischen IT-Systeme zu schützen. Der Angriff auf dresden.de übertraf an Umfang und Komplexität alle bisherigen Angriffe. Der Eigenbetrieb IT steht mit dem Cyberabwehrzentrum des Landes Sachsen, sowie dem Landeskriminalamt in Verbindung, eine Strafanzeige von Amtswegen wurde bereits gestellt. In den späten Abendstunden des 30. April 2025 endete der Cyberangriff auf die Infrastrukturen von dresden.de. Die zusätzlichen Schutzmaßnahmen konnten damit zurückgenommen werden. Im Anschluss arbeiteten die Experten des Eigenbetrieb IT der Landeshauptstadt Dresden daran, die Systeme schrittweise wieder hochzufahren.
Damit stehen den Bürgerinnen und Bürgern am heutigen 2. Mai 2025 die Online-Dienstleistungen wie gewohnt zur Verfügung. Auch die Ämter der Stadtverwaltung, welchen von der Betriebsruhe ausgenommen sind, können die IT-Systeme für ihre Arbeit nutzen.
Meldung vom Mittwoch, 30.04. 18 Uhr: Die Landeshauptstadt Dresden wird weiterhin durch eine massive DDoS-Attacke angegriffen. Dieser sehr umfangreiche und komplexe Cyberangriff wird unermüdlich abgewehrt. Die städtischen Daten sind geschützt und die internen IT-Anwendungen laufen im Normalbetrieb. Es sind keine Schäden oder Folgekosten zu erwarten.
Durch die hohe Anzahl an externen Zugriffen auf den Onlineauftritt dresden.de – über eine Million Verbindungen pro Viertelstunde von tausenden, auf der ganzen Welt verteilten Rechnern – konnten die Seiten und IT-Services auf dresden.de noch nicht wieder verfügbar gemacht werden. Bei den Angreifern handelt es sich um große sogenannte Botnetze, welche eine Egalisierung der Angriffe erschwert. Der Angriff auf dresden.de übertrifft an Umfang und Komplexität alle bisherigen Angriffe. Erste Maßnahmen der Techniker des städtischen Eigenbetriebs IT-Dienstleistungen (EBIT) waren bereits erfolgreich, aber noch nicht ausreichend.
EBIT-Leiter Prof. Dr. Michael Breidung: “In interdisziplinären Teams unseres Rechenzentrums wird die Abwehr aktuell professionell organisiert. Durch die Häufung dieser Ereignisse wird eine Neubewertung der Risikolage und eine sich daran anschließende weitere Aufrüstung in die technische Sicherheit der Landeshauptstadt trotz schwieriger Haushaltslage nicht zu vermeiden sein.”
Technisch hat der Cyberangriff von Mittwoch, 30. April 2025, nichts mit dem Angriff vom Freitag, 25. April 2025, zu tun. Der Eigenbetrieb steht mit dem Cyberabwehrzentrum des Landes Sachsen, sowie dem Landeskriminalamt in Verbindung, eine Strafanzeige von Amtswegen wurde bereits gestellt.
Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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